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vom 22.03.2018, aktuelle Version,

Österreichischer Filmpreis/Bester Spielfilm

Ulrich Seidl, mit Paradies: Liebe Preisträger 2013

Österreichischer Filmpreis: Bester Spielfilm

Gewinner und Nominierte in der Kategorie Bester Spielfilm seit der ersten Verleihung des Österreichischen Filmpreises im Jahr 2011.

Um sich für das Auswahlverfahren des Filmpreises zu qualifizieren, muss der Film eine erhebliche österreichische kulturelle Prägung aufweisen. Dafür muss der Film zwei der folgenden Kriterien erfüllen:[1]

  • die Originalfassung des Films ist Deutsch
  • der/die Regisseur/-in hat die österreichische Staatsbürgerschaft oder hat seinen/ihren Wohnsitz in Österreich
  • der/die federführende Produzent/-in hat die österreichische Staatsbürgerschaft oder hat seinen/ihren Wohnsitz in Österreich

Die Ermittlung des Preisträgers erfolgt in einem zweistufigen Verfahren. Zuerst nominieren alle ordentlichen Mitglieder der Berufsgruppen („Sektionen“) Produktion, Regie und Drehbuch[2] die von ihnen favorisierten Spielfilme in einer geheimen schriftlichen Wahl. Nominierungen werden an bis zu drei Filme vergeben – als nominiert gelten jene Produktionen, die die meisten Stimmen auf sich vereinen können. Die Ermittlung des Preisträgers erfolgt durch einen zweiten Wahlgang, an dem alle stimmberechtigten Mitglieder der Akademie des Österreichischen Films teilnehmen. Der Spielfilm, der die höchste Stimmenanzahl auf sich vereinen kann, ist Gewinner des Österreichischen Filmpreises. Die Auszeichnung wird den persönlichen Produzenten des Films zuerkannt.[3]

Preisträger und Nominierungen

Jahr Preisträger Produktion Nominierungen
2011 Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott Danny Krausz
Kurt Stocker
LourdesMartin Gschlacht, Susanne Marian und Philippe Bober
Der RäuberNikolaus Geyrhalter, Markus Glaser, Michael Kitzberger, Wolfgang Widerhofer und Peter Heilrath
2012 Atmen Dieter Pochlatko
Nikolaus Wisiak
Inside America – Constanze Schumann
MichaelNikolaus Geyrhalter, Markus Glaser, Michael Kitzberger und Wolfgang Widerhofer
2013 Paradies: Liebe Ulrich Seidl Grenzgänger – Viktoria Salcher und Mathias Forberg
Die Wand – Bruno Wagner, Antonin Svoboda, Martin Gschlacht, Rainer Kölmel und Wasiliki Bleser
2014 Deine Schönheit ist nichts wert Danny Krausz, Kurt Stocker, Milan Dor, Hüseyin Tabak Oktober November – Antonin Svoboda, Martin Gschlacht, Bruno Wagner, Götz Spielmann
Soldate Jeannette – Katharina Posch, Daniel Hoesl, Gerald Kerkletz
2015 Das finstere Tal Helmut Grasser, Stefan Arndt, Andreas Prochaska Amour FouMartin Gschlacht, Antonin Svoboda, Bruno Wagner, Bady Minck, Philippe Bober, Alexander Dumreicher-Ivanceanu
MacondoOliver Neumann, Susanne Moser
2016 Ich seh, Ich seh Ulrich Seidl Einer von unsArash T. Riahi, Karin C. Berger
Das ewige LebenDanny Krausz, Kurt Stocker
2017 Thank You for Bombing Tommy Pridnig, Peter Wirthensohn Egon Schiele: Tod und MädchenFranz Novotny, Alexander Glehr, Bady Minck, Alexander Dumreicher-Ivanceanu
KaterAntonin Svoboda, Bruno Wagner
2018 Die beste aller Welten Produktion Wolfgang Ritzberger und Nils Dünker, Regie Adrian Goiginger Licht – Produktion Michael Kitzberger, Wolfgang Widerhofer, Martina Haubrich, Nikolaus Geyrhalter und Markus Glaser, Regie Barbara Albert
Die Migrantigen – Produktion Arash T. Riahi und Karin C. Berger, Regie Arman T. Riahi
Siebzehn – Produktion Ulrich Gehmacher, Regie Monja Art

Einzelnachweise

  1. Richtlinien bei oesterreichische-filmakademie.at, S. 1 (Stand: 2011/12; abgerufen am 24. Dezember 2011).
  2. Richtlinien bei oesterreichische-filmakademie.at, S. 4 (Stand: 2011/12; abgerufen am 24. Dezember 2011).
  3. Richtlinien bei oesterreichische-filmakademie.at, S. 3 (Stand: 2011/12; abgerufen am 24. Dezember 2011).