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vom 15.05.2018, aktuelle Version,

Katharina Pabel

Katharina Pabel (* 13. Januar 1969 in Bonn) ist eine deutsch-österreichische Rechtswissenschaftlerin. Sie lehrt als Professorin für Verwaltungsrecht und Verwaltungslehre an der Universität Linz.

Leben

Katharina Pabel studierte ab 1988 Rechtswissenschaften an der Universität Bonn. Die juristischen Staatsexamina legte sie 1993 und 1997 ab. Im Jahr 2001 wurde sie unter Betreuung von Christoph Grabenwarter mit einer Arbeit zu „Grundfragen der Kompetenzordnung im Bereich der Kunst“ promoviert. Nach der Promotion war sie Assistentin an der Universität Graz und an der Wirtschaftsuniversität Wien. 2009 wurde sie mit einer Arbeit über „Die Kontrollfunktion des Parlaments“ habilitiert.

Nach einem Lehrauftrag in Bonn und einer Lehrstuhlvertretung in Köln wurde Pabel im Jahr 2010 Professorin in Linz. Seit 2011 ist sie Vorständin des dortigen Instituts für Verwaltungsrecht und Verwaltungslehre. 2012 wurde sie Mitglied im „Human rights Council Advisory Committee“ beim Hohen Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte.

Von der Bundesregierung Kurz wurde sie im Mai 2018 für eine sechsjährige Funktionsperiode ab Oktober 2018 als Nachfolgerin von Maria Berger als Richterin am Europäischen Gerichtshof nominiert.[1][2]

Publikationen (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. derStandard.at: Katharina Pabel von Regierung als EuGH-Richterin nominiert. Artikel vom 6. Mai 2018, abgerufen am 15. Mai 2018.
  2. Katharina Pabel wird neue österreichische Richterin am EuGH. Parlamentskorrespondenz vom 15. Mai 2018, abgerufen am 15. Mai 2018.