unbekannter Gast
vom 23.08.2018, aktuelle Version,

Drösing

Marktgemeinde
Drösing
Wappen Österreichkarte
Wappen von Drösing
Drösing (Österreich)
Drösing
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Gänserndorf
Kfz-Kennzeichen: GF
Fläche: 29,43 km²
Koordinaten: 48° 32′ N, 16° 54′ O
Höhe: 158 m ü. A.
Einwohner: 1.132 (1. Jän. 2018)
Bevölkerungsdichte: 38 Einw. pro km²
Postleitzahl: 2265
Vorwahl: 02536
Gemeindekennziffer: 3 08 10
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 8
2265 Drösing
Website: www.droesing.at
Politik
Bürgermeister: Josef Kohl (SPÖ)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
13
6
13  6 
Insgesamt 19 Sitze
Lage von Drösing im Bezirk Gänserndorf
AderklaaAndlersdorfAngern an der MarchAuersthalBad PirawarthDeutsch-WagramDrösingDürnkrutEbenthalEckartsauEngelhartstettenGänserndorfGlinzendorfGroß-EnzersdorfGroß-SchweinbarthGroßhofenHaringseeHauskirchenHohenau an der MarchHohenruppersdorfJedenspeigenLasseeLeopoldsdorf im MarchfeldeMannsdorf an der DonauMarcheggMarkgrafneusiedlMatzen-RaggendorfNeusiedl an der ZayaObersiebenbrunnOrth an der DonauPalterndorf-DobermannsdorfParbasdorfProttesRaasdorfRingelsdorf-NiederabsdorfSchönkirchen-ReyersdorfSpannbergStrasshof an der NordbahnSulz im WeinviertelUntersiebenbrunnVelm-GötzendorfWeiden an der MarchWeikendorfZistersdorfNiederösterreich Lage der Gemeinde Drösing im Bezirk Gänserndorf (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap

Ortszentrum von Drösing.
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Drösing ist eine Marktgemeinde mit 1132 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2018) im Bezirk Gänserndorf in Niederösterreich.

Geografie

Ringelsdorf-Niederabsdorf
Zistersdorf Závod
Dürnkrut Jedenspeigen Malé Leváre, Veľké Leváre

Drösing liegt am Ostrand des Weinviertels an der March und damit an der Grenze zur Slowakei in Niederösterreich. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 29,49 Quadratkilometer. 25,7 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende zwei Ortschaften 180

  • Drösing (882)
  • Waltersdorf an der March (250)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Drösing und Waltersdorf an der March.

Geschichte

Kirche in Waltersdorf

In einer Urkunde, in der Leuthold von Kuenring seinen Untertanen zu Drösing im Jahre 1293 seine "Hofmarch zu Drezzing" zwecks Neubau einer Kirche schenkte, wird Drösing bereits als Markt bezeichnet. Wann Drösing genau gegründet wurde, ist nicht bekannt. Der Ort teilte die wechselvolle Geschichte Niederösterreichs.

Einwohnerentwicklung

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1192 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 1204 Einwohner, 1981 1195 und im Jahr 1971 1363 Einwohner.

Politik

Bürgermeister der Marktgemeinde ist Josef Kohl, Amtsleiter ist Ewald Strohmayer.

Im Marktgemeinderat gibt es bei insgesamt 19 Sitzen nach der Gemeinderatswahl vom 25. Jänner 2015 folgende Mandatsverteilung: SPÖ 13, ÖVP-Liste 6, andere keine Sitze.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Wirtschaft und Infrastruktur

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 34, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 53. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 506. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 43,45 Prozent.

Verkehr

Drösing liegt an der Kaiser Ferdinands-Nordbahn und ist Ausgangspunkt der nur mehr für den Güterverkehr genutzten Bahnstrecke Drösing–Zistersdorf.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • Joseph Deckert (1843–1901), katholischer Geistlicher
  • Georg Gaß (1878–1944), Tierarzt, Heimatdichter, Mitglied der steirischen Landesregierung

Mit Drösing verbunden

  • Haimo L. Handl (* 1948), Publizist und Verleger, lebt seit 2003 in Drösing

Sonstiges

In Drösing befand sich früher eine Raffinerie für Erdöl. Diese wurde 1937 stillgelegt und die Konzession an die Raffinerie Schwechat übertragen. Heute erinnert noch ein 1400 m² großer Säureteersee (Altlast N77) an diese Zeit.[1]

  Commons: Drösing  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Umweltbundesamt: Altlast N 77: Petroleumfabrik Drösing; abgerufen am 23. Aug. 2018