Kienthalerhütte

Kienthalerhütte
ÖTK-Schutzhütte
Die Kienthalerhütte und im Hintergrund der Turmstein
Die Kienthalerhütte und im Hintergrund der Turmstein
Lage südwestlich des Schneebergs am Fuß des Turmsteins; Niederösterreich
Gebirgsgruppe Rax-Schneeberg-Gruppe
Geographische Lage 47° 46′ 11″ N, 15° 46′ 58″ O47.76972222222215.7827777777781380Koordinaten: 47° 46′ 11″ N, 15° 46′ 58″ O
Höhenlage 1380 m ü. A.
Kienthalerhütte (Niederösterreich)
Kienthalerhütte
Besitzer Alpine Gesellschaft Kienthaler
Hüttentyp Schutzhütte
Übliche Öffnungszeiten an Wochenenden und Feiertagen von Ostern bis Allerheiligen
Beherbergung 7 Betten, 20 Lager
Weblink www.kienthaler.at
Hüttenverzeichnis ÖTK OeAV DAV

Die Kienthalerhütte ist eine Schutzhütte der Sektion “Alpine Gesellschaft Kienthaler” des Österreichischen Touristenklubs am Schneeberg.

Inhaltsverzeichnis

Lage

Die Kienthalerhütte liegt östlich am Fuß des 1416 m hohen Turmsteins, der mittels eines Klettersteigs mit einer Schwierigkeitsstufe B[1] erklommen werden kann, am südwestlichen Schneeberg am Ende des Weichtals und über dem Höllental.

Geschichte

Die Hütte wurde von der alpinen Gesellschaft „D’Kienthaler“, einer 1892 gegründeten Sektion des Niederösterreichischen Gebirgsvereines (NÖGV), erbaut und am 13. September 1896 feierlich eröffnet. 1936/37 wurde die Wetterschutzhütte erweitert. 1975 rutschte ein Großteil der Stützmauer vor der Hütte ab. Diese wurde erst 1977 in mühevoller Arbeit wiederinstandgesetzt und 1978 wurde eine Wasserzuleitung von der Anna-Quelle hergestellt.[2]

Alpine Gesellschaft Kienthaler

Dieser Verein wurde anfangs der 1890er Jahre als “Alpine Gesellschaft D’Kienthaler” gegründet und war eine Sektion des Niederösterreichischen Gebirgsvereines (NÖGV) mit Sitz in Wien. 1898 trat der Verein aus dem NÖGV aus und war bis 1938, als ein Zwangsanschluss an den Deutschen Alpenverein erfolgte, eigenständig. 1946 erfolgte der Anschluss an den Österreichischen Touristenklub und eine Umbenennung in „Alpine Gesellschaft Kienthaler, Sektion des Österreichischen Touristenklub“.[3][2]

Nach Ferdinand Mayer, der ab 1893 Obmann des Vereins war und fast 40 Jahre wirkte,[2] ist der Ferdinand-Mayer-Weg benannt. Dieser führt vom Ende der Weichtalklamm, das etwa 200 m unterhalb der Kienthalerhütte ist, westseitig des Weichtals retour zum Anfang der Weichtalklamm (Weichttalhaus).

Aufstieg

  • Weichtalhaus – Ferdinand-Mayr-Weg oder Weichtalklamm – Kienthalerhütte, Gehzeit 2½ bis 3 Stunden (beide rote Markierung)
  • Station Baumgartner – Südlicher Grafensteig – Kienthalerhütte, Gehzeit 4 bis 5 Stunden (rote Markierung)

Übergang zu anderen Hütten

Weblinks

 Commons: Kienthalerhütte – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Schwierigkeitsstufenangabe lt. Klettersteigführer Österreich; Alpinverlag, 2. Auflage, Bad Häring 2008, ISBN 978-3-9500920-8-0
  2. a b c Kienthalerhütte bei Ulrike und Karl-Heinz Kreiter; abgerufen am 22. Okt. 2010
  3. Alpine Gesellschaft Kienthaler: Geschichte; abgerufen am 22. Okt. 2010