Liste der denkmalgeschützten Objekte in Mitterbach am Erlaufsee

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Mitterbach am Erlaufsee enthält die acht denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Mitterbach am Erlaufsee im niederösterreichischen Bezirk Lilienfeld. Zwei Objekte wurden per Bescheid, sechs durch § 2a[1] des Denkmalschutzgesetzes unter Schutz gestellt.[2]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 24838
Status: § 2a
Josefsberg 17
Standort
KG: Josefsrotte
GstNr.: 14/1
Ein Mittelflurhaus mit geknicktem Mansarddach, das von 1786 bis 1791 errichtet wurde.
Kath. Pfarrkirche hl. Josef Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Josef
ObjektID: 24853
Status: § 2a
Josefsberg
Standort
KG: Josefsrotte
GstNr.: .4
Eine schlichte Saalkirche von kubischer Wirkung mit westseitigem Dachreiter und geradem geschlossenem Chor. 1644 in der Nähe einer Einsiedelei als Kapelle errichtet und in der Zeit Maria Theresias Regentschaft zu einer Pfarrkirche ausgebaut.
BW Datei hochladen Wohnhaus
ObjektID: 24860
Status: Bescheid
Kapschgasse 28
Standort
KG: Mitterbachseerotte
GstNr.: .30
Eine biedermeierliche Hofanlage mit Giebel und seitlich hölzernem Wirtschaftsgebäude.
Evang. Pfarrhaus Datei hochladen Evang. Pfarrhaus
ObjektID: 24858
Status: § 2a
Kirchengasse 9
Standort
KG: Mitterbachseerotte
GstNr.: .16
Ein villenartiger hakenförmiger Bau, der 1911 in Heimatstilformen erbaut wurde.
Wohnhaus, ehem. evang. Schule Datei hochladen Wohnhaus, ehem. evang. Schule
ObjektID: 24849
Status: Bescheid
Kirchengasse 22
Standort
KG: Mitterbachseerotte
GstNr.: .12
Die Schule wurde im unmittelbaren Zusammenhang mit dem 1781 erlassenem Toleranzpatent 1786 gegründet und war eine von nur drei evangelischen Schulen in Niederösterreich. Der jetzige Bau im josephinischen Stil wurde 1817 errichtet und 1846 zu seinem jetzigen Aussehen erweitert.
Evang. Pfarrkirche A.B.
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Evang. Pfarrkirche A.B.
ObjektID: 24845
Status: § 2a
Mitterbach
Standort
KG: Mitterbachseerotte
GstNr.: .15
Die einzige Toleranzkirche in Niederösterreich. Ursprünglich ein Bethaus, das am 21. August 1785 eingeweiht wurde. 1849 wurde westseitig der Fassadenturm aufgesetzt und so erhielt die Kirche im Wesentlichen ihr jetziges Aussehen. Die Saalkirche ist nach Osten ausgerichtet, hat einen eingezogenen halbkreisförmigen geschlossenen Chor und spätbarock-frühklassizistische Gliederungselemente.
Kath. Pfarrkirche hl. Klemens Maria Hofbauer Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Klemens Maria Hofbauer
ObjektID: 24851
Status: § 2a
Mitterbach
Standort
KG: Mitterbachseerotte
GstNr.: .162
Anstelle einer 1875 erbauten Kapelle zur Hl. Familie 1914/15 nach Plänen von Hubert Gangl in spätromantisch-expressionistischen bzw. Heimatstilformen erbaut, erst 1967 fertiggestellt, nach Westen ausgerichtete Saalkirche mit südlichem Seitenschiff, Turm 1938 ausgebaut, 1944 Pfarrexpositur.
Friedhofskreuz Datei hochladen Friedhofskreuz
ObjektID: 24857
Status: § 2a
Mitterbach
Standort
KG: Mitterbachseerotte
GstNr.: 27
Ein Kreuz mit einer Christusfigur aus dem Jahr 1900.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[2]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[3] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Einzelnachweise

  1. § 2a des Denkmalschutzgesetzes
  2. a b Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.

Literatur

  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Österreichs - Niederösterreich südlich der Donau, in zwei Teilen. Teil 1: M–Z. Verlag Berger, Horn 2003 ISBN 3-85028-365-8


Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing