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vom 30.06.2017, aktuelle Version,

Erebos (Roman)

Erebos ist ein Thriller für Jugendliche und Erwachsene von Ursula Poznanski. Der Titel soll an Erebos, den Gott der Finsternis in der griechischen Mythologie, erinnern. Das Buch erschien 2010 im Loewe-Verlag und gewann 2011 den deutschen Jugendliteraturpreis der Jugendjury.

Handlung

An Nicks Schule werden geheimnisvolle Pakete herumgegeben, doch nur die, die sie erhalten, kennen deren Inhalt. Seit dem Auftauchen der Päckchen zeigen etliche Schüler verändertes Verhalten, sie sind müde und unkonzentriert, Nicks Freund Colin erscheint nicht mehr zum Basketballtraining und kommt nicht in die Schule. Schließlich erreicht ein Päckchen auch Nick; er wird aufgefordert, wie alle anderen Besitzer auch, Stillschweigen über dessen Inhalt zu wahren. Zu Hause stellt Nick fest, dass es sich um eine DVD handelt, auf der sich ein Computerspiel namens Erebos befindet. Das Spiel fesselt Nick sofort.

Kurz nach Eintritt in die virtuelle Welt warnt ihn ein an einem Feuer sitzender Mann davor, weiter zu gehen, was Nick jedoch nicht aufhält. Im folgenden Spielverlauf begegnet ihm der sogenannte „Bote“, ein Mann mit gelben Augen. Dieser repräsentiert gewissermaßen das Spiel und verteilt Aufgaben, die die Spieler in der Realität erfüllen müssen, um im Spiel weiterzukommen. Nick ist verunsichert, da der Bote und alle anderen NPCs wie Menschen reden und komplexe Sätze formulieren können. Noch mehr verunsichert wird er dadurch, dass der Bote persönliche Dinge über ihn weiß und ihm nach einiger Zeit einen Auftrag gibt, den er in der realen Welt erfüllen muss, um weiterzukommen. Bis zur Erfüllung der Aufgabe wird Nick aus dem Spiel ausgeschlossen. Nick muss eine Kiste mit der Aufschrift „Galaris“ an der Kirche St. Andrew suchen, ebenfalls stehen darauf die Zahlen „18.03.“, sein Geburtsdatum. Er versteckt die Kiste wie vorgeschrieben an einem anderen Ort und erhält vom Boten daraufhin in der realen Welt ein T-Shirt seiner Lieblingsband. Dass er sich dieses T-Shirt wünscht, hat er allerdings nur seinem Bruder erzählt. Nick soll immer wieder Aufträge in der Wirklichkeit erledigen, so muss er einen Mann beschatten, ein anderes Mal mit einem Mädchen ausgehen. Schließlich wird er aufgefordert, seinem Englischlehrer Mr. Watson eine lebensgefährliche Dosis eines Medikaments in den Tee zu geben. Nick kann sich gerade noch bremsen und versucht, das Scheitern des Auftrags vor dem Boten geheim zu halten. Dieser hat aber bereits über alles Kenntnis und tötet Nicks Online-Charakter, woraufhin Nick Erebos nicht mehr starten kann.

Sein Freund Jamie versucht immer wieder, Nick dazu zu überreden, mit dem Spielen von Erebos aufzuhören. Deshalb erhielt dieser einen anonymen Drohbrief, was Nick zunächst für einen Scherz hielt. Als Nick und Jamie sich erneut über Erebos unterhalten, gehen sie im Streit auseinander. Jamie fährt mit dem Fahrrad weg und ungebremst auf eine Kreuzung, wo er von einem Auto überfahren wird, er erleidet lebensbedrohliche Verletzungen bei dem Unfall, der auf dem Drohbrief angekündigt wurde. Jamie wird ins Krankenhaus gebracht, wo er in ein künstliches Koma versetzt wird. Kurz drauf sieht Nick, wie sein Freund Colin einer Schülerin einen Zettel in die Jacke steckt, der sich als ein Drohbrief, ähnlich dem, den Jamie bekommen hat, herausstellt, und konfrontiert Colin noch in der Schule damit. Dadurch macht er sich zum offiziellen Feind von Erebos.

Nick versucht Informationen über Erebos zu sammeln, wobei Emily ihm hilft, indem sie entgegen den Regeln gemeinsam mit der Disc spielen, die Emily erhalten hat. Sie stellt ihm auch Victor vor, der mehrere Onlineidentitäten sowie Computer besitzt und in dessen Haus sie sich treffen, um dem Spiel nach und nach auf die Spur zu kommen.

Wie sie entdecken, erhält das Spiel eine extrem hohe KI (künstliche Intelligenz), die alles bisher Dagewesene übertrifft. Das System des Spiels ist, dass es Spieler so lange aus dem Spiel ausschließt, bis sie eine gewisse Aufgabe erledigen. Gleichzeitig gibt es anderen Spielern – wieder mit dem temporären Ausschluss – die Aufgabe, erstere Spieler zu überwachen, ob sie ihre Aufgabe erfüllen. Zur Belohnung erhalten Spieler unter anderem die sogenannten Wunschkristalle, mit denen sie sich Dinge in der realen Welt wünschen können. Ein Wunsch eines Spielers wird von einem anderen – vom Spiel dazu gezwungenen – Spieler ausgeführt. Da das Spiel weit verbreitet ist und viele Spieler davon abhängig sind, funktioniert dieses System sehr gut.

Aus Victor, Nick und Emily entwickelt sich eine Art Widerstandstruppe. Während das Spiel immer weiter fortschreitet, müssen sich alle Spieler miteinander messen und in Arenakämpfen entscheiden, wer der Beste ist, um die finale Schlacht gegen den großen Feind Ortolan führen zu dürfen. Die fünf Besten, der sogenannte „Innere Kreis“, erhalten das Privileg, den Turm von Ortolan zerstören zu dürfen.

Doch in Wirklichkeit soll der Innere Kreis versuchen, den Spieleentwickler Andrew Ortolan zu töten. Denn Erebos wurde nur zu diesem Zweck von Larry McVay programmiert. Dieser hatte bereits vor mehreren Jahren ein Spiel entwickelt, das eine künstliche Intelligenz besitzt und wie ein Mensch denken kann. Ortolan wollte dieses Programm kaufen, McVay lehnte jedoch ab, woraufhin ihm das Spiel gestohlen wurde. Ortolan klagte den wahren Erfinder des Diebstahls an, damit dieser keine Rechte geltend machen könne. McVay wurde zu einer Haftstrafe verurteilt und erhängte sich kurz nach dem Prozess. Doch vor seinem Tod programmierte er Erebos, um Rache zu üben. Unabhängig davon, ob dies gelingt oder nicht, ist das Spiel danach nicht mehr zu spielen, da die Mission erfüllt bzw. gescheitert ist. Nick, Emily, Victor und Adrian McVay, der Sohn von Larry McVay, können die Ermordung Ortolans in dessen Büro nur knapp verhindern. Dabei stellt sich heraus, dass Adrian zwei Jahre nach dem Tod seines Vaters von dessen Notar eine Nachricht erhielt, in der sein Vater ihn dazu aufforderte, zwei der Erebos-DVDs in Umlauf zu bringen, jedoch niemals selbst zu spielen.

Nachdem Ortolans Tod verhindert worden ist, bricht das Spiel zusammen und die Gruppe um Nick versucht, allen Erebosspielern die Augen für den wahren Hintergrund des Spiels zu öffnen sowie all ihre Fragen zu beantworten. Am Ende spielt Adrian McVay Erebos, von dem nur noch die Startsequenz läuft. In dieser erkennt Adrian, dass der Startpunkt aller Spieler an einer Stelle im Wald ist, wo sein Vater und er oft gewesen waren. Der Mann am Feuer, den Nick zu Beginn des Spieles gesehen hatte, ist in Wirklichkeit ein Abbild von Larry McVay. Dieser hat, für den Fall, dass Adrian kommen würde, auch Antworten vorprogrammiert. So wirft Adrian ihm vor, seine Familie im Stich gelassen und sich nur noch auf seine Rache konzentriert zu haben. Larrys Abbild beginnt sich zu entschuldigen, was offenbar die zentrale Nachricht des Gespräches ist. Nick fährt ins Krankenhaus, um Jamie zu besuchen, der aus dem Koma erwacht ist und wieder komplett gesund wird. Emily und Nick sind nun ein richtiges Paar und auch sie hat sich wie Nick einen Raben auf den Nacken tätowieren lassen.

Figuren

Figuren im Buch

Nick Dunmore. Nick ist der Protagonist und ein 16-jähriger Schüler, er lebt mit seinen Eltern in London und hat einen älteren Bruder Finn. Die beiden haben das gleiche Tattoo, einen Raben im Nacken; das Tattoo wird meist von seinen langen schwarzen Haaren verdeckt. Sein Vater wünscht sich, dass er Arzt wird, woran er Interesse zeigt, im Gegensatz zu seinem Bruder Finn, der Tätowierer geworden ist. Heimlich ist er in Emily Carver verliebt, mit der er auch zusammenkommt. Sein bester Freund ist Jamie, mit dem er genauso wie mit Colin in einer Basketballmannschaft spielt.

