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vom 20.07.2016, aktuelle Version,

Haslau (Gemeinde Heidenreichstein)

Haslau (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Haslau
Haslau (Gemeinde Heidenreichstein) (Österreich)
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Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Gmünd (GD), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Gmünd in Niederösterreich
Pol. Gemeinde Heidenreichstein
Koordinaten 48° 49′ 19″ N, 15° 7′ 33″ Of1
f3f0
Einwohner der Ortschaft 52 (2001)
Gebäudestand 25 (2001)
Fläche d. KG 5,66 km²
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 03708
Katastralgemeinde-Nummer 07139
Zählsprengel/ -bezirk Seyfrieds (30916 008)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

f0f0

Haslau ist ein Ort und gleichzeitig eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Heidenreichstein im nordwestlichen Waldviertel.

Ortskapelle Haslau

Geographie

Haslau grenzt an die nachstehenden Katastralgemeinden der Stadtgemeinde Heidenreichstein: im Norden an Seyfrieds, im Westen an Wolfsegg und im Südosten an Guttenbrunn.[1]

Haslau grenzt im Westen an die Katastralgemeinde Amaliendorf der Gemeinde Amaliendorf-Aalfang. Die Stadtgemeinde Schrems grenzt im Südwesten mit der Katastralgemeinde Schrems und im Süden mit der Katastralgemeinde Gebharts an Haslau.

Der Haslauerteich befindet sich zur Gänze auf dem Gebiet der Katastralgemeinde Haslau. Die höchste Erhebung wird mit 569 m ü. A. angegeben.

In Haslau befindet sich auf der Anhöhe Fürhapel im Grenzbereich von Haslau, Amaliendorf und Schrems das Naturdenkmal Wasserstein. Es handelt sich um einen gewaltigen Granitblock mit einer Höhe von 2,5 Metern, einer Breite von 4,5 Metern und einer Länge von 6,5 Metern. Das Becken des Schalensteins ist 1,3 Meter lang, 0,85 Meter breit und 0,30 Meter tief. Der Stein trägt die Zeichen H, S. 1810. Der Sage nach sollen hier wandernde Apostel die Heiden getauft haben, was dem Teufel nicht gefiel, sodass er die Getauften in Steinblöcke verwandelte[2]

Geschichte

Feuerwehrhaus Haslau

In der Gegend wurde früher von Familien aus Böhmen, die den Sommer über hier blieben, in Baracken wohnten, Torf gewonnen.[3]

Haslau wurde 1784 eine eigene Katastralgemeinde, die der zur selben Zeit wieder errichteten Pfarre Seyfrieds zugeordnet wurde.

1850 konstituierte sich Haslau einschließlich der Rotte Neuhaslau gemeinsam mit Seyfrieds zur Gemeinde Seyfrieds.

1926 wurde die Freiwillige Feuerwehr Haslau gegründet, die 1989 ein neues Feuerwehrhaus erhielt.

Mit 1. Jänner 1976 erfolgte die Eingemeindung nach Heidenreichstein.

Literatur

  • Erich Geppert, Karl Pichler: Haslau. In: 800 Jahre Heidenreichstein, Waldviertel - Kultur und Geschichte. Heidenreichstein 2005, DNB 979911540, S. 368ff.

Einzelnachweise

  1. Niederösterreich Atlas
  2. Wasserstein. In: Naturdenkmäler Heidenreichstein, Berg- und Naturwacht Heidenreichstein (Herausgeber und Verleger), Erich Geppert (Text und Fotos), Heidenreichstein 1992.
  3. Wasserstein. In: Naturdenkmäler Heidenreichstein, Berg- und Naturwacht Heidenreichstein (Herausgeber und Verleger), Erich Geppert (Text und Fotos), Heidenreichstein 1992.