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vom 30.05.2017, aktuelle Version,

Gaislachkogel

Gaislachkogel
Der Gipfel des Gaislachkogels von der Bergstation der Gaislachkogelbahn

Der Gipfel des Gaislachkogels von der Bergstation der Gaislachkogelbahn

Höhe 3056 m ü. A.
Lage Tirol, Österreich
Gebirge Ötztaler Alpen
Dominanz 0,6 km Äußere Schwarze Schneid
Schartenhöhe 127 mfd2
Koordinaten 46° 56′ 32″ N, 10° 58′ 1″ O
Gaislachkogel (Tirol)
Gaislachkogel

Erstbesteigung 1870 durch Th. Helm, unter Führung von F. Platter
Erschließung Gaislachkoglbahn

Der Gaislachkogel (auch Hinterer Geislachkogel[1], Gaislacher Kogel oder Geislacher Kogel) ist ein 3056 m ü. A. hoher Berg[2] in den Ötztaler Alpen in Tirol, Österreich. Er befindet sich westlich von Sölden im Ötztal und nördlich des Venter Tals. Der nächsthöhere Berg ist die Äußere Schwarze Schneid (3255 m), die in 2,5 Stunden über den westlichen Grat erreicht werden kann. Südöstlich ist der 2982 m hohe Vordere Geislachkogel vorgelagert.

Gaislachkogelbahn am Gipfel

Die Gaislachkogelbahn, die 1966 gebaut wurde[3], führt von Sölden bis auf 3041 m[4], knapp unter den Gipfel, der von der Bergstation leicht bestiegen werden kann. Am Gaislachkogel befindet sich ein Skigebiet, das mit dem Giggijoch-Skigebiet verbunden ist.

Im Jahr 1971 wurden die Schigebiete Gaislachkogel und Hochsölden zusammengeschlossen. Ein Jahr später wurde die Ötztaler Gletscherstraße zum Rettenbachferner gebaut. Damit war das Skigebiet Sölden erstmals ganzjährig schneesicher.

Ein markierter Wanderweg führt von Süden durch das Gaislachkar mit dem Gaislacher See (auch Geislachsee, 2704 m) zum Gipfel, ein weiterer von Nordosten.

2010 wurde die bestehende Gaislachkogelbahn abgebaut. Die 1. Sektion wurde durch eine 8er Einseilumlaufbahn, die 2. Sektion durch eine 3S-Bahn ersetzt.[5]

Quellenangaben

  1. Alpenvereinskarte Nr. 30/5 Ötztaler Alpen, Geigenkamm
  2. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen
  3. Bergbahnen Sölden
  4. Übersicht der Bergbahnen in Sölden
  5. Neu Gaislachkoglbahn (Memento vom 1. September 2013 im Internet Archive). Abgerufen am 29. Juli 2011

Literatur