Golling an der Erlauf

Golling an der Erlauf
Wappen von Golling an der Erlauf
Golling an der Erlauf (Österreich)
Golling an der Erlauf
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Melk
Kfz-Kennzeichen: ME
Hauptort: Neuda
Fläche: 2,71 km²
Koordinaten: 48° 12′ N, 15° 11′ O48.215.183333333333215Koordinaten: 48° 12′ 0″ N, 15° 11′ 0″ O
Höhe: 215 m ü. A.
Einwohner: 1.541 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 568,63 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3381
Vorwahl: 02757
Gemeindekennziffer: 3 15 09
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausplatz 1
3381 Golling an der Erlauf
Website: www.golling-erlauf.gv.at
Politik
Bürgermeister: Gabriele Kaufmann[1] (SPÖ)
Gemeinderat: (2010)
(19 Mitglieder)
14 SPÖ, 3 FPÖ, 2 ÖVP
Lage der Marktgemeinde Golling an der Erlauf im Bezirk Melk
Artstetten-Pöbring Bergland Bischofstetten Blindenmarkt Dorfstetten Dunkelsteinerwald Emmersdorf an der Donau Erlauf Golling an der Erlauf Hofamt Priel Hürm Kilb Kirnberg an der Mank Klein-Pöchlarn Krummnußbaum Leiben Loosdorf Mank Marbach an der Donau Maria Taferl Melk Münichreith-Laimbach Neumarkt an der Ybbs Nöchling Persenbeug-Gottsdorf Petzenkirchen Pöchlarn Pöggstall Raxendorf Ruprechtshofen St. Leonhard am Forst St. Martin-Karlsbach St. Oswald Schollach (Niederösterreich) Schönbühel-Aggsbach Texingtal Weiten Ybbs an der Donau Yspertal Zelking-Matzleinsdorf NiederösterreichLage der Gemeinde Golling an der Erlauf im Bezirk Melk (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Golling an der Erlauf ist eine Marktgemeinde mit 1541 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) im Bezirk Melk in Niederösterreich.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Golling an der Erlauf liegt im Tal der Erlauf rund 5 km vor deren Einmündung in die Donau im Mostviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 2,71 Quadratkilometer. 34,12 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Katastralgemeinden sind Golling, Hinterleiten, Neuda, Sittenberg.

Geschichte

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum. Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs. Außerdem war der Ort früher unter dem Namen Goldarn bekannt, da man früher in der Erlauf auch Gold gefunden hat. Der Teil Gollings mit dem Namen Sittenberg wurde höchstwahrscheinlich früher von einem Adeligen oder Ritter bewohnt von dem der Name stammt.

Einwohnerentwicklung

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1699 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 1614 Einwohner, 1981 1632 und im Jahr 1971 1620 Einwohner.

Politik

Gemeinderatswahlen
 %
90
80
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40
30
20
10
0
70,49 %
(-10,34 %p)
15,68 %
(+9,11 %p)
13,83 %
(+1,22 %p)
2005

2010


Der Gemeinderat hat 19 Sitze, Bürgermeisterin der Gemeinde ist Gabriele Kaufmann, Amtsleiter Andreas Pfannenstill.

Bei der Gemeinderatswahl 2005 erreichte die SPÖ 16, die ÖVP 2 und die FPÖ 1 Mandat. Bei der Gemeinderatswahl 2010 verlor die SPÖ zwei Sitze an die FPÖ.[2]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Das von 1923 bis 1925 erbaute Gemeindeamt von Golling an der Erlauf wurde vom Wiener Architekten Anton Valentin entworfen.[3]

Wirtschaft und Infrastruktur

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 38, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 6. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 704. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 42,14 Prozent. Zurzeit befindet sich die Wirtschaft Gollings wieder im Aufwind, da nach langer, mühevoller Suche ein Käufer für die alten Fabriksanlagen der Hitiag und der Neudagarn gefunden werden konnte. Es sind große Renovierungsarbeiten im Gange und das Areal nennt sich nun nach dem Investor „Aigner Businesspark“.

Weblinks

 Commons: Golling an der Erlauf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bürgermeisteramt von Golling an der Erlauf (abgerufen am 12. April 2011)
  2. Endergebnis der Gemeinderatswahl 2010
  3. Anton Valentin. In: Architektenlexikon Wien 1770–1945. Herausgegeben vom Architekturzentrum Wien. Wien 2007.