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vom 23.06.2017, aktuelle Version,

Jürgen Säumel

Jürgen Säumel
Jürgen Säumel (2016)
Spielerinformationen
Geburtstag 8. September 1984
Geburtsort Friesach, Österreich
Größe 184 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
1991–1999 TSV Neumarkt
1999–2002 SK Sturm Graz
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2003–2008 SK Sturm Graz 140 (9)
2008–2011 FC Turin 30 (2)
2010  Brescia Calcio (Leihe) 12 (1)
2011 MSV Duisburg 7 (0)
2011–2013 SK Sturm Graz 27 (2)
2013–2014 SC Wiener Neustadt 20 (0)
2014–2017 FC Wacker Innsbruck 79 (5)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
1999–2001 Österreich U-17 17 (3)
2001–2003 Österreich U-19 12 (1)
2002–2005 Österreich U-21 20 (1)
2004–2005 Österreich FT 2 (0)
2005–2012 Österreich 20 (0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 2. Mai 2017

2 Stand: 19. September 2013

Jürgen Säumel (* 8. September 1984 in Friesach) ist ein österreichischer Fußballspieler.

Karriere

Jürgen Säumels erster Verein war im Nachwuchsbereich des steirischen TSV Neumarkt. 1999 wurde er vom Bundesligisten SK Sturm Graz zunächst für das Nachwuchszentrum verpflichtet. Nach der erfolgten Ausbildung wurde er dank seiner guten Leistungen in die Kampfmannschaft aufgenommen, für die er ab der Saison 2002/03 spielte. In der gleichen Saison wurde er mit der österreichischen U-19-Nationalmannschaft Bronzemedaillengewinner bei der U-19-EM in Liechtenstein. Als Stammspieler der Nachwuchsteams bestritt er insgesamt 33 Jugendländerspiele für Österreich und erzielte dabei 5 Tore.

2004 stieg Mittelfeldspieler Jürgen Säumel mit nur 20 Jahren bereits zum Sturm-Kapitän auf und konnte sich in weiterer Folge für die österreichische Nationalmannschaft empfehlen. Unter Hans Krankl debütierte er am 17. August 2005 im eigenen Stadion in Graz beim 2:2 gegen Schottland, musste aber nach einem zweiten Teameinsatz fast zwei Jahre warten, ehe Krankl-Nachfolger Josef Hickersberger ihn ebenfalls zum Zug kommen ließ. Säumel war im österreichischen Kader bei der Euro 2008.

Säumel, dessen Vertrag 2008 beim SK Sturm Graz ausgelaufen war, unterschrieb am 22. Juli 2008 einen Vertrag für drei Jahre beim FC Turin.[1] Nach dem nach nur einer Saison erfolgten Abstieg in die Serie B wurde Säumel nicht mehr als Stammspieler eingesetzt und stand zuletzt kaum mehr auf dem Platz. Für den FC Turin war Säumel in 30 Ligaspielen im Einsatz und erzielte dabei zwei Treffer. Am 31. Jänner 2010 wurde Säumels Wechsel auf Leihbasis innerhalb der Serie B zu Brescia Calcio bekanntgegeben.[2] Mit Brescia stieg er in die Serie A auf. Da sich die beiden Vereine anschließend nicht über einen Transfer Säumels einigen konnten, kam er in der Saison 2010/11 nicht zum Einsatz.

Im Jänner 2011 wechselte Säumel zum MSV Duisburg zunächst für ein halbes Jahr in die zweite deutsche Liga.[3] Nachdem er nur zu sieben Einsätzen, vier davon späte Einwechslungen, gekommen war, wurde der Vertrag nicht verlängert. Am 8. August 2011 gab Säumels Heimatklub, der SK Sturm Graz dessen Rückkehr bekannt. Säumel erhielt einen Ein-Jahres-Vertrag, mit Option auf ein weiteres Jahr.[4] Im Sommer 2013 wurde sein Vertrag beim SK Sturm Graz nicht verlängert, wodurch Säumel vereinslos war. Am 25. Oktober 2013 unterschrieb er beim SC Wiener Neustadt, bei dem er bereits in den letzten Wochen mittrainiert hatte, einen Vertrag bis Sommer 2014 mit Option für ein weiteres Jahr.[5][6] Ab Juni 2014 spielte er für den FC Wacker Innsbruck.

Nach der Saison 2016/17 verließ er Wacker.[7]

Erfolge

  Commons: Jürgen Säumel  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Kurier : Säumel wechselt zum FC Torino (Memento vom 25. Juli 2008 im Internet Archive)
  2. laola1.at vom 31. Jänner 2010: Jürgen Säumel zu Brescia
  3. Zebras verpflichten Österreicher Jürgen Säumel, Webseite des MSV Duisburg vom 26. Jänner 2011
  4. Kurier vom 8. August 2011:Säumel zurück bei Sturm
  5. SC Wiener Neustadt: Der 20-fache Teamspieler Jürgen SÄUMEL wird ein Blau-Weisser! (25. Oktober 2013)
  6. KURIER vom 25. Oktober 2013: Wr. Neustadt verpflichtet Jürgen Säumel (25. Oktober 2013)
  7. FC Wacker Innsbruck plant für die Zukunft fc-wacker-innsbruck.at, am 8. Mai 2017, abgerufen am 19. Mai 2017