Liste der denkmalgeschützten Objekte in Hartberg

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Hartberg enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Hartberg, wobei die Objekte teilweise durch Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes), teilweise per Bescheid unter Schutz gestellt wurden.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Schloss Klaffenau Datei hochladen Schloss Klaffenau
ObjektID: 35940
Status: Bescheid
Klaffenau 11
Standort
KG: Eggendorf
GstNr.: 479
1560 von Hans Goldschan aus einem Bauernhof zum Schloss ausgebaut. 1605 von den Heiducken niedergebrannt und wenige Jahre später vom Stift Vorau wiederaufgebaut. 1725 um einen Wirtschafts- und Wohntrakt erweitert.

Im Schloss ist die Dauerausstellung "Bäuerliches Kunst- und Kleinhandwerk" zu besichtigen.

Ehem. Sägemühle/Mühlengebäude Datei hochladen Ehem. Sägemühle/Mühlengebäude
ObjektID: 68463
Status: Bescheid
bei Klaffenau 11
Standort
KG: Eggendorf
GstNr.: 479

Alte Klaffmühle
Miethaus Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 57176
Status: § 2a
Grazer Straße 6
Standort
KG: Grazervorstadt
GstNr.: 388
Die repräsentative Neorenaissance-Fassade ist mit 1903 bezeichnet.[2]
Pavillon/Gartenhaus Datei hochladen Pavillon/Gartenhaus
ObjektID: 81296
Status: § 2a
Johann-Zechner-Gasse 1
Standort
KG: Grazervorstadt
GstNr.: 381
Wohnhaus Datei hochladen Wohnhaus
ObjektID: 84803
Status: § 2a
Josef-Hallamayr-Straße 32
Standort
KG: Grazervorstadt
GstNr.: 211/7
Kriegerdenkmal Datei hochladen Kriegerdenkmal
ObjektID: 81073
Status: § 2a
Kernstockplatz
Standort
KG: Grazervorstadt
GstNr.: 35
Kriegerdenkmal des Ersten Weltkrieges mit Inschriften der Gefallenen aus Hartberg und den umliegenden Ortschaften.
Flur-/Wegkapelle, Figur Datei hochladen Flur-/Wegkapelle, Figur
ObjektID: 81080
Status: § 2a
Kernstockplatz 1
Standort
KG: Grazervorstadt
GstNr.: 362
Der Kapellenbildstock zeigt über einem gemauerten Altartisch eine ausdrucksstarke, holzgeschnitzte spätgotische Kreuzigungsgruppe von ca. 1520, die aus der 1783 abgebrochenen Johannes Magdalen Kirche stammt und aus einem Kruzifix und den Statuen der Maria Magdalena und des Johannes besteht. Innen im Bildstock gibt es ein Ewiges Licht und einen 16 cm langen Eisennagel. Die Eisengittertür ist neuzeitlich.[3]
Kapuzinerkloster mit Kirche hl. Maria und Umfassungsmauer
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Kapuzinerkloster mit Kirche hl. Maria und Umfassungsmauer
ObjektID: 57178
Status: § 2a
Kernstockplatz 1
Standort
KG: Grazervorstadt
GstNr.: 362; 34
Das Kloster und die Kirche wurden zwischen 1654 und 1658 errichtet. Ein Teil des heutigen Klosters ist Firmensitz, sowie Bildungs- und Veranstaltungszentrum.
Kath. Filialkirche Maria Lebing
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Kath. Filialkirche Maria Lebing
ObjektID: 84800
Status: § 2a
Lindenweg 1
Standort
KG: Grazervorstadt
GstNr.: 402
Die Kirche Maria Lebing wurde im Jahr 1472 erbaut und in der Barockzeit erweitert und umgestaltet.[4]
Gartenbaudenkmale, Stadtpark/ehem. Stadtgraben Datei hochladen Gartenbaudenkmale, Stadtpark/ehem. Stadtgraben
ObjektID: 81411
Status: § 2a
Stadtpark
Standort
KG: Grazervorstadt
GstNr.: 7/1; 7/3; 7/5; 7/6; 7/8; 7/9; 7/10; 7/11; 7/15
In sieben Terrassen steigt der Stadtpark, der ehemalige Stadtgraben, bis zur Wäscheschwemme auf. Der römerzeitliche Löwe am Eingang zum Stadtpark stammt von Ausgrabungen bei Löffelbach (Villa Rustica).
Totenleuchte Datei hochladen Totenleuchte
ObjektID: 84802
Status: § 2a

Standort
KG: Grazervorstadt
GstNr.: 216/1
Der dreiseitige gotische Tabernakelpfeiler ist lt. Dehio eine Toten- oder Friedhofsleuchte aus dem Jahr 1515 in der Grünfläche vor der Kirche Maria Lebing,[4] Wilfinger hält entgegen, dass ein kompakter Pfeiler nicht als Totenleuchte dienen konnte und an dieser Stelle nie ein regulärer Friedhof gewesen sei. Nach seiner Darstellung handelt es sich um ein Pestkreuz, das über den Pestgräbern von 1514 errichtet worden ist.

Die drei Seiten des glatten Pfeilers weisen auf die Dreifaltigkeit hin, die Kanten sind mit Rundstäben bestückt. Ursprünglich war im Pfeiler die Jahreszahl 1514 eingemeiselt, diese ist aber nicht mehr sichtbar, da der Pfeiler mehrmals durch LKWs beschädigt wurde. Der ebenfalls dreiseitige Tabernakel hat auf allen Seiten flache Rundbogennischen. Abgeschlossen wird der Pfeiler durch einen geschweiften und krabbenbesetzten Spitzhelm mit Kreuzblume.[5]

Figur hl. Johannes Nepomuk Datei hochladen Figur hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 81413
Status: § 2a

Standort
KG: Grazervorstadt
GstNr.: 7/1
Ehemals Teil der Brücke zum Grazertor, die 1870 wegen des Schulbaus (Schule am Kernstockplatz) abgerissen wurde.
Kalvarienbergkapellen
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Kalvarienbergkapellen
ObjektID: 97457
Status: § 2a

Standort
KG: Grazervorstadt
GstNr.: 295/5; 295/1
Die Kalvarienbergstationen zeigen Sgraffiti von Adolf Osterider aus dem Jahr 1959.[4] Der Kreuzweg setzt sich in der Katastralgemeinde Ring fort.
Ortskapelle Datei hochladen Ortskapelle
ObjektID: 84799
Status: § 2a
Rohrfeldstraße 9
Standort
KG: Habersdorf
GstNr.: .37
Mariensäule
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Mariensäule
ObjektID: 81297
Status: § 2a
Hauptplatz
Standort
KG: Hartberg
GstNr.: 78
Im Sockel befinden sich die Wappen der Familien Paar und Talmberg, datiert 1675
Brunnen am Hauptplatz Datei hochladen Brunnen am Hauptplatz
ObjektID: 81299
Status: § 2a
Hauptplatz
Standort
KG: Hartberg
GstNr.: 78
Bürgerhaus, ehem. Platzkaserne (18. Jh.) Datei hochladen Bürgerhaus, ehem. Platzkaserne (18. Jh.)
ObjektID: 81303
Status: § 2a
Hauptplatz 2
Standort
KG: Hartberg
GstNr.: .19/1
Das Gebäude stammt im Kern aus dem 16. / 17. Jahrhundert, die Fassade mit Pilastergliederung und der Pfeilerarkadenhof aus dem 3. Viertel des 18. Jahrhunderts. Das Gebäude diente bis 1798 als Platzkaserne.[2]
Rathaus Datei hochladen Rathaus
ObjektID: 81318
Status: § 2a
Hauptplatz 10
Standort
KG: Hartberg
GstNr.: .96
Das neue Rathaus wurde 1898 fertiggestellt und 1998 renoviert und ausgebaut.
Dechantshof mit Wirtschaftsgebäuden und Mauer Datei hochladen Dechantshof mit Wirtschaftsgebäuden und Mauer
ObjektID: 81319
Status: Bescheid
Hauptplatz 11
Standort
KG: Hartberg
GstNr.: 30; .85/1; .85/2
Das Kellergeschoß stammt aus dem 12. Jahrhundert mit gotischem Gewölbe. Das Erdgeschoß mit Stuckdecke um 1700. Im Erdgeschoß-Saal befinden sich Fresken mit Szenen aus dem Alten Testament. Portal mit Stuckrahmung und Wappen der Webersberg.
Karner
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Karner
ObjektID: 81070
Status: § 2a
Hauptplatz 12
Standort
KG: Hartberg
GstNr.: .2/1
Der spätromanische Hartberger Karner steht unmittelbar neben der Stadtpfarrkirche St. Martin und stammt aus der 2. Hälfte des 12. Jahrhundert. In den Jahren 1889 bis 1894 wurde der Karner tiefgreifend renoviert; dabei wurde etwa die Freitreppe hinzugefügt und ebenso wurden die Fresken im Inneren (aus der Zeit um 1200) freigelegt und ergänzt.
Kath. Pfarrkirche hl. Martin
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Kath. Pfarrkirche hl. Martin
ObjektID: 57175
Status: § 2a
Hauptplatz 12
Standort
KG: Hartberg
GstNr.: .1
Die spätgotische Stadtpfarrkirche St. Martin wurde erstmals 1157 erwähnt und von 1745 bis 1760 barock erweitert. Das Hochaltarblatt wurde von Johann Cyriak Hackhofer geschaffen.
Mesnerhaus Datei hochladen Mesnerhaus
ObjektID: 57168
Status: § 2a
Hauptplatz 13
Standort
KG: Hartberg
GstNr.: .2/2
Bürgerhaus Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 81324
Status: § 2a
Hauptplatz 14
Standort
KG: Hartberg
GstNr.: .3/2
Schloss Paar Umfassungsmauer und Teil der Stadtmauer Datei hochladen Schloss Paar Umfassungsmauer und Teil der Stadtmauer
ObjektID: 95993
Status: § 2a
Herrengasse 1
Standort
KG: Hartberg
GstNr.: 1
siehe Schloss Paar sowie Stadtmauer
Schloss Paar
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Schloss Paar
ObjektID: 36254
Status: Bescheid
Herrengasse 1
Standort
KG: Hartberg
GstNr.: .123
Die mittelalterliche Burg stammt aus dem 12. Jahrhundert. Im 16. Jahrhundert wurde es im Stil der Renaissance umgestaltet, im 17. Jahrhundert wurde der Arkadentrakt gebaut.

Heute beherbergt der Schlosskomplex den Verwaltungssitz eines Kosmetikherstellers, einen Gastronomiebetrieb, sowie Veranstaltungssäle.

Steinpeißhaus/Stadtmuseum Hartberg Datei hochladen Steinpeißhaus/Stadtmuseum Hartberg
ObjektID: 57169
Status: § 2a
Herrengasse 6
Standort
KG: Hartberg
GstNr.: .121/1
Dieses Hartberger Herrenhaus wurde erstmals im August 1406 urkundlich erwähnt und seit 1412 nach dem damaligen Besitzer Seifried Steinpeiß benannt. Seit 1988 beherbergt es das Stadtmuseum Hartberg mit einer Dauerausstellung zur Geschichte der Stadt.[6]
Schule Datei hochladen Schule
ObjektID: 81369
Status: § 2a
Kernstockplatz 2
Standort
KG: Hartberg
GstNr.: .108
ab 1870 an der Stelle des ehemaligen Grazertores erbaut.
Bürgerhaus Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 36253
Status: Bescheid
Michaeligasse 18
Standort
KG: Hartberg
GstNr.: .100/1
mit zwei sakralen Wandmalereien aus 1957 von Adolf Anton Osterider.
Reckturm
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Reckturm
ObjektID: 81082
Status: § 2a
Reckgasse 1
Standort
KG: Hartberg
GstNr.: .121/2
Der Reckturm wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtet und diente auch als Gefängnis.
Stadtmauer
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Stadtmauer
ObjektID: 97301
Status: § 2a

Standort
KG: Hartberg
GstNr.: .132; 51/1
Reste der Stadtmauer stammen aus dem 12. bis 13. Jahrhundert. Heute verläuft sie vom Reckturm über den Stadtpark bis zum Schloss Hartberg nach Norden, dem Ring entlang weiter nach Osten bis zur Franz-Schmidt-Gasse. Im Osten ist der Schölbingerturm erhalten geblieben, von dem ein kurzer Rest der Stadtmauer ausgeht. Unterhalb von Stadtpfarrkirche und Karner war die Steilstufe Teil der Kirchenfestung und im engeren Gürtel der ursprünglichen Stadtmauer enthalten. Im 19. Jahrhundert wurden zwei Stadttore abgetragen.
Bildstock Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 81071
Status: § 2a

Standort
KG: Hartberg
GstNr.: 79
Das Missionskreuz am Kirchhof ist ein barocker Breitpfeiler zwischen dem Karner und dem Pfarrhof. Die große nordseitige Nische umgibt wie ein barocker Bilderrahmen ein 185 cm hohes Holzkruzifix und zwei Engel mit den Leidenswerkzeugen Schwamm und Lanze. Bekrönung durch ein Doppel-Kleeblattkreuz.

