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Leifhelm, Hans #

auch: Hermann Brinckmeyer, Konrad Overstolz


* 2. 2. 1891, Mönchengladbach (Deutschland)

† 1. 3. 1947, Riva (Italien)

Lyriker und Erzähler


Hans Leifhelm
Hans Leifhelm. Foto, um 1925.
© Bildarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek, Wien.
1923-30 Berufsberater des Landes Steiermark, 1933-35 Schriftsteller in Graz, danach Lektor in Palermo und Padua; Freundschaft mit Felix Braun. Thematisierte in seiner Lyrik den Gegensatz von industrieller Arbeitswelt und Natur.

Werke (Auswahl)#

Lyrik:
  • Hahnenschrei, 1926
  • Gesänge von der Erde, 1933
  • Lob der Vergänglichkeit, 1949

Erzählungen:

  • Steirische Bauern, 1935
  • Menschen der Berge, 1936

Auswahlausgabe:

  • Zeuge des Traums und der Zeit, 1991

Literatur#

  • I. Bröderer, H. Leifhelm, Dissertation, Wien 1961
  • Österreichisches Biographisches Lexikon
  • Neue Deutsche Biographie



Höllerhansl Wunderdoktor

Leifhelm Hans Der Westfale "Hans Leifhelm" war ein Wahlsteirer. In steirischer Landschaft und durch sie gelang ihm der Durchbruch als Lyriker. Obwohl in seinem Buch "Die grüne Steiermark" vielleicht zu wenig von den Niederen Tauern die Rede ist, hat er doch "des Urgebirg's riesige Linie" recht erfasst. Über Lungau und Krakau hat er freundliche Worte gefunden: "Dort, wo Salzburg und Steiermark aneinandergrenzen, wo die brausende Taurach und der grünklare Zederhausbach in die Tiefe stürzen, wo die weißschäumenden Wasserfälle von den Felsen des Hafners rieseln und schleiern, wo der goldführende Wildbach sich in den Oberen Rotgüldensee sammelt, ist einsames Land, in welchen Märchen und Sagen ohne Zahl gedeihen. Dort steht "aus vier goldenen Säulen" der Preber "dessen Wände innen aus Karfunkel gebildet sind". Zu seinen Füßen dehnt sich aber die Krakau, ein in etwa 1200 m Höhe sich drei Stunden weit hinziehendes, von Wäldern umsäumtes Hochland... Die höchste geschlossene Siedlung des steirischen Landes liegt hier, "der Fiegler" genannt, ein Weiler in einer Höhe von 1450 m. In jahrhundertlanger Abgeschiedenheit erhielt sich hier eine besondere Gemeinschaft unter den Dörflern, eine starke Eigenart. Die Sage weiß zu berichten, das einst der Heiland mit seinen Jüngern durch die Krakau wanderte und, dass ihnen allen das schöne Tal mit seinen knorrigen Fichten und hochgewachsenen Lärchen wohl gefiel – doch gar sehr hätten sie bedauert, dass es von niemanden bewohnt war. Da habe der Herr den Jüngern befohlen, von den Bäumen die Äste abzuhacken, denn er wolle aus ihnen Menschen erschaffen. Die Jünger gehorchten mit großen Eifer, und so sind also die Krakauer – im Volksmund Graggober genannt – entstanden. Ist es ein Wunder, daß die Bewohner jener Gegend bis zum heutigen Tag, "die gestutzten Graggober" heißen? Wirklich sind die Menschen dort oben von besonders stattlicher Art, so daß man ihnen die Verwandtschaft mit den Waldbäumen gerne glauben will..." Quellen Buchenauer Wiki

Pusterwald Mair am Gaisbach <eherneMark> Jakob Simbürger Fridolin von Freithal

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--Mayer Bruno, Dienstag, 1. Februar 2011, 15:13