Liste der denkmalgeschützten Objekte in Hartberg Umgebung

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Hartberg Umgebung enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Hartberg Umgebung, wobei die Objekte in den Katastralgemeinden Flattendorf und Schildbach nach § 2a des Denkmalschutzgesetzes, die Objekte in der Katastralgemeinde Löffelbach per Bescheid unter Schutz gestellt wurden.

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Kath. Filialkirche St.  Anna am Masenberg
Datei hochladen
Kath. Filialkirche St. Anna am Masenberg
ObjektID: 81742
Status: § 2a
Flattendorf
Standort
KG: Flattendorf
GstNr.: 754/2
Die Kirche St. Anna am Masenberg wurde Mitte des 15. Jahrhunderts errichtet und 1499 umgebaut.
Ortskapelle Datei hochladen Ortskapelle Flattendorf
ObjektID: 81756
Status: § 2a
Flattendorf
Standort
KG: Flattendorf
GstNr.: .175
Die Kapelle wurde an der Stelle des seit jeher hier stehenden Dorfkreuzes auf letztwilligen Wunsch des Besitzers Johann Kainer 1889 erbaut. Sie wurde zum 100-jährigen Bestehen generalsaniert und in den ursprünglichen Zustand versetzt.

Die Kapelle ist ein schlichter Ziegelbau auf quadratischem Grundriss mit 3/8-Schluss und einem Dachreiter an der Westfront über dem Eingang. An den Längsseiten je zwei halbrunde Fenster und außen an der Nordseite eine Gefallenentafel. Die Inneneinrichtung stammt aus der Zeit der Erbauung.[1]

Burg Neuberg
Datei hochladen
Burg Neuberg
ObjektID: 36394
Status: Bescheid
Löffelbach
Standort
KG: Löffelbach
GstNr.: 1453
Die Burg Neuberg ist einer der bedeutendsten Wehrbauten der Steiermark. Sie befindet sich westlich der Bezirkshauptstadt Hartberg auf 520 Meter Seehöhe über dem Dorf Löffelbach an den Ausläufern des Ringkogels.
Turm und Burgkapelle Neuberg
Datei hochladen
Turm und Burgkapelle Neuberg
ObjektID: 36395
Status: Bescheid
Löffelbach 119
Standort
KG: Löffelbach
GstNr.: 1457
Im Erdgeschoß des Kanonenturms nahe der Burg Neuberg ist seit 1660 die annähernd quadratische Schlosskapelle eingerichtet. Die Kapelle wurde 1661 geweiht.
Römerzeitliche villa rustica Löffelbach Datei hochladen Römerzeitliche villa rustica Löffelbach
ObjektID: ArD-6-059
Status: Bescheid
Löffelbach
Standort
KG: Löffelbach
GstNr.: 1229/2; 1230
Die Villa Rustica in Löffelbach bei Hartberg zeigt die gut erhaltenen Grundmauern eines großen römischen Landsitzes (palastartige Peristylvilla mit Säulengang) aus dem 2. und 3. Jahrhundert nach Christus.
Bildstock Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 84806
Status: § 2a
bei Ring 40
Standort
KG: Schildbach
GstNr.: 763/3;[2] 777/1[3]
Das als Hartberger Breitpfeiler ausgeführte Pestkreuz aus dem 17. Jahrhundert mit Sprenggiebel und Ziegelsatteldach zeigt auf seiner südlichen Schauseite ein Fresko der Pöllauer Schutzmantelmadonna, signiert mit PACHER, in der Sockelnische ein Fegefeuerfresko und in der Giebelnische die Taube des Heiligen Geistes mit der Inschrift Ren. 1968. Auf der Westseite zeigt der Bildstock den Viehpatron hl. Pankratius, im Osten den hl. Florian, auf der Rückwand den hl. Josef mit Kind.[4]
Bildstock Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 81774
Status: § 2a

Standort
KG: Schildbach
GstNr.: 766/1
Der Florianisäule genannte Bildstock ist das alte Dorfkreuz, das nach der Brandkatastrophe von 1845 zu Ehren des Feuerpatrons umfunktioniert wurde. Vom Bautypus her ist die Florianisäule ein unregelmäßiger spätgotischer Tabernakelpfeiler, die halbkreisförmig abgeschlossenen Nischen des Tabernakelblock sprechen schon für die Renaissance und sind mit Email-Ikonen (hl. Martin, hl. Pankratius, drei trauernde Frauen) von Rudolf Huszar aus dem Jahre 1976 bestückt. Das ursprüngliche Pyramidendach wurde anlässlich der Umwidmung durch eine flache Platte ersetzt und darauf eine 135 cm hohe Statue des hl. Florians gesetzt.[5]

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[6]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[7] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Hartberg Umgebung – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1.  Hans Wilfinger, Männerbewegung der Pfarre Hartberg (Hrsg.): Religiöse Flurdenkmäler und Gottesdienststätten im Pfarrbereich Hartberg. Hartberg 1993, S. 84-85.
  2. lt. BDA
  3. lt. GIS Steiermark
  4.  Hans Wilfinger, Männerbewegung der Pfarre Hartberg (Hrsg.): Religiöse Flurdenkmäler und Gottesdienststätten im Pfarrbereich Hartberg. Hartberg 1993, S. 222-223.
  5.  Hans Wilfinger, Männerbewegung der Pfarre Hartberg (Hrsg.): Religiöse Flurdenkmäler und Gottesdienststätten im Pfarrbereich Hartberg. Hartberg 1993, S. 217-219.
  6. Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  7. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing