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vom 28.02.2019, aktuelle Version,

500-km-Rennen von Zeltweg 1966

Flugplatzkurs Zeltweg

Das 500-km-Rennen von Zeltweg, auch Grosser Preiss von Österreich (500-km-Rennen für Sportwagen), Zeltweg, wurde am 11. September 1966 auf dem Flughafen Zeltweg ausgefahren. Es war der 13. und letzte Wertungslauf der Sportwagen-Weltmeisterschaft dieses Jahres.

Das Rennen

1957 gab es auf dem Gelände des Militärflughafens im steirischen Zeltweg zum ersten Mal eine Motorsportveranstaltung. An einem Rennwochenende wurden Motorrad-, Sportwagen- und ab 1959 auch Monopostorennen ausgefahren. 1963 erhielt das Monopostorennen den Status eines Großen Preises von Österreich und wurde für Formel-2-Wagen ausgeschrieben. Das Rennen gewann Jack Brabham auf einem Brabham BT3[1]. 1964 zählte der Große Preis zur Automobil-Weltmeisterschaft der Formel 1 und endete mit dem Sieg von Lorenzo Bandini im Werks-Ferrari 156 Aero. 1965 war das Hauptrennen des Großen Preises ein Sportwagenlauf, den Jochen Rindt auf einem Ferrari 250LM für sich entschied[2].

1966 betrug die Distanz 500 Kilometer, was einer Rennzeit von knapp 3 Stunden entsprach. Die Gesamtwertung gewannen Gerhard Mitter und Hans Herrmann auf einem Werks-Porsche 906 vor dem alleinfahrenden Teamkollegen Jo Siffert. Im Ziel hatte das Duo einen Vorsprung von 5,5 Sekunden auf Siffert. Die Drittplatzierten Udo Schütz und Herbert Linge hatten bereits drei Runden Rückstand.

Ergebnisse

Schlussklassement

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Fahrzeug Runden
1 S 2.0 14 Deutschland Porsche System Deutschland Gerhard Mitter
Deutschland Hans Herrmann
Porsche 906 157
2 S 2.0 12 Deutschland Porsche System Schweiz Jo Siffert Porsche 906 157
3 S 2.0 15 Deutschland Lufthansa Deutschland Udo Schütz
Deutschland Herbert Linge
Porsche 906 154
4 S + 2.0 7 Vereinigtes Konigreich John Downe Vereinigtes Konigreich Mike Salmon Ford GT40 153
5 S 2.0 11 Schweden Jo Bonnier Schweden Joakim Bonnier
Schweden Sten Axelsson
Porsche 906 152
6 S 2.0 17 Niederlande Ben Pon Niederlande Gijs van Lennep Porsche 906 152
7 S + 2.0 7 Italien Scuderia Brescia Corse Italien Mario Casoni Ford GT40 152
8 S + 2.0 6 Vereinigtes Konigreich George Drummond Vereinigtes Konigreich Mike Parkes Ferrari 250LM 151
9 S + 2.0 1 Vereinigtes Konigreich Fred English Osterreich Jochen Rindt Ford GT40 148
10 S + 2.0 2 Vereinigtes Konigreich Bernard White Vereinigtes Konigreich Innes Ireland Ford GT40 147
11 S 1.3 28 Italien Abarth Osterreich Johannes Ortner Abarth 1300 OT 138
12 S 1.3 31 Deutschland Scuderia Lufthansa Deutschland Hans-Dieter Dechent Abarth 1300 OT 130
13 S 1.3 29 Italien Abarth Deutschland Jochen Neerpasch Abarth 1300 OT 125
Nicht klassiert
14 S 1.3 27 Italien Abarth Deutschland Ernst Furtmayr Abarth 1300 OT 117
15 S 2.0 22 Vereinigtes Konigreich Christopher St. Quintin Vereinigtes Konigreich Christopher St. Quintin Lotus Elan 113
Ausgefallen
16 S + 2.0 3 Vereinigtes Konigreich Nick Cussons Vereinigtes Konigreich Mike Spence
Vereinigtes Konigreich Nick Cussons
Ford GT40
17 S + 2.0 4 Vereinigtes Konigreich David Piper Vereinigtes Konigreich David Piper Ferrari 250LM
18 S + 2.0 5 Vereinigtes Konigreich Bernard White Vereinigtes Konigreich David Hobbs Ferrari 250LM
19 S 2.0 16 Niederlande Racing Team Holland Niederlande Ben Pon Porsche 906
20 S 2.0 18 Vereinigtes Konigreich Mike De Udy Vereinigtes Konigreich Mike De Udy Porsche 906
21 S + 2.0 21 Vereinigtes Konigreich Chequered Flag Vereinigte Staaten Bob Bondurant Shelby Cobra
22 S + 2.0 23 Vereinigtes Konigreich Chequered Flag Australien John Raeburn Shelby Cobra
Nicht gestartet
23 S + 2.0 9 Osterreich RAR Osterreich Günther Breyer
Osterreich Gerhard Kramer
Intermeccanica 1
24 S 2.0 24 Italien Scuderia Sant Ambroeus Schweiz Ottorino Volonterio Alfa Romeo Giulia TZ 2
25 S 1.3 30 Italien Abarth Osterreich Johannes Ortner Abarth 1300 OT 3

1 nicht gestartet 2 nicht gestartet 3 nicht gestartet

Nur in der Meldeliste

Hier finden sich Teams, Fahrer und Fahrzeuge, die ursprünglich für das Rennen gemeldet waren, aber aus den unterschiedlichsten Gründen daran nicht teilnahmen.

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis
26 S + 2.0 10 Deutschland Heinz Meyer Deutschland Heinz Meyer Ferrari
27 S 2.0 19 Deutschland Gerhard Koch Deutschland Gerhard Koch Porsche 906
28 S 2.0 20 Osterreich Rudi Lins Osterreich Rudi Lins Porsche 904 GTS
29 S 2.0 21 Schweiz Squadra Tartaruga Schweiz Rico Steinemann Lotus Elan
30 S 2.0 23 Vereinigtes Konigreich Chris Barber Vereinigtes Konigreich John Hine Lotus Elan
31 S 2.0 25 Schweden Ulf Norinder Schweden Ulf Norinder Porsche 906
32 S 2.0 26 Osterreich Tyrol Automobilsportclub Osterreich Gernot Mössmer Lotus Elan
33 S 1.3 32 Deutschland Anton Fischhaber Deutschland Anton Fischhaber Abarth 1300 OT

Klassensieger

Klasse Fahrer Fahrer Fahrzeug Platzierung im Gesamtklassement
S + 2.0 Vereinigtes Konigreich Mike Salmon Ford GT40 Rang 4
S 2.0 Deutschland Gerhard Mitter Deutschland Hans Herrmann Porsche 906 Gesamtsieg
S 1.3 Osterreich Johannes Ortner Abarth 1300 OT Rang 11

Renndaten

  • Gemeldet: 33
  • Gestartet: 22
  • Gewertet: 13
  • Rennklassen: 3
  • Zuschauer: unbekannt
  • Wetter am Renntag: warm und trocken
  • Streckenlänge: 3,200 km
  • Fahrzeit des Siegerteams: 3:07:52,550 Stunden
  • Gesamtrunden des Siegerteams: 157
  • Gesamtdistanz des Siegerteams: 502,400 km
  • Siegerschnitt: 160,446 km/h
  • Pole Position: Innes Ireland – Ford GT40 (#2) – 1:09,600 = 165,375 km/h
  • Schnellste Rennrunde: Joseph Siffert – Porsche 906 (#12) – 1:10,360 = 163,729 km/h
  • Rennserie: 13. Lauf zur Sportwagen-Weltmeisterschaft 1966

Literatur

  • Peter Higham: The Guinness Guide to International Motor Racing. A complete Reference from Formula 1 to Touring Car. Guinness Publishing Ltd., London 1995, ISBN 0-85112-642-1.

Einzelnachweise

  1. Großer Preis von Österreich 1963
  2. Großer Preis von Österreich 1965
Vorgängerrennen
500-km-Rennen auf dem Nürburgring 1966
Sportwagen-Weltmeisterschaft Nachfolgerennen
24-Stunden-Rennen von Daytona 1967