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vom 04.04.2020, aktuelle Version,

Fonds der Wiener Kaufmannschaft

Fonds der Wiener Kaufmannschaft
Fonds der Wiener Kaufmannschaft
Rechtsform Fonds
Gründung 8. April 1952
Sitz Wien 4, Schwarzenbergplatz 14
Mitarbeiterzahl 250

Der Fonds der Wiener Kaufmannschaft: Gemeinnützigkeit mit Tradition und Zukunft.

Der Fonds der Wiener Kaufmannschaft wurde 1952 gegründet, um zum Wohl der Wiener Wirtschaft Wohlfahrts- und Bildungsinstitutionen zu betreiben.

So ist er mit den sechs Schulstandorten der „Vienna Business School“ und seinem wirtschaftsorientierten Ausbildungs- und Weiterbildungsangebot größter privater Schulerhalter neben der katholischen Kirche. Zusätzlich werden die in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Wien gegründeten FHW Fachhochschul-Studiengänge der Wiener Wirtschaft angeboten. Der Fonds der Wiener Kaufmannschaft ist bemüht als Mediator zwischen den Bedürfnissen der Wirtschaft und den Ausbildungsstätten zu wirken.

Mit der „Park Residenz Döbling“ bietet der Fonds der Wiener Kaufmannschaft Seniorenwohnen auf höchstem Niveau. Rund 400 SeniorInnen genießen ein mit großem Komfort ausgestattetes Appartement-Wohnhaus mit ausgesuchtem Service.

Geschichte

2008 In der Vienna Business School Schönborngasse wird das VBS-Café eröffnet und der Innenhof zu einer Grün-Oase umgestaltet, was am 5. September mit einer Garden Opening Party gefeiert wird.

2008 Der Eingangsbereich der „Park Residenz Döbling“ wird neu gestaltet.

2007 Der Vienna Business Circle, das AbsolventInnen-Netzwerk der Vienna Business School, wird durch den Fonds der Wiener Kaufmannschaft gegründet.

2007 In der Seniorenwohnanlage wird der Speisesaal neu gestaltet und das Kaffeehaus um einen Wintergarten erweitert, der sich zum Park hin öffnet. Im Zuge der Neugestaltung bzw. -ausrichtung erfolgt die Umbenennung des Hauses in „Park Residenz Döbling“.

2000–2002 Im Jahr 2000 werden Schüler der Vienna Business School erstmals mit insgesamt 90 Notebooks vom Fonds der Wiener Kaufmannschaft ausgestattet. Bereits zwei Jahre später wird magische Grenze von über 1.000 Notebook-Usern durchbrochen. Die Notebook-Einführung wird damit zum europaweit größten IT-Projekt im Bildungsbereich.

1998 Aufgrund des wachsenden Bedarfs wird die Seniorenwohnanlage um einen weiteren Trakt vergrößert.

1997 Im Zuge der Neupositionierung der Handelsakademien und Handelsschulen der Wiener Kaufmannschaft werden alle Fondsschulen unter der Dachmarke „Vienna Business School“ vereint.

1992 Die Seniorenwohnanlage der Wiener Kaufmannschaft wird am 30. September feierlich eröffnet.

1987 Von der Kammer der gewerblichen Wirtschaft für Wien wird gemeinsam mit dem Fonds der Wiener Kaufmannschaft der Beschluss gefasst, ein neues Seniorenheim zu errichten.

1980 Die Ausstattung der Schulen mit EDV-Geräten nimmt ihren Anfang (insgesamt 29 Arbeitsplätze an den Wiener und 25 an den niederösterreichischen Schulen).

1960–1968 Das Seniorenheim der Wiener Kaufmannschaft wird sukzessive ausgebaut und um einen Zubau erweitert, um mehr SeniorInnen Platz bieten zu können.

1958 Das Seniorenheim der Wiener Kaufmannschaft wird am 13. September feierlich eröffnet.

1954 Der Fonds der Wiener Kaufmannschaft beginnt mit einem Aufbau- und Renovierungsprogramm von Schulen, das in den folgenden Jahren konsequent fortgeführt wird.

1952 Am 8. April wird der Fonds der Wiener Kaufmannschaft mit dem Zweck der Wiedererrichtung der von den früheren Gremien der Wiener Kaufmannschaft begründeten Wohlfahrts- und Bildungsinstitutionen, die dem Wohle aller Angehörigen des Wiener Handelsstandes gewidmet waren, gegründet. Die konstitutionierende Sitzung wird am 30. April abgehalten.

1951 Das zweite Rückstellungsanspruchsgesetz wird am 11. April 1951 erlassen und legitimiert Rückstellungsansprüche der Wiener Kaufmannschaft.

1938–1945 Das „Gremium der Wiener Kaufmannschaft“ wird in die „Buchkaufmannschaft“ und „Kleinkaufmannschaft Wiens“ umgewandelt. Im darauf folgenden Jahr werden die Buch- und Kleinkaufmannschaft aufgelöst, bis Kriegsende tritt die „Gauwirtschaftskammer“ an ihre Stelle.

1912 erbaut das Gremium der Wiener Kaufmannschaft im 19. Bezirk am Grundstück der bestehenden „Privatkrankenanstalt“ das „Sanatorium der Wiener Kaufmannschaft“.

1909 errichtet das Gremium der Wiener Kaufmannschaft eine neue moderne „Privatkrankenanstalt des Wiener Handelsstandes“ im 19. Bezirk.

1891 Zur Gründung von Waisenhäusern wird ein Fonds mit der Bezeichnung „Waisenstiftung der Wiener Kaufmannschaft“ gegründet.

1874 Das erste eigene Krankenhaus der Kaufmannschaft wird am 1. Juni in der Siebenbrunnengasse für 60 Betten eröffnet.

Am 24. Dezember 1863 errichten die Wiener Kaufleute eine Genossenschaft mit dem Titel „Gremium der Wiener Kaufmannschaft“, hauptsächlich zu dem Zweck, sozialpolitische Initiativen zu setzen.

1840 wird der Gremialkrankenverein gegründet, zu dieser Zeit eine bahnbrechende Leistung auf dem Gebiet der sozialen Vorsorge.

Am 20. Dezember 1859 vereinigen sich die bisherigen „Bürgerlichen des Wiener Handelsstandes“ zu einer Genossenschaft.

Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts sind „Handelsgremium“, „Gremium des k.k. privilegierten und bürgerlichen Handelsstandes“ und „Bürgerlicher Handelsstand“ gebräuchliche Bezeichnungen.

1. Hälfte des 18. Jahrhunderts Der Begriff „Gremium“ scheint allmählich in Verbindung mit dem Handelsstand auf.

Am 26. Januar 1713 erfolgt unter Leopold I. der Zusammenschluss zur „Bruderschaft der Handelsleute und Krämer“, die später zur „Brüderschaft der bürgerlichen Handelsleute“ umgewandelt und privilegiert wird.

1221 verleiht Herzog Leopold VI. Wien das sogenannte Stapelrecht, das bis ins 15. Jahrhundert das Fundament des Wiener Wirtschaftslebens bildet.

1156 Die Geschichte Wiens ist vom Anbeginn untrennbar mit der Geschichte des Handels verbunden. Mit der Erhebung Österreichs zum Herzogtum durch das „Privilegium Minus“ setzt eine Wirtschaftspolitik ein, die vor allem der Stadt Wien zugutekommt.

Einzelnachweise