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vom 02.06.2017, aktuelle Version,

Dürnstein

Dürnstein
Wappen von Dürnstein
Dürnstein (Österreich)
Dürnstein
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Krems-Land
Kfz-Kennzeichen: KR
Fläche: 16,71 km²
Koordinaten: 48° 24′ N, 15° 31′ O
Höhe: 209 m ü. A.
Einwohner: 879 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 53 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3601
Vorwahl: 02711
Gemeindekennziffer: 3 13 04
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dürnstein 25
3601 Dürnstein
Website: www.duernstein.at
Politik
Bürgermeister Johann Schmidl (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(15 Mitglieder)
8
4
3
8  4  3 
Von 15 Sitzen entfallen auf:

Lage der Stadt Dürnstein im Bezirk Krems-Land
Aggsbach Albrechtsberg an der Großen Krems Bergern im Dunkelsteinerwald Droß Dürnstein Furth bei Göttweig Gedersdorf Gföhl Grafenegg Hadersdorf-Kammern Jaidhof Krumau am Kamp Langenlois Lengenfeld Lichtenau im Waldviertel Maria Laach am Jauerling Mautern an der Donau Mühldorf Paudorf Rastenfeld Rohrendorf bei Krems Rossatz-Arnsdorf Schönberg am Kamp Senftenberg Spitz St. Leonhard am Hornerwald Straß im Straßertale Stratzing Weinzierl am Walde Weißenkirchen in der Wachau Krems an der Donau Lage der Gemeinde Dürnstein im Bezirk Krems-Land (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap

Blick auf Dürnstein vom Vogelbergsteig (Nordwestansicht)
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
Kleiner Rundgang in Dürnstein (Video 2008)
Südwestansicht des Ortszentrums von Dürnstein
Dürnstein im Winter
Dürnstein gesehen von der Donau
Ruine Dürnstein
Südliche Stadtmauer von Dürnstein
Kellerschlössl der Domäne Wachau
Dürnstein auf der Rückseite der 100-Schilling Banknote (1954)

Dürnstein ist eine Stadt mit 879 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Krems-Land in Niederösterreich.

In Verbindung mit der landschaftlichen und architektonischen Schönheit der Wachau ist der Ort eines der bekanntesten touristischen Ziele in Österreich geworden.

Geografie

Dürnstein liegt an der Donau in der Wachau, die das Waldviertel vom Dunkelsteinerwald trennt. Die Fläche der Stadtgemeinde umfasst 16,81 Quadratkilometer. 59,61 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende fünf Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2015[1]):

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Dürnstein, Oberloiben und Unterloiben.

Geschichte

1994 Verleihung des Europadiploms. 2000 wird die Stadt gemeinsam mit der Wachau zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt.

Dürnstein ist auf der Rückseite der 100-Schilling Banknote von 1954 abgebildet. Mit 9. Oktober 2009 wird eine Sammlermünze zu 10 Euro von der Münze Österreich mit dem Motiv: „Richard Löwenherz in Dürnstein“ aus der Serie „Sagen und Legenden in Österreich“ herausgegeben.[8]

Sehenswürdigkeiten

in Dürnstein:

  • Ruine Dürnstein
  • Stift Dürnstein mit beeindruckendem blauen Turm der Stiftskirche.
  • Kunigundenkirche: erste Erwähnung 1289 (davon besteht nur mehr der Turm)
  • Karner: aus dem 13. Jhdt., geweiht dem Hl Michael
  • Rathaus
  • ehemalige Clarissinnenkirche: gestiftet 1289
  • Schloss Dürnstein
  • Kellerschlössel
  • Starhembergwarte
  • Weiglwarte

in Loiben:

  • Pfarrkirche St. Quirin
  • Schlachtdenkmal

Bevölkerungsentwicklung

Gemäß Statistik Austria [9] zeigt Dürnstein folgende Einwohnerentwicklung:

Politik

Liste ÖVP 8, SPÖ 4, FPÖ 3, andere keine Sitze.

Städtepartnerschaften

Wirtschaft

Der Wachauer Wein und mit ihm die Heurigenlokale und der Tourismus spielen eine bedeutende wirtschaftliche Rolle. Das bekannteste österreichische Weingut, die Domäne Wachau, hat ihre Kellereien vor den Stadtmauern von Dürnstein.

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 53, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 127. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 428. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 47,47 Prozent.

Straßen-, Bahn- und Schiffsverkehr

Straße und Bahn

Dürnstein liegt an der Donauuferbahn und besitzt gemeinsam mit Oberloiben einen Bahnhof östlich des Ortes.

Schiff

Dürnstein ist zentraler Punkt der Donauschifffahrt in der Wachau.

Motorfähre Dürnstein–Rossatz

In Dürnstein quert die Motorfähre nach Rossatz die Donau. Sie ist nur für Fußgänger und Radfahrer zugelassen und verkehrt nur in der Sommersaison.[10]

Freizeit

  • Kuenringerbad: Beliebt ist das Kuenringerbad vor den Toren der Stadt, wobei es sich hierbei um eine Badeanlage mit Schwimmteich (mit Nichtschwimmerbereich), Liegewiese und verschiedenen sportlichen Bereichen handelt.

Vereine

  • Eisstocksportverein Dürnstein/Wachau
  • Freiwillige Feuerwehr Dürnstein
  • Kuenringer Aktiv
  • Tennisclub Dürnstein
  • Volleyballclub Dürnstein
  • Wachauer Trachtengruppe Dürnstein (Musikkapelle, Gemischter Chor)
  • Wassersportunion Wachau (Rudern)
  • Inlinehockeyclub Dürnstein (IHC)

Persönlichkeiten

Personen mit Beziehung zur Stadt:

Siehe auch

Literatur

  • Franz Eppel: Die Wachau. Nibelungen- und Strudengau. Ihre Kunstwerke, historischen Lebens- und Siedlungsformen. Salzburg 1975, ISBN 3-900173-02-8
  • Rupert Feuchtmüller, Stadtgemeinde Dürnstein (Hrsg.): Dürnstein. Geschichte und Kunst. Katalog der Ausstellung Stift Dürnstein. 22. Mai bis 1. November 1976. Verlag Faber, Krems 1976
  • Irmgard Ameseder, Anton Bodenstein, Gerhard Tribl: 1000 Jahre Loiben. 1002–2002. Betrachtungen. Stadtgemeinde Dürnstein 2002
  • Hofmann: „Dünstein“, Krems 1952
  Commons: Dürnstein  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria, Bevölkerung am 1. Jänner 2015 nach Ortschaften
  2. 1 2 Eintrag Unterloiben bei Gedächtnis des Landes. Abgerufen am 30. April 2017.
  3. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 Homepage der Stadt Dürnstein. Abgerufen am 30. April 2017.
  4. Hofmann: Dürnstein.
  5. 1 2 Kleindel: Österreich. Zahlen – Daten – Fakten. Sonderausgabe A&M 2004, ISBN 3-902397-49-7.
  6. Hätten Sie gewusst? 4. Februar 1194 auf der Website des Museums Niederösterreich. Abgerufen am 30. April 2017.
  7. 1 2 Ameseder und andere: 1000 Jahre Loiben.
  8. Amtsblatt der Wiener Zeitung vom 25. August 2009.
  9. Bevölkerungsentwicklung der Statistik Austria (PDF; 35 kB)
  10. Donaufähren Wachau, wachauerbahn.at (pdf)