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vom 07.09.2018, aktuelle Version,

Gernot Bauer (Journalist)

Gernot Bauer (* 1970)[1] ist ein österreichischer Journalist des Nachrichtenmagazins profil.

Leben

Bauer absolvierte von 1996 bis 1997 den Redaktionslehrgang für Magazinjournalismus von profil und der Universität Wien. Seit 1998 ist er Redakteur im Innenpolitik-Ressort von profil.[1] Sein Studium schloss er 2004 mit der Diplomarbeit Die Argentinien-Krise unter Berücksichtigung der Länderrisikoanalyse als Mag. rer. soc. oec. an der Wirtschaftsuniversität Wien ab.[2]

Zu seinen Schwerpunkten zählen Wirtschafts- und Sicherheitspolitik sowie Hintergrundberichte zu Parteien und Regierungen. Bauers Leitsätze für den Berufsanwärter sind: Langweile dein Publikum ebenso wenig wie dich selbst. Trainiere dein Gedächtnis. Sei immer skeptisch gegenüber fremden Ratschlägen, sonst verfehlst du deinen Beruf.[1]

Einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde Bauer durch Aufdeckungsjournalismus im Zusammenhang mit der Silberstein-Affäre während der Nationalratswahl in Österreich 2017.

Arbeiten (Auszug)

Gender Pay Gap

Anlässlich des Equal Pay Day 2012 hinterfragte Bauer gemeinsam mit Robert Treichler in der Titelgeschichte Löhne: Die Wahrheit über die Ungleichheit, was es tatsächlich mit der Einkommensschere zwischen Frauen und Männern von 25,5 Prozent auf sich hat. Nach Befragung von Betriebsratsvorsitzenden großer österreichischer Unternehmen stellte sich heraus, es gebe keine Diskriminierung. Frauenpolitikerinnen operierten bewusst mit falschen Zahlen als Waffe im Geschlechterkampf. Das Festhalten an derart überkommenen Mythen grenze an Realitätsverweigerung. Dort, wo noch marginale Unterschiede auftreten, sind diese durch Montagearbeiten beziehungsweise von Mehrleistungen erklärbar. Auch im Management herrsche Einkommensgleichheit und lägen Unterschiede von 5 Prozent unterhalb der statistischen Signifikanz. Das deutsche Statistische Bundesamt verfüge dank einer Stichprobe von 3,1 Millionen Beschäftigten über so detaillierte Daten, dass es 15 verzerrende Faktoren ausschalten konnte und der bereinigte Unterschied auf acht Prozent sank. Dabei sind Babypausen auf Grund fehlender Daten noch gar nicht berücksichtigt.[3]

Reaktionen

Die Recherche brachte den beiden Journalisten und der Redaktion heftige Kritik von Frauenorganisationen und Politikerinnen ein.[4] Die SPÖ-Politikerin Ilse Fetik, Betriebsratsvorsitzende der Erste Bank, warf profil vor, es sei an einer ordentlichen Recherche gar nicht interessiert und bot ihre Expertise an. In der Folge bestätigte Fetik, „auch in ihrem Unternehmen sei eigentlich alles in Ordnung.“ Die Frauenorganisation Plattform 20000frauen forderte, „Männer sollten niemals über Frauendiskriminierung schreiben, denn sie tun das notgedrungenermaßen mit einer sich durch ihre Geschlechtszugehörigkeit und der daraus resultierenden Verortung in der Gesellschaft ergebenden Voreingenommenheit.“[5] Barbara Blaha relativierte die kolportierte prozentuale Einkommensschere und fokussierte auf die Frage, warum es überhaupt Einkommensunterschiede gäbe. Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek konnte zur Frage der Beweisbarkeit des großen Einkommensunterschiedes „leider keine Zahl festmachen“. Maßnahmen wie verpflichtende Einkommensberichte wären aber ein Instrument für Firmen um festzustellen, ob sie Frauen diskriminieren würden.[Anm 1] Auch Teilzeitarbeit würde sich später in der Pension mit geringerem Einkommen rächen.[Anm 2][6]

Auch in der eigenen Redaktion stieß der Artikel nicht nur auf Zustimmung. Ulla Schmid fragte, warum die Tätigkeit eines Malers mehr wert wäre als jene einer Friseurin.[7] Elfriede Hammerl bemängelte, dass eine Altenpflegerin weniger verdiene als ein Maurer und dies, neben der Geringschätzung der Leistung von Frauenarbeit, Diskriminierung wäre.[8][Anm 3]

Negativpreis

Dem Profil-Herausgeber Christian Rainer wurde unter anderem wegen der Titelgeschicht zur Einkommensschere vom österreichische Frauennetzwerk Medien 2013 das Rosa Handtaschl verliehen.[9] Vor einer Preisverleihung würde er sich nicht drücken, begleitet von fünf männlichen Redakteuren die jüngst in Väterkarenz waren.[10]

Silberstein-Affäre

Die Silberstein-Affäre war konzertiertes politisches Dirty Campaigning während der Nationalratswahl in Österreich 2017 durch die den Bundeskanzler stellende Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ), gemeinsam mit von ihr beauftragten, für diese Wahlkampfmethode bekannte Politikberater. Benannt ist sie nach dem israelischen Spin-Doctor Tal Silberstein, der von der SPÖ seit 2001[11] für Wahlkämpfe engagiert wurde.

Mit Silbersteins Verhaftung am 14. August in Israel wegen des Verdachts der Bestechung, Urkundenfälschung und Geldwäsche und der darauffolgenden Lösung seines Vertrages mit der SPÖ, tauchten bald erste SPÖ-Wahlkampfunterlagen aus seinem Umfeld in den Medien auf.[12][13] Die Affäre wurde in der Folge durch weitere umfangreiche, an Gernot Bauer vom profil und Anna Thalhammer von der Tageszeitung Die Presse geleakte Unterlagen aus der SPÖ-Parteizentrale intensiviert.[14][15][16] Bis zur Wahl am 15. Oktober war die SPÖ zu zahlreichen Dementis gezwungen, die durch die beiden Medien jeweils kurz darauf widerlegt wurden und so den öffentlichen Diskurs am Laufen hielten.

Die Kampagne richtete sich im Wesentlichen gegen den politischen Mitbewerber Sebastian Kurz, der am 14. Mai 2017 die Parteiführung der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) übernommen hatte und dessen enorm hohen Beliebtheitswerte vor allen anderen Regierungspolitikern eine Gefahr für die SPÖ darstellten.[17][18] Sie wurde vorwiegend unter falscher Urheberschaft über anonyme Facebook-Seiten geführt, die anfangs dem Nahbereich der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) zugeordnet wurden.[19][20] Die Inhalte bedienten teils rassistische, antisemitische und fremdenfeindliche Schemata.[21] Die Strategie hinter den Seiten war, jene die mit Kurz sympathisieren abzuschrecken, andererseits der FPÖ die Gestaltung der Seiten unterzuschieben weil sich Dirty Campaigning beim Wähler immer negativ auf den Absender auswirkt.[15][16][22] Die Berichterstattung führte zum Rücktritt des SPÖ-Bundesgeschäftsführers und Wahlkampfleiters Georg Niedermühlbichler und zur Suspendierung des SPÖ-Wahlkampfmanagers Paul Pöchhacker. Weiter war die SPÖ gezwungen, ihre Vereinbarungen und Honorare mit Silberstein offenzulegen sowie wegen rassistischer und antisemitischer Inhalte der Facebook-Seiten das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung einzuschalten.[23]

Bei der Wahl überholte die ÖVP die SPÖ mit deutlichem Abstand und wurde stimmenstärkste Partei. Die SPÖ hielt ihren Stimmenanteil aus der Nationalratswahl 2013 und landete als Zweite knapp vor der FPÖ die ebenfalls deutlich zulegte. Durch massive Abwanderung von Stimmen, unter anderem zur SPÖ, schieden die Grünen nach 31 Jahren aus dem Nationalrat aus. Am 18. Dezember 2017 wurde die Bundesregierung Kurz aus einer Koalition zwischen ÖVP und FPÖ angelobt.

Vorwürfe an Journalisten

Nach den ersten Veröffentlichungen sahen sich Bauer und Thalhammer dem Vorwurf ausgesetzt, sich mit Informationen anfüttern zu lassen um der SPÖ zu schaden. Bauer dazu: „Eine Anfütterung und Instrumentalisierung wäre ja nur denkbar, wenn der Journalist seinen Artikel nach den Vorstellungen des Informanten verfasst. Dies kann man für ‘Profil’ kategorisch ausschließen.“[24] Die Zeitschrift Falter stellte den Anspruch, die profil und Die Presse zugespielten Informationen überprüfen zu wollen und wurde auf den Quellenschutz verwiesen.[25] Auch Christoph Matznetter (SPÖ), der vom damaligen Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) als Leiter eines Krisenstabs zur Aufklärung der Silberstein-Affäre eingesetzt wurde und in „teils aggressiven, teils erratischen Auftritten“ eine Täter-Opfer-Umkehr betrieb“,[26] forderte „allen Ernstes die Journalistin der Presse auf[forderte], ihre Quellen offenzulegen.“[27]

Der Medienwissenschaftler Fritz Hausjell kritisierte, dass die Enthüllungen nicht durch journalistische Arbeit wie Recherche zustande gekommen wären.[28] Der Datenschutzaktivist Maximilian Schrems regte indirekt eine Aufweichung des Redaktionsgeheimnisses an.[26]

Bedrohung und Verfolgung

Gemeinsam mit dem Herausgeber von profil, Christian Rainer, berichtete Bauer am 3. Oktober von Drohungen durch: „nicht wie üblich von anonymen, meistens rechtsradikalen und linksradikalen, sondern von dem was man gestandene SPÖ-Wähler nennt die uns richtig bedroht haben.“[29]

Bauer und Thalhammer wurden Mitte Oktober 2017 darauf aufmerksam gemacht, dass sie beschattet würden. Das Wiener Landesamt für Verfassungsschutz verfolgt Hinweise auf eine israelische Security-Firma.[30][31]

Werke

  • Wie werde ich Innenpolitik-Journalist? In: Reinhard Christl, Silke Rudorfer (Hrsg.): Wie werde ich Journalist/in? Wege in den Traumberuf. LIT, Wien 2007, ISBN 978-3-7000-0687-9, S. 207–214.

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 Reinhard Christl, Silke Rudorfer (Hrsg.): Wie werde ich Journalist/in? Wege in den Traumberuf. LIT, Wien 2007, ISBN 978-3-7000-0687-9, S. 214.
  2. Gernot Bauer: Die Argentinien-Krise unter Berücksichtigung der Länderrisikoanalyse. Wien 2003 (Wirtschaftsuniversität Wien, Diplomarbeit, 2004).
  3. Gernot Bauer, Robert Treichler: Mit List und Lücke. In: profil. Nr. 14, 2. April 2012, S. 16, 17 (Online [abgerufen am 18. Oktober 2017] Titelgeschichte: Löhne: Die Wahrheit über die Ungleichheit).
  4. Mythos Lohnschere? Aprilscherz im Profil. SPÖ, 3. April 2012, abgerufen am 18. Oktober 2017.
  5. Robert Treichler: Wir Frustrierten. In: profil. Nr. 20, 14. Mai 2012, S. 34, 35 (Online [abgerufen am 18. Oktober 2017]).
  6. Einkommensgerechtigkeit ZIB2. In: ZIB 2. Österreichischer Rundfunk, 5. April 2012, abgerufen am 18. Oktober 2017 (Video; ab 2:40 und 3:18).
  7. Ulla Schmid: Unter Wutmännern. In: profil. Nr. 15, 6. April 2012, S. 32 (Online [abgerufen am 18. Oktober 2017]).
  8. Elfriede Hammerl: Schräger Blick. In: profil. Nr. 15, 6. April 2012, S. 33 (Online [abgerufen am 18. Oktober 2017]).
  9. „Rosa Handtaschl“ an profil-Herausgeber Christian Rainer. In: OTS. Frauennetzwerk Medien, 1. März 2013, abgerufen am 25. Oktober 2017.
  10. „Rosa Handtaschl“ für „Profil“-Herausgeber Christian Rainer. In: dieStandard.at. Der Standard, 1. März 2013, abgerufen am 25. Oktober 2017.
  11. Thomas Hofer: Spin Doktoren in Österreich. Die Praxis amerikanischer Wahlkampfberater. Was sie können, wen sie beraten, wie sie arbeiten. 1. Auflage. LIT, Wien 2005, ISBN 3-8258-8645-X, S. 76 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  12. Christian Böhmer: SPÖ kommt wieder ein Berater abhanden. In: Kurier. 14. August 2017, S. 2 (Online [abgerufen am 27. Oktober 2017] Online-Titel: SPÖ: Wahlkampfberater Silberstein verhaftet).
  13. Peter Temel, Raffaela Lindorfer: Peinliche SPÖ-Mails: Erste Spur führt zu Ex-Berater Silberstein. In: Kurier. 12. September 2017, S. 4 (Online [abgerufen am 31. Oktober 2017]).
  14. Gernot Bauer: Schnell und schmutzig. In: profil. Nr. 37, 11. September 2017, S. 20, 21 (Online [abgerufen am 2. Oktober 2017] Online-Titel: SPÖ beauftragte Anti-Kurz-Videos).
  15. 1 2 Anna Thalhammer: Silberstein und die Schmutzkübel der SPÖ. In: Die Presse. 1. Oktober 2017, S. 3 (Online [abgerufen am 21. Oktober 2017]).
  16. 1 2 Gernot Bauer: Die Wahrheit über die Wahrheit. In: profil. Nr. 40, 2. Oktober 2017, S. 18, 19 (Online [abgerufen am 21. Oktober 2017] Online-Titel: SPÖ-Berater Silberstein organisierte rechte Facebook-Seite gegen Kurz).
  17. Claus Pándi: Wenig Freude mit Koalition – aber Mehrheit will keine Neuwahlen. In: Kronen Zeitung. 11. Dezember 2016, S. 2 (Online [abgerufen am 2. November 2017]).
  18. Kern führt bei Parteichefs, aber klar hinter Kurz. Kronen Zeitung, 18. November 2016, abgerufen am 2. November 2017.
  19. Wahlkampf-Munition im Internet. In: Kurier. 8. Juli 2017, S. 3 (Online [abgerufen am 2. November 2017]).
  20. Lisa Kogelnik: Schmutzig ist der Wahlkampf vor allem im Netz. In: Der Standard. 1. September 2017, S. 8 (Online [abgerufen am 27. Oktober 2017]).
  21. Gernot Bauer, Michael Nikbakhsh: Schmutzschichtarbeiten. In: profil. Nr. 40, 9. Oktober 2017, S. 18–20, 23–24.
  22. Skandal um Schmutzkampagnen erschüttert SPÖ. Spiegel Online, 1. Oktober 2017, abgerufen am 21. Oktober 2017.
  23. Günther Oswald: 536.000 Euro, aber kein unterschriebener Vertrag. In: Der Standard. 6. Oktober 2017, S. 10 (Online [abgerufen am 27. Oktober 2017] Online-Titel am 5. Oktober 2017: SPÖ zahlte 536.000 Euro für Silberstein, hat aber keinen unterschriebenen Vertrag).
  24. Medien als Instrumente des Wahlkampfs. Österreichischer Rundfunk, 6. Oktober 2017, abgerufen am 18. Oktober 2017.
  25. Barbara Tóth, Florian Klenk, Josef Redl, Nina Horaczek: Die Affäre Silberstein. In: Falter. Nr. 40, 4. Oktober 2017, S. 10–12 (Online [abgerufen am 3. Oktober 2017] Online erschienen am 2. Oktober 2017).
  26. 1 2 Gernot Bauer: Nichts als die Wahrheit. In: profil. Nr. 52-2017, 1-2018, 22. Dezember 2017, S. 4853 (Online [abgerufen am 22. Dezember 2017]).
  27. Florian Klenk, Barbara Tóth: Aufstieg und Fall des Christian K. In: Falter. Nr. 41, 11. Oktober 2017, S. 10–13 (Auszug [abgerufen am 11. Oktober 2017]).
  28. Fritz Hausjell: Prinz und Prinzessin. In: Die Zeit. Nr. 44, 26. Oktober 2017, S. 12 (Online [abgerufen am 23. Dezember 2017]).
  29. Christian Rainer und Gernot Bauer über die Causa Silberstein. profil, 3. Oktober 2017, abgerufen am 4. Oktober 2017 (Video; Länge 6:45 Minuten, ab 5:00).
  30. Anti-VP-Rundbrief in ÖBB & Agentenalarm. In: Kurier. 14. Oktober 2017, S. 5: „Laut Ermittlern des Wiener Landesamts für Verfassungsschutz gibt es sogar Hinweise, dass dahinter eine israelische Security-Firma steckt.“
  31. Dementis nach Anzeige wegen Bespitzelung. In: Salzburger Nachrichten. Nr. 239, 14. Oktober 2017, S. 7 (Online [abgerufen am 14. Oktober 2017] Online-Titel: SPÖ dementiert Beteiligung an Beschattungen von Journalisten).

Anmerkungen

  1. Neben der Offenlegungspflicht des Gleichbehandlungsgesetzes ist es in Betrieben mit Arbeitnehmervertretungen dem Betriebsrat seit 1974 nach § 89 Z1 Arbeitsverfassungsgesetz gestattet, Einsicht in die zur Berechnung der Bezüge geführten Unterlagen zu nehmen. Siehe Bundesgesetzblatt Nr. 22/1974. Republik Österreich, 15. Januar 1974, S. 412, abgerufen am 25. Oktober 2017 (PDF; 3,8 MB).
  2. Einer Forderung des von SPÖ und Grünen 1997 betriebenen Frauen-Volksbegehrens folgte das Recht auf Teilzeitarbeit. Zudem besteht in Österreich ein ungleiches Pensionsantrittsalter zwischen Männern und Frauen von fünf Jahren das sich auf die Pensionshöhe und damit auf das Lebenseinkommen von Frauen auswirkt.
  3. In Österreich sind männliche und weibliche Maler oder Maurer Schwerarbeiter im Sinne der zur Schwerarbeitsverordnung ergangenen Berufsliste. Siehe Berufsliste für Frauen und Männer mit „körperlicher Schwerarbeit“. Österreichische Sozialversicherung, Mai 2017, abgerufen am 4. Dezember 2015 (PDF; 53 kB).