Liste der denkmalgeschützten Objekte in Annaberg (Niederösterreich)

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Annaberg enthält die elf denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Annaberg im niederösterreichischen Bezirk Lilienfeld. Ein Objekt wurde per Bescheid, zehn durch § 2a des Denkmalschutzgesetzes unter Schutz gestellt.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 24088
Status: § 2a
Annarotte 9
Standort
KG: Annarotte
GstNr.: .35
Von 1639 bis 1641 an die Kirche angebaut, aus einem ehemaligen Pilgerhospiz hervorgegangene, frühbarocke, zweigeschoßige Dreiflügelanlage, Mitte des 19. Jahrhunderts teilweise abgetragen.
BW Datei hochladen Pavillon
ObjektID: 24089
Status: § 2a
Annarotte 9
Standort
KG: Annarotte
GstNr.: 108
Barocker Pavillon im Pfarrgarten, gestuftes Mansardendach mit Schindeldeckung.
Wohnhaus Kaiserhaus Datei hochladen Wohnhaus Kaiserhaus
ObjektID: 24083
Status: § 2a
Annarotte 23
Standort
KG: Annarotte
GstNr.: .20/1
Ein spätbarockes-frühbiedermeierliches zweigeschossiges Bauwerk, 1816 urkundlich erwähnt, ehemaliges Gemeindegasthaus und Gesindehaus, im Kern 17. Jahrhundert, um 1800 adaptiert.
Brunnen Datei hochladen Brunnen
ObjektID: 24080
Status: § 2a
Annarotte
Standort
KG: Annarotte
GstNr.: 445/4
Gusseisenkandelaber mit seitlichem Volutenbecken in neomanieristischen Formen.
Kath. Pfarrkirche hl. Anna
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Kath. Pfarrkirche hl. Anna
ObjektID: 24086
Status: § 2a
Annarotte
Standort
KG: Annarotte
GstNr.: .33
Langhaus 1440-44 über älterer Grundlage, Chor von 1327 mit barockem Dachreiter statt des ehemaligen Ostturmes, 1753 als Holzkonstruktion errichteter westlicher Dachreiter, zum Teil mittelalterliche und barockisierte Anbauten, 1217 urkundlich als Meierhof mit Kapelle, 1327 erweitert, 1382 dem Stift Lilienfeld inkorporiert, seit 1514 selbstständige Pfarre.
BW Datei hochladen Quellfassung, Walsterursprung
ObjektID: 76286
Status: § 2a
Annarotte
Standort
KG: Annarotte
GstNr.: 374/1
Ödhof, ehem. Gutshof Datei hochladen Ödhof, ehem. Gutshof
ObjektID: 24102
Status: § 2a
Haupttürnitzrotte 22
Standort
KG: Haupttürnitzrotte
GstNr.: .15
Wurde urkundlich 1536 erwähnt; die jetzige Form stammt aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts.
Bildstock Urlauberkreuz Datei hochladen Bildstock Urlauberkreuz
ObjektID: 24103
Status: § 2a
bei Haupttürnitzrotte 22
Standort
KG: Haupttürnitzrotte
GstNr.: 92/1
Ein wuchtiger aus Steinquadern gemauerter Tabernakelpfeiler aus dem 17. Jahrhundert.
Kath. Filialkirche hl. Joachim Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Joachim
ObjektID: 24098
Status: § 2a
Langseitenrotte
Standort
KG: Langseitenrotte
GstNr.: .1
Um 1684 im Zuge der Gegenreformation an der Via Sacra als frühbarocke Wallfahrtskapelle errichtet, von Johann Joachim Graf Slawata reich bestiftet, Bauplatz von Kaiser Ferdinand III. bestimmt, 1844 Dach durch Brand zerstört, 1868 Außenrenovierung, 1920 Brand, 1978/79 restauriert, geschlossener Saalbau mit östlichem Dachreiter und niedrigeren Anbauten (Sakristei, Dachaufgang).
Evang. Pfarrkirche A.B. Datei hochladen Evang. Pfarrkirche A.B.
ObjektID: 24093
Status: § 2a
Langseitenrotte
Standort
KG: Langseitenrotte
GstNr.: 383/8
Ein nach Plänen von Hans Georg Kreuzer in den Jahren 1927 bis 1930 errichteter Sakralbau, Heimatstilformen mit expressionistischen Akzenten.
Hohe-Kreuz-Kapelle
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Hohe-Kreuz-Kapelle
ObjektID: 24077
Status: Bescheid
Langseitenrotte
Standort
KG: Langseitenrotte
GstNr.: 175/5
Barocker Breitpfeiler aus der Mitte des 17. Jahrhunderts an der Via Sacra errichtet.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[2] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Österreichs - Niederösterreich südlich der Donau, in zwei Teilen. Teil 1: A–L. Verlag Berger, Horn 2003 ISBN 3-85028-364-X

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Annaberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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