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Islam#

Seit 1874 in Österreich gesetzlich anerkannte Religion. 1912 wurde die Anerkennung durch das "Islamgesetz" bekräftigt und erweitert, nachdem sich durch die Annexion von Bosnien-Herzegowina 1908 die Anzahl der Muslime in Österreich um zirka 1 Million erhöht hatte. Auf der Basis dieser beiden Gesetze erfolgte 1979 die Genehmigung zur Errichtung der Ersten Wiener Islamischen Glaubensgemeinschaft nach hanafitischem Ritus. Dadurch wurden unter anderem der Zugang zu Radio und Fernsehen sowie der islamische Religionsunterricht (seit 1980) ermöglicht. 1979 erfolgte die offizielle Eröffnung des "Vienna Islamic Center" mit zwei Moscheen. 2015 wurde ein modernes Islamgesetz beschlossen.

Muslime
© Wikipedia
Die Anzahl der Muslime, die größtenteils der sunnitischen Richtung angehören, betrug 1991 158.776 Personen (ca. 2 % der Gesamtbevölkerung), 2001 338.988 (ca. 4.2% der Gesamtbevölkerung). 2009 lebten rund 500.000 Personen islamischen Glaubens in Österreich (ca. 6% der Gesamtbevölkerung). Dies bedeutet eine Zunahme fast um die Hälfte.

Nach Schätzungen von Innenministerium und Österreichischem Integrationsfonds lebten Anfang 2017 rund 700.000 Moslems in Österreich. Die Zahl stieg vor allem durch Migranten, Geburten sowie Flüchtlinge aus dem arabischen Raum stark.

Herkunftsländer von Muslimen in Österreich sind vor allem die Türkei und das ehemalige Jugoslawien (u.a. Bosnien und Herzegowina, Serbien, Montenegro, Kosovo und Mazedonien) aber auch Russland.

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