unbekannter Gast
vom 18.01.2019, aktuelle Version,

Gföhl

Stadtgemeinde
Gföhl
Wappen Österreichkarte
Wappen von Gföhl
Gföhl (Österreich)
Gföhl
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Krems-Land
Kfz-Kennzeichen: KR
Fläche: 80,73 km²
Koordinaten: 48° 31′ N, 15° 29′ O
Höhe: 579 m ü. A.
Einwohner: 3.783 (1. Jän. 2018)
Bevölkerungsdichte: 47 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3542
Vorwahl: 02716
Gemeindekennziffer: 3 13 11
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptplatz 3
3542 Gföhl
Website: www.gfoehl.at
Politik
Bürgermeisterin: Ludmilla Etzenberger[1] (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(23 Mitglieder)
14
5
2
1
1
14  5  2  1  1 
Insgesamt 23 Sitze
Lage von Gföhl im Bezirk Krems-Land
AggsbachAlbrechtsberg an der Großen KremsBergern im DunkelsteinerwaldDroßDürnsteinFurth bei GöttweigGedersdorfGföhlGrafeneggHadersdorf-KammernJaidhofKrumau am KampLangenloisLengenfeldLichtenau im WaldviertelMaria Laach am JauerlingMautern an der DonauMühldorfPaudorfRastenfeldRohrendorf bei KremsRossatz-ArnsdorfSchönberg am KampSenftenbergSpitzSt. Leonhard am HornerwaldStraß im StraßertaleStratzingWeinzierl am WaldeWeißenkirchen in der WachauKrems an der Donau Lage der Gemeinde Gföhl im Bezirk Krems-Land (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap

Hauptplatz von Gföhl
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Gföhl ist eine Stadtgemeinde mit 3783 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2018) im Bezirk Krems-Land in Niederösterreich.

Geografie

Geografische Lage

Gföhl liegt im Waldviertel in Niederösterreich auf einer Hochfläche nordöstlich des Kremstals. Die Stadt Krems an der Donau ist etwa 20 km entfernt. Die Fläche der Stadtgemeinde umfasst 80,75 Quadratkilometer. 46,03 Prozent der Fläche sind bewaldet. Gföhl liegt am Südwestrand des Gföhler Waldes.[2]

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 19 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Januar 2018[3]):

  • Felling (103)
  • Garmanns (76)
  • Gföhl (2125)
  • Gföhleramt (290)
  • Großmotten (135)
  • Grottendorf (52)
  • Hohenstein (66)
  • Lengenfelderamt (38)
  • Litschgraben (24)
  • Mittelbergeramt (44)
  • Moritzreith (120)
  • Neubau (37)
  • Ober-Meisling (91)
  • Rastbach (99)
  • Reisling (59)
  • Reittern (100)
  • Seeb (119)
  • Unter-Meisling (186)
  • Wurfenthalgraben (19)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Felling, Garmanns, Gföhl, Gföhleramt, Großmotten, Grottendorf, Hohenstein, Lengenfelderamt, Litsch und Wurfenthalgraben, Mittelbergeramt, Moritzreith, Neubau, Obermeisling, Rastbach, Reisling, Reittern, Seeb und Untermeisling.

Geschichte

Die Straßengruppensiedlung entstand durch das Zusammentreffen der Straßen nach Zwettl, Krems an der Donau, Langenlois und Gars am Kamp südlich des alten Adelssitzes Schloss Jaidhof.[2]

2011/12 wollte die Lotos-Lindmayer-Privatstiftung am Ortsrand von Gföhl eine buddhistische Stupa samt Parkplätzen und einem Gebäude für Mönche errichten. Am 12. Februar 2012 wurde über die notwendige Umwidmung des Grundstücks eine Volksbefragung abgehalten. Die Wahlbeteiligung erreichte 52 Prozent, rund zwei Drittel der abgegebenen Stimmen lehnten das Projekt ab.[4][5][6]

Von 1988 bis 2016 fanden mit der Freilichtbühne Gföhlerwald jährlich Karl-May-Festspiele statt.

Bevölkerungsentwicklung

Politik

Gemeinderat

Der Stadtgemeinderat hat insgesamt 23 Sitze.

Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2015 hat der Gemeinderat folgende Mandatsverteilung: ÖVP 14, SPÖ 5, FPÖ 2, Liste Die Grünen 1, König Siegfried 1.

Bürgermeister

  • bis 2013 Karl Simlinger (ÖVP)[7]
  • seit 2014 Ludmilla Etzenberger (ÖVP)

Wirtschaft

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 152, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 276. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 1691. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 46,92 Prozent.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Film

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Söhne und Töchter der Gemeinde

Literatur

  • Johann A. Wurzer (Hrsg.): 800 Jahre Gföhl. Heimatbuch. Niederösterreichisches Bildungs- und Heimatwerk – Ortsstelle Gföhl, Gföhl 1982.

Einzelnachweise

  1. Stadtgemeinde Gföhl
  2. 1 2 Dehio Niederösterreich nördlich der Donau 1990, Gföhl, Seiten 266ff
  3. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2018 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2018), (Excel)
  4. Georg Renner: Stupa: Als Buddha nach Gföhl kommen wollte. In: DiePresse.com. 11. Februar 2012.
  5. ORF-Berichterstattung über die Volksbefragung
  6. Projekt Friedenspagode Gföhl RegiowikiAT
  7. Gföhler Bürgermeister tritt zurück. In: derStandard.at. 6. Dezember 2013, abgerufen am 6. Dezember 2013.
  8. http://www.sommerkinoe.at/?ki=st20080615125529
  9. http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20080203_OTS0043
  Commons: Gföhl  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien