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vom 28.05.2018, aktuelle Version,

Gertraude Portisch

Gertraude „Traudi“ Portisch (* 25. Februar 1920 in Wien als Gertrude Reich; † 23. Jänner 2018[1] ebenda) war eine österreichische Schriftstellerin. Sie veröffentlichte viele ihrer Bücher unter ihrem Mädchennamen Traudi Reich.

Leben

Ihr Vater Maximilian Reich kam wegen seines jüdischen Glaubens 1938 zunächst in ein Konzentrationslager, durfte dann jedoch mit seiner Familie nach England ausreisen.[1]

Während des Exils arbeitete sie in einem Benediktinerkloster als Hilfslehrerin.[1]

Nach dem Krieg kehrte die Familie 1947 nach Wien zurück. Ihr Vater war Sportreporter und gründete eine eigene Sportzeitung, dort lernte sie ihren späteren Ehemann kennen, den Journalisten Hugo Portisch.[1]

Gertraude Portisch arbeitete vor allem unter ihrem Mädchennamen Traudi Reich als Autorin, für die Presse und als Korrespondentin. Später schrieb sie Kinderbücher, in denen sie u. a. ihre Erlebnisse aus der Zeit des Exils verarbeitete.

Die Portischs hatten auch ein Haus in der Toskana, ihre Erlebnisse dort beschrieb das Ehepaar in einem gemeinsam verfassten Buch.

Werke

gemeinsam mit Hugo Portisch

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 4 Helmut Brandstätter: Nachruf: Traudi Portisch hat an das Gute geglaubt. In: kurier.at. 24. Januar 2018, abgerufen am 23. Mai 2018.