Finn Dunmore und Becca. Finn ist der Bruder von Nick und lebt mit seiner Freundin Becca zusammen. Sein Vater wollte, dass er Arzt wird, das wollte er zu Beginn auch, hat sich dann aber doch dazu entschieden, mit Becca ein Tattoo-Studio zu eröffnen. Nun ist er mit seinem Vater zerstritten und Nick muss Arzt werden.

Emily Carver. Emily ist ein Scheidungskind und lebt bei ihrer Mutter. Sie ist eine gute Schwimmerin und geht auf dieselbe Schule wie Nick. Ihr großer Bruder ertrank unter ungeklärten Umständen beim Schwimmen und sie vermisst ihn sehr. Auf deviantart besitzt sie, aufgrund ihres Zeichentalents und ihrer Liebe für Poesie, einen Account, über den Nick sie ohne ihr Wissen beobachtet. Sie macht Nick mit ihrem Freund Viktor bekannt, fängt nach anfänglichem Widerstand auch an zu spielen und schließt sich Nick an, um dem Geheimnis von Erebos auf die Spur zu kommen. Sie und Nick werden ein Paar. Sie hat außerdem dunkles Haar. Am Ende entscheidet sie sich für ein ähnliches Tattoo wie das von Nick als sie als Paar auftreten. Sie lässt sich von Nicks Bruder Finn zwei fliegende Raben in den Nacken tätowieren.

Jamie Gordon Cox und Darleen Pember. Jamie ist der beste Freund von Nick und spielt mit ihm in einer Basketballmannschaft. Er weigert sich Erebos zu spielen. Er wird lebensgefährlich verletzt, als er versucht, Nick vom Spielen abzuhalten, und dabei aufgrund eines sabotierten Fahrrades in einen Autounfall verwickelt wird. Brynne Farnham bzw. Erebos sind für diesen tragischen Unfall, den er ohne bleibende Schäden überstand, verantwortlich. Er wird als braunhaarig und mit schiefen Zähnen beschrieben. Er ist heimlich in Darleen Pemper verliebt.

Adrian McVay. Adrian lebt bei seiner Mutter, sein Vater hat sich erhängt. Er ist ein 13-jähriger Mitschüler von Nick, dessen blonde, kurze Haare in alle Richtungen abstehen. Er verbreitete Erebos, ohne zu wissen, was es ist, um dem letzten Willen seines Vaters Larry McVay zu entsprechen. Er hilft Nick, Emily und Victor dabei, den Tod von Andrew Ortolan zu verhindern.

Larry McVay. Larry ist der Vater von Adrian. Er erhängt sich, nachdem Andrew Ortolan ihn um sein Spiel Götterfunken (Beethovens Sinfonie bringt Nick weitere Hinweise auf das Vorhaben des Spiels) gebracht hat, auf seinem Dachboden. Von einem seiner Mitarbeiter erhielt Adrian an seinem zweiten Todestag zwei Kopien des Spiels Erebos, an dem Larry McVay in der Zeit vor seinem Selbstmord gearbeitet hat. Erebos ist das veränderte Götterfunken, mit dem Spieler angeworben werden sollen, die in der finalen Mission Andrew Ortolan töten. Im Spiel sind viele Hinweise durch die griechische Mythologie versteckt.

Andrew Ortolan. Ortolan soll durch das Spiel Erebos getötet werden, nachdem er Larry McVay um das Spiel Götterfunken gebracht hat. Er hat jedoch nie das komplette Spiel gefunden. Adrian, Nick, Emily und Victor können ihn nur knapp vor dem Tod retten. Er ist geschieden.

Victor Lansky. Victor ist ein pummeliger Fachmann für Computer und Spiele, der bereits wegen Graffiti-Sprühens im Gefängnis saß. Er ist ein guter Freund von Emily, Speedy und Kate. Trotz seiner 23 Jahre ist er kleiner als Nick, an seinen Fingern trägt er viele Silberringe mit Totenköpfen und Schlangen sowie Totenkopfstecker in den Ohren und eine Engelshalskette. Er hat einen Musketierbart und liebt Tee. Zusammen mit Nick, Emily und Adrian entschlüsselt er die Herkunft des Spiels und rettet Ortolan vor dem auf ihn geplanten Anschlag.

