Gießhübl

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Gießhübl (Begriffsklärung) aufgeführt.
Gießhübl
Wappen von Gießhübl
Gießhübl (Österreich)
Gießhübl
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Mödling
Kfz-Kennzeichen: MD
Fläche: 3,91 km²
Koordinaten: 48° 6′ N, 16° 14′ O48.09722222222216.236666666667416Koordinaten: 48° 5′ 50″ N, 16° 14′ 12″ O
Höhe: 416 m ü. A.
Einwohner: 2.168 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 554,48 Einw. pro km²
Postleitzahl: 2372
Vorwahl: 02236
Gemeindekennziffer: 3 17 07
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 73
2372 Gießhübl
Website: www.giesshuebl.at
Politik
Bürgermeister: Michaela Vogl (Liste ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(19 Mitglieder)
8 L.ÖVP, 6 SPÖ, 2 GRÜNE, 3 BLG
Lage der Gemeinde Gießhübl im Bezirk Mödling
Achau Biedermannsdorf Breitenfurt bei Wien Brunn am Gebirge Gaaden Gießhübl Gumpoldskirchen Guntramsdorf Hennersdorf Hinterbrühl Kaltenleutgeben Laab im Walde Laxenburg Maria Enzersdorf Mödling Münchendorf Perchtoldsdorf Vösendorf Wiener Neudorf Wienerwald NiederösterreichLage der Gemeinde Gießhübl im Bezirk Mödling (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Gießhübl mit Blick über Wien
Gießhübl mit Blick über Wien
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Gießhübl ist eine Gemeinde mit 2168 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) im Bezirk Mödling in Niederösterreich. Sie liegt südlich der österreichischen Bundeshauptstadt Wien am Rande des Naturschutzgebietes Föhrenberge auf 416 m Seehöhe und ist damit zugleich der höchstgelegene Weinort Niederösterreichs.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

War Gießhübl früher ein rein landwirtschaftlicher Ort, ist er heute hauptsächlich eine Wohngemeinde. Dies wurde auch durch die Lage in unmittelbarer Nähe zu Wien und mit direktem Anschluss an die A 21 (Wiener Außenringautobahn) begünstigt.

Angrenzende Gemeinden

Hinterbrühl (Weissenbach bei Mödling) Perchtoldsdorf, Brunn am Gebirge
Nachbargemeinden Maria Enzersdorf
Hinterbrühl

Geschichte

Der Ort entstand aus einer 1592 gegründeten Siedlung mit bäuerlichen Strukturen.

In der Zeit zwischen 1938 und 1954 gehörte Gießhübl, so wie 96 weitere bis dahin niederösterreichische Gemeinden, zum nunmehr 26 Bezirke umfassenden Groß-Wien und war Bestandteil des 24. Bezirks, Mödling. Erst 1954 wurde Gießhübl wieder eine eigenständige Gemeinde im Land Niederösterreich, was im September 2004 mit einer großen 50-Jahr-Feier gefeiert wurde.

Bevölkerungsentwicklung

Volkszählung Einwohner
2011 2111
2001 1597
1991 1609
1981 1459
1971 975

Quelle: Bevölkerungsentwicklung der Statistik Austria

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Politik

Bürgermeisterin der Gemeinde ist Michaela Vogl (L.ÖVP), Vizebürgermeister Ing. Leopold Buchner (SPÖ-Gießhübl Aktiv) Amtsleiter Alexander Weber.

Im Gemeinderat gibt es bei insgesamt 19 Sitzen nach der Gemeinderatswahl vom 14. März 2010 folgende Mandatsverteilung: Liste ÖVP 8, Liste SPÖ 6, Liste GRÜNE 2, 3 Bürgerliste Lebenswertes Gießhübl

Wappen

Blasonierung: „In einem gespaltenen Schild über einem im Schildfuß aufragenden schwarzen Dreiberg, vorne in Blau ein silbernes Kreuz, hinten in Gold eine grüne Fichte mit ebensolchem Stamm“. Es wurde der Gemeinde im Jahr 1977 verliehen.

Wirtschaft und Infrastruktur

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 91, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 14. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 730. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 48,02 Prozent.

Die Gießwände bilden ein Übungs- und Trainingsgelände für Felsklettern

Gießwände

Im Westen des Ortes befinden sich hinter der Hans-Nemecek-Hütte einige Felsabbrüche, die als Klettergarten und als Übungsgelände genützt werden. Sie werden „Gießwände“ genannt und sind in ungefähr 15 Minuten Fußweg von der Endhaltestelle der Autobuslinie aus Wien-Liesing erreichbar.

Vereine

Weblinks

 Commons: Gießhübl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Historische Landkarten