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vom 03.06.2017, aktuelle Version,

Fallbach

Fallbach
Wappen Österreichkarte
Wappen von Fallbach
Fallbach (Österreich)
Fallbach
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Mistelbach
Kfz-Kennzeichen: MI
Fläche: 30,42 km²
Koordinaten: 48° 39′ N, 16° 25′ O
Höhe: 248 m ü. A.
Einwohner: 817 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 27 Einw. pro km²
Postleitzahl: 2133
Vorwahl: 02524
Gemeindekennziffer: 3 16 09
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Fallbach 30
2133 Fallbach
Website: www.fallbach.at
Politik
Bürgermeister: Josef Kerbl (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(15 Mitglieder)
14
1
14  1 
Von 15 Sitzen entfallen auf:

Lage der Gemeinde Fallbach im Bezirk Mistelbach
Altlichtenwarth Asparn an der Zaya Bernhardsthal Bockfließ Drasenhofen Falkenstein Fallbach Gaubitsch Gaweinstal Gnadendorf Großengersdorf Großebersdorf Großharras Großkrut Hausbrunn Herrnbaumgarten Hochleithen Kreuttal Kreuzstetten Laa an der Thaya Ladendorf Mistelbach Neudorf bei Staatz Niederleis Ottenthal Pillichsdorf Poysdorf Rabensburg Schrattenberg Staatz Stronsdorf Ulrichskirchen-Schleinbach Unterstinkenbrunn Wildendürnbach Wilfersdorf (Niederösterreich) Wolkersdorf im Weinviertel Niederösterreich Lage der Gemeinde Fallbach im Bezirk Mistelbach (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Fallbach ist eine Gemeinde mit 817 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Mistelbach in Niederösterreich.

Geografie

Fallbach liegt im nördlichen Weinviertel in den südlich der Laaer Ebene gelegenen Hügeln in Niederösterreich, etwa zehn km südsüdöstlich von Laa an der Thaya.

Die Fläche der Gemeinde umfasst 30,42 Quadratkilometer. 21,53 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende fünf Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2015[1]):

  • Fallbach (181)
  • Friebritz (43)
  • Hagenberg (200)
  • Hagendorf (213)
  • Loosdorf (187)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Fallbach, Friebritz, Hagenberg, Hagendorf und Loosdorf.

Geschichte

In den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs, zwischen 2. und 20. April 1945, wurde Fallbach Schauplatz heftiger und wechselvoller Kämpfe zwischen Truppen der Wehrmacht und der Roten Armee, welche zwischen Fallbach und Altenmarkt stattfanden. Mehrere Zivilisten wurden dabei getötet und zahlreiche Gebäude zerstört oder zumindest beschädigt. Am 21. April 1945 wurde Fallbach von der Roten Armee besetzt. In Loosdorf fanden Infanterie- und Panzerkämpfe über 4 Tage statt, ehe am 22. April die Sowjets die Ortschaft einnahmen. Auf der Ruine Hanselburg konnte sich eine kleine Einheit der Waffen-SS jedoch bis zur Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 halten.[2]

Einwohnerentwicklung

1971 hatte der Ort 1062 Einwohner, seitdem ist die Einwohnerzahl sinkend und betrug im Oktober 2008 nur noch 826.

Politik

Bürgermeister der Gemeinde ist Josef Kerbl, Amtsleiterin Monika Schodl

Im Gemeinderat gibt es bei insgesamt 15 Sitzen nach der Gemeinderatswahl vom 25. Jänner 2015 folgende Mandatsverteilung: ÖVP 14, SPÖ 1, andere keine Sitze.

Wappen

Blasonierung: „Über blauem Wellenschildfuß, darin drei silberne Wellenleisten, gespalten von Gold und Grün, vorne ein konischer roter Turm mit fünf Zinnen, geöffnetem schwarzem Rundbogentor und schwarzem Fenster, hinten fünf gebundene goldene Ähren.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

Bauwerke

Sport

Der USC Fallbach ist der in Hagendorf spielende Sportverein mit den Sektionen Tennis und Fußball. Der Verein wurde 1970 gegründet. Die Fußballkampfmannschaft spielt in der 2. Kreisklasse Pulkautal. Besonderer Wert wird auf die Jugendarbeit gelegt. Im Moment spielen ca. 100 Aktive in Fallbach Fußball im Alter von sieben bis 40 Jahren.

Wirtschaft und Infrastruktur

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 26, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 70. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 343. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 40,76 %.

Persönlichkeiten

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria, Bevölkerung am 1. Januar 2015 nach Ortschaften
  2. Heeresgeschichtliches Museum/Militärhistorisches Institut (HGM/MHI), Militärgeschichtliche Forschungsabteilung (MilFoA), Studiensammlung, Bestand 1945, Schachtel 5, Fasz. 45/9, Gemeindeberichte Niederösterreich, Bezirk Mistelbach
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