Colin Harris. Colin ist groß, dunkler Hautfarbe und spielt mit Nick Basketball. Die beiden sind gut befreundet, doch Erebos verändert ihn. Colin gehört zum inneren Kreis und ist bei dem Anschlag auf Ortolan dabei, übernimmt allerdings eine eher passive Rolle. Als er von der Polizei abgeführt wird, bittet er Nick, für ihn auszusagen, doch dessen Entscheidung bleibt unklar.

Jerome. Jerome ist ein Freund von Nick und spielt mit ihm Basketball. Er spielt ebenfalls Erebos. Er ist der Rekrut von Nick als dieser den Auftrag bekommt die CD-ROM zu kopieren und weiterzureichen.

Brynne Farnham. Brynne ist schwer in Nick verliebt, dieser will allerdings nichts von ihr wissen. Aufgrund einer vom Boten gestellten Aufgabe lädt Nick sie zu einem Date ein. Brynne hatte die Bremskabel von Jamies Fahrrad auf Verlangen des Boten ausgehängt, sodass dieser in einem Unfall von einem Auto überfahren wird. Brynne erleidet deswegen psychische Störungen und wechselt die Schule.

Helen. Helen ist eine Klassenkameradin Nicks, die von ihren Mitschülern aufgrund ihres Übergewichts und ihrer Akne gehänselt wird. In dem Mädchen hat sich viel Wut aufgestaut, weshalb sie eine äußerst brutale Spielfigur wählt, die Mitglied des inneren Kreises wird. Sie ist die extremste Anhängerin des Spiels und kommt in psychotherapeutische Behandlung, weil sie auf Ortolan geschossen hat.

Dan und Alex. Dan und Alex sind Klassenkameraden von Nick und spielen auch Erebos. Alex scheint Nick zu bewundern, dieser nennt die beiden allerdings wegen ihres langweiligen und uncoolen Auftretens immer „Häkelschwestern“. Nachdem Dan Nick erzählt hat, dass Alex Nick bewundert und den Namen „Häkelschwester“ nicht ertragen kann, bittet Dan Nick aufzuhören, sie so zu nennen; ob Nick das tut, bleibt offen. Dan behauptet, dass Alex im Spiel LordNick, der Nick verblüffend ähnlich sieht, spielt.

Aisha und Eric. Aisha und Eric besuchen die gleiche Schule wie Nick. Aisha spielt auch Erebos, Eric nicht. Aisha bekommt im Lauf des Buchs vom Boten den Auftrag, zu erzählen, dass Eric sie vergewaltigt hätte. Dieser Rufmord wird wahrscheinlich durch Nicks Wunschkristall ausgelöst, da Nick sich wünschte, dass Emily Eric verließ. Tatsächlich waren Emily und Eric kein Paar. Eric ist mit einer älteren Studentin zusammen. Aisha kommt aus der Türkei und trägt ein Kopftuch.

Rashid. Rashid geht auch auf Nicks Schule, er spielt auch Erebos und ist bei dem Überfall auf Ortolan dabei. Verschwindet aber gleich am Anfang, nachdem Nick mit ihm gesprochen hat.

Speedy und Kate. Speedy und Kate sind verheiratet. Speedy ist ein guter Freund von Victor, die beiden schließen sich der kleinen Widerstandsgruppe an. Kates Haare sind schwarz gefärbt, sie hat einen Sidecut und sie übernimmt die Mutterrolle in der Gruppe. Speedy bekam das Spiel von Victor und findet gemeinsam mit ihnen viel heraus. Leider opfert er seinen Spielcharakter wegen Brynne, da er Plakate bei der Schule aufhängen sollte, auf denen stehen sollte, dass Brynne Jamies Fahrradbremsen sabotiert hat. Kate bekam dann das Spiel von Speedy.

Michelle und Greg. Michelle und Greg sind Mitschüler von Nick und spielen Erebos. Greg fliegt im Laufe des Buches aus dem Spiel und bittet Nick, es noch einmal für ihn zu kopieren. Doch dieser lehnt ab.

Martin Garibaldiyt und Elliot. Martin, und Elliot sind Schüler einer anderen Schule, spielen aber auch Erebos.

Identitäten im Spiel

Figur Spieler Volk Beschreibung
Sarius Nick Dunkelelfen Berufung: Ritter; stirbt mit Level 8, nachdem Nick sich weigert, seinen Englischlehrer zu vergiften.
Lelant Dan Dunkelelfen Seine Kleidung ist durch und durch schwarz. In einem Scorpion, den Sarius besiegt, findet er einen Wunschkristall. Von diesem Zeitpunkt an sind Lelant und Sarius Feinde. In der Arena besiegt Sarius Lelant und knöpft ihm einige Level ab.
Xohoo Martin Dunkelelfen Freund von Sarius. Stirbt bei den Arenakämpfen. Er forderte Lord Nick heraus, der besiegt ihn. Aus Frust sticht Xohoo LordNick, als der Kampf schon vorbei ist, mit dem Schwert ins Bein. LordNick bringt ihn daraufhin um.
Arwen’s Child Brynne Dunkelelfen
Feniel Aisha Dunkelelfen Kämpft meist mit einem Speer.
Hemera Emily Menschen Berufung: Barde; Hemera ist in der griechischen Mythologie die Tochter des Erebos und Göttin des Tageslichtes. Stirbt, nachdem Emily einen Auftrag nicht erledigt, bei dem sie ihren Englischlehrer verführen soll.
LordNick Alex Menschen Alex bewundert Nick, er gestaltet und benennt seinen Spieler wie Nick. Bei einem Duell in Atropos Taverne besiegt er Sarius (Nick).
Quox Speedy Barbaren Stirbt, weil Speedy seinen Auftrag (Plakate aufkleben, auf denen steht, dass Brynne Jamies Fahrradbremsen sabotiert hat) nicht ausführt.
BloodWork Helen Barbaren Angehörige des Inneren Kreises. Erringt ihren Platz bei den Arenakämpfen.
Tyrania Michelle Barbaren Ist immer kampfbereit.
Drizzel Colin Vampire Angehöriger des Inneren Kreises und sehr hinterlistig.
LaCor Greg Vampire
Blackspell Jerome Vampire Ebenfalls im inneren Kreis.
Squamato Victor Echsenmenschen
Bracco Henry Echsenmenschen
Sapujapu Eliott Zwerge Erster Freund von Nick in Erebos, kämpft meist mit einer Axt.
Nurax Rashid Werwölfe
Samira Darleen Katzenmenschen
Aurora unbekannt Katzenmenschen Sarius trifft die schwer verletzte Aurora in einem Labyrinth und heilt sie. Sie stirbt aber noch am selben Ort, da sie einen Skorpion, der sich von hinten an sie heranschleicht, zu spät bemerkt. Nick vermutet, dass sie den Lautsprecher wegen des schwer erträglichen Tones, der immer einsetzt, wenn die Spielfigur verletzt ist, ausgeschaltet hat. Aus diesem Grund hat sie den Skorpion nicht kommen gehört.

Auszeichnungen

Ausgaben

Erebos erschien zunächst als Klappenbroschur (ISBN 978-3-7855-6957-3) und 2011 als Taschenbuchausgabe (ISBN 978-3-7855-7361-7) im Loewe Verlag 2010. Lizenzausgaben kamen in der Frankfurter Büchergilde Gutenberg 2010 (ISBN 978-3-7632-6389-9) und im Gütersloher RM-Buch-und-Medien-Vertrieb heraus. Ein Tonträger mit einer gekürzten Lesung des Romans für Kinder ab zwölf Jahren erschien im Münchner Hörverlag. Gelesen wurde von Jens Wawrczeck unter der Regie von Wolfgang Seesko (6 CDs; ISBN 978-3-86717-571-5).

Der Roman wurde insgesamt mehr als 250.000 Mal verkauft und in 30 Sprachen übersetzt.[2]

Pressestimmen

  • „Ein gelungener Thriller, verführerisch und ohne erhobenen Zeigefinger!“ – Neue Zürcher Zeitung
  • „Von den Neuerscheinungen hat mir dieses Buch am besten gefallen.“ – BuchMarkt
  • „Realitätsverlust, Computerspiele, Amoklauf – Poznanski ist ein sehr lesenswerter Jugendthriller gelungen!“ – Süddeutsche Zeitung
  • „Die Autorin wagt mit dem Thriller ein spannendes Experiment und bietet eine überraschende Auflösung.“ – Fränkischer Tag
  • „Ein Jugendbuchschmöker im besten Sinne: Die Handlung schreitet flott und spannungsreich voran, sodass der Leser ebenso in die Erzählwelt eintaucht wie Nick in sein Spiel.“ – Eselsohr

Einzelnachweise

  1. http://www.loewe-verlag.de/news/news-930_ausgezeichnet.html
  2. Allgemeine Pressemappe zu Ursula Poznanski ursula-poznanski.de. Abgerufen am 7. Juli 2015.