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vom 03.04.2018, aktuelle Version,

Burg Ras

Burg Ras
Entstehungszeit: Erste Erwähnung 1171
Burgentyp: Höhenburg
Erhaltungszustand: Ruinenreste
Ort: Sankt Jakob im Rosental-Schlatten
Geographische Lage 46° 32′ 43,6″ N, 14° 2′ 27,3″ O
Höhe: 635 m ü. A.
Burg Ras (Kärnten)
Burg Ras

Die Burg Ras (Burg Turne) ist eine ehemalige Höhenburg in der Ortschaft Schlatten (Gemeinde Sankt Jakob im Rosental) in Kärnten. Sie wurde 1171 erstmals urkundlich erwähnt, heute sind nur noch Ruinenteile vorhanden.

Geschichte

Die Herren von Ras saßen ursprünglich auf einer älteren Burg auf der Gratschenitzen (auch: Gratschitzen, Gratschützen) am Nordhang der Karawanken südwestlich von Rosenbach in fast 1000 m Seehöhe. Über diese Burg ist nur wenig bekannt und von ihr sind nur spärliche Mauerreste erhalten.

Die Burg Ras, wahrscheinlich der zweite Stammsitz der Raser, wurde im 12. Jahrhundert auf einer Hügelkuppe im oberen Rosental oberhalb von Schlatten errichtet. Sie wird erstmals in einer Urkunde des Patriarchats Aquileia 1171 im Zusammenhang mit der Kirche von St. Jakob erwähnt: „sancti Jacobi ... sub castro Rase“.[1] Der Burghügel liegt in 635 m Seehöhe und knapp 900 m westlich von und 100 m über der Jakobskirche. Zwischen 1309 und 1317 wurde die Burg aufgegeben, nachdem die Raser ihren Stammsitz auf die Burg Rosegg (urkundlich erstmals 1239 erwähnt), etwa viereinhalb Kilometer weiter nördlich der Burg Ras, verlegt hatten.

Heutige Anlage

Es sind noch die Reste der Umfassungsmauer und von zwei Rundtürmen zu erkennen. Die Anlage mit zwei Höfen war durch einen Graben und einen Erdwall befestigt.

Seit einigen Jahren bemüht sich eine Initiative „Miklova Zala“ mit dem Eigentümer des Burgareals, dem auch der darunter liegende Mikelhof gehört, um eine Revitalisierung der Anlage.[2]

Einzelnachweise

  1. Dehio-Handbuch Kärnten, Wien 2001, S. 690
  2. ORF 2001 Miklova Zala (Memento des Originals vom 23. Mai 2005 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/vgarchiv.orf.at, ORF 2002 Ruine Turne@1@2Vorlage:Toter Link/vgarchiv.orf.at (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)   Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Uni Graz Projekt Burg Ras/Burgstelle Turne