Das Missionskreuz wurde 1748 als Erinnerung an die Jesuitenmission im Zuge der Gegenreformation als neues Friedhofskreuz vom Hartberger Kirchenbaumeister Thomas Reiff erbaut, die Passionsengel stammen vom Hartberger Bildhauer Joseph Hült.[7]

Figurenbildstock hl. Martin Datei hochladen Figurenbildstock hl. Martin
ObjektID: 81065
Status: § 2a

Standort
KG: Hartberg
GstNr.: 79
Die Herkunft der Statue ist ungewiss. Sie lag lange Zeit als Torso zwischen dem Karner und dem Mesnerhaus. Es könnte sich um die Statue handeln, die der Hartberger Bildhauer Joseph Hofstetter 1721 lieferte, einen „aus Stein gemachten Martiny, so bey dem Opffer Stockh stehet“. Im Rahmen der Kirchenplatzsanierung 1981 wurde die Statue von Johann Schweighofer restauriert und an ihrem jetzigen Platz auf einem Betonsockel aufgestellt. Die Pfeilerinschrift lautet: St. Martin bitte für uns.[8]
Kalvarienberg mit Kirche Gekreuzigter Heiland und Figur. hl. Veronika sowie Kap.
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Kalvarienberg mit Kirche Gekreuzigter Heiland und Figur. hl. Veronika sowie Kapellen
ObjektID: 81076
Status: § 2a

Standort
KG: Ring
GstNr.: 1161; 55/1
Kirche zum Gekreuzigten Heiland erbaut 1846. Die spätbarocke Statue der heiligen Veronika ist der einzig erhaltene Teil des früheren Kreuzweges. Der Kreuzweg beginnt in der Katastralgemeinde Grazervorstadt.
Ringwarte
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Ringwarte
ObjektID: 84809
Status: § 2a

Standort
KG: Ring
GstNr.: 156/90
Die Ringwarte auf dem Ringkogel wurde 1906 erbaut. Auf dem Erdgeschoß aus Granit ist der 30 Meter hohe hölzerne Aussichtsturm aufgebaut. Eine Renovierung erfolgte 2007/08.
bronzezeitliche Wehranlage/befestigte Siedlung, Ringkogel-Höhensiedlung Datei hochladen bronzezeitliche Wehranlage/befestigte Siedlung, Ringkogel-Höhensiedlung
ObjektID: 95064
Status: § 2a

Standort
KG: Ring
GstNr.: 156/90
Durch eine Ringwallanlage geschützte keltische Höhensiedlung aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. für ca. 1500 Bewohner.
Tabernakelbildstock Datei hochladen Tabernakelbildstock
ObjektID: 84805
Status: § 2a
Safenauer Straße
Standort
KG: Safenau
GstNr.: 695
Das ursprüngliche, als Nischenpfeiler ausgeführte Dorfkreuz stammt aus dem 1. Viertel des 18. Jahrhunderts. Der schlanke Pfeiler hat ein flaches Pyramidenziegeldach und ein Lanzenkreuz. Die drei Nischen (auf der vierten Seite keine Nische) mit Zackenbogenabschluss sind mit modernen Heiligendarstellungen in Seccotechnik von Rudolf Huszar aus dem Jahre 1978 gestaltet.[9]
Sogen. Rotkreuzkapelle
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Sogen. Rotkreuzkapelle
ObjektID: 81074
Status: Bescheid
Bahnhofstraße
Standort
KG: Ungarvorstadt
GstNr.: 312/3
Kleiner barocker Drei-Konchen-Bau mit Kreuzaltar aus dem Jahr 1762,[4] oft auch Fieberkreuz genannt, da sich Pilger Heilung von Fieberzuständen erhofften. Die Hauptfassade mit Pilastern ist eine barocke Prunkfassade und reicht bis zum Dachfirst. Ziegelsatteldach mit doppeltem Eisenkreuz. 1960/61 restauriert, 1991/92 Generalsanierung.[10]
Mariensäule Datei hochladen Mariensäule
ObjektID: 81067
Status: § 2a
Fritz-Stachel-Platz
Standort
KG: Ungarvorstadt
GstNr.: 523/8
Die Immaculata Säule wurde 1728 erbaut. Sie trägt die Sockelinschrift: „ZV EHRN DER VNBEFLECKTEN EMPFENGNVS VND ALLERREINISTEN IVNGFRAV MARIA HAB ICH LORENZ MILER LETERER ZV HARTBERG DISE SAVLEN ERPAVT IN IARE 1728“ und wurde also vom Lederer Lorenz Müller errichtet. Müller war später Ratsbürger und hatte als Kirchenpropst eine wichtige Funktion bei der barocken Umgestaltung der Pfarrkirche.[11]
Schölblingerturm Datei hochladen Schölblingerturm
ObjektID: 81081
Status: § 2a
Michaeligasse 40
Standort
KG: Ungarvorstadt
GstNr.: .35
Der kreisrunde Turm am östlichen Ende der Stadtmauer musste von den Bewohnern von Schölbing erhalten werden, die im Gegenzug keine Maut beim Einlass in die Stadt zahlen mussten.
Pestsäule Datei hochladen Pestsäule
ObjektID: 81410
Status: § 2a
Rochusplatz
Standort
KG: Ungarvorstadt
GstNr.: 521/2
Die Pestsäule wurde vermutlich unmittelbar nach der großen Pestepidemie, die 1679 in der Stadt gewütet hat, aufgestellt. Stifter und Künstler sind nicht bekannt, der Stifter könnte aber aufgrund der Ausgestaltung des Aufsatzsockels ein Lederer gewesen sein. Die Steinstatue des hl. Rochus mit Mantel, Pilgerstab und Hund steht auf einem Fundamentsockel mit einem stark verwitterten Relief der hl. Rosalia, die liegend einen Totenkopf in Händen hält, einem Aufsatzsockel mit der Darstellung der Marienkrönung und dem Stifterpaar, und der glatten Säule.

Ursprünglich stand die Säule an der Wienerstraße, sie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in die Parkanlage im ehemaligen Stadtgraben versetzt.[12]

Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 81430
Status: § 2a
Sparkassenplatz 2
Standort
KG: Ungarvorstadt
GstNr.: .6/1
Die Sockelfigur des hl. Johannes Nepomuk stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Sie stand ursprünglich auf der Brücke vom Ungartor zur Vorstadt und wurde nach Zerstörung des Tores 1832/1845 an den heutigen Standort versetzt. Der Sockel ist älter, er trägt die Bezeichnung P.1671.T.[13]

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[14] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Hartberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. a b  Kurt Woisentschläger, Peter Krenn, Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Anton Schroll & Co, Wien 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 166.
  3.  Hans Wilfinger, Männerbewegung der Pfarre Hartberg (Hrsg.): Religiöse Flurdenkmäler und Gottesdienststätten im Pfarrbereich Hartberg. Hartberg 1993, S. 46.
  4. a b c d  Kurt Woisentschläger, Peter Krenn, Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Anton Schroll & Co, Wien 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 165.
  5.  Hans Wilfinger, Männerbewegung der Pfarre Hartberg (Hrsg.): Religiöse Flurdenkmäler und Gottesdienststätten im Pfarrbereich Hartberg. Hartberg 1993, S. 52-53.
  6. Das Steinpeißhaus. Gemeinde Hartberg, abgerufen am 2. Dezember 2012.
  7.  Hans Wilfinger, Männerbewegung der Pfarre Hartberg (Hrsg.): Religiöse Flurdenkmäler und Gottesdienststätten im Pfarrbereich Hartberg. Hartberg 1993, S. 33.
  8.  Hans Wilfinger, Männerbewegung der Pfarre Hartberg (Hrsg.): Religiöse Flurdenkmäler und Gottesdienststätten im Pfarrbereich Hartberg. Hartberg 1993, S. 34.
  9.  Hans Wilfinger, Männerbewegung der Pfarre Hartberg (Hrsg.): Religiöse Flurdenkmäler und Gottesdienststätten im Pfarrbereich Hartberg. Hartberg 1993, S. 210-211.
  10.  Hans Wilfinger, Männerbewegung der Pfarre Hartberg (Hrsg.): Religiöse Flurdenkmäler und Gottesdienststätten im Pfarrbereich Hartberg. Hartberg 1993, S. 65.
  11.  Hans Wilfinger, Männerbewegung der Pfarre Hartberg (Hrsg.): Religiöse Flurdenkmäler und Gottesdienststätten im Pfarrbereich Hartberg. Hartberg 1993, S. 67.
  12.  Hans Wilfinger, Männerbewegung der Pfarre Hartberg (Hrsg.): Religiöse Flurdenkmäler und Gottesdienststätten im Pfarrbereich Hartberg. Hartberg 1993, S. 38-39.
  13.  Hans Wilfinger, Männerbewegung der Pfarre Hartberg (Hrsg.): Religiöse Flurdenkmäler und Gottesdienststätten im Pfarrbereich Hartberg. Hartberg 1993, S. 66.
  14. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing