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vom 08.11.2017, aktuelle Version,

Kolsassberg

Kolsassberg
Wappen Österreichkarte
Wappen von Kolsassberg
Kolsassberg (Österreich)
Kolsassberg
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Innsbruck-Land
Kfz-Kennzeichen: IL
Fläche: 35,36 km²
Koordinaten: 47° 17′ N, 11° 39′ O
Höhe: 906 m ü. A.
Einwohner: 807 (1. Jän. 2017)
Postleitzahl: 6115
Vorwahl: 05224
Gemeindekennziffer: 7 03 23
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rettenbergstraße 25
6115 Kolsassberg
Website: www.kolsassberg.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Alfred Oberdanner (Aktiv für Kolsassberg)
Gemeinderat: (2016)
(11 Mitglieder)

7 AKTIV FÜR KOLSASSBERG-BÜRGERMEISTERLISTE ALFRED OBERDANNER, 4 ZUKUNFT KOLSASSBERG-TEAM RUDI EGGER

Lage der Gemeinde Kolsassberg im Bezirk Innsbruck-Land
AbsamAldransAmpassAxamsBaumkirchenBirgitzEllbögenFlaurlingFritzensFulpmesGnadenwaldGötzensGries am BrennerGries im SellrainGrinzensGschnitzHall in TirolHattingInzingKematenInnsbruckKolsassKolsassbergLansLeutaschMatrei am BrennerMiedersMilsMühlbachlMuttersNattersNavisNeustift im StubaitalOberhofen im InntalObernberg am BrennerOberperfussPatschPettnauPfaffenhofenPfonsPolling in TirolRanggenReith bei SeefeldRinnRumSt. Sigmund im SellrainScharnitzSchmirnSchönberg im StubaitalSeefeldSellrainSistransSteinach am BrennerTelfes im StubaiTelfsThaurTrinsTulfesUnterperfussValsVölsVoldersWattenbergWattensWildermiemingZirlTirol Lage der Gemeinde Kolsassberg im Bezirk Innsbruck-Land (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
Die Reste der Burg Rettenberg

Kolsassberg ist eine Gemeinde im Tiroler Unterland mit 807 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017). Im Tourismus wurden 2003 22.500 Nächtigungen verzeichnet. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Hall in Tirol.

Geografie

Kolsassberg liegt zwischen 700 und 906 m, südlich des Inns am Westhang des Weerbachtales, im Unterinntal, zwischen Innsbruck und dem Zillertal. Das Gemeindegebiet umfasst 35,36 km².

Gemeindegliederung

Ortsteile

Der Ort umfasst vier Ortsteile:

  • Außerberg
  • Innerberg
  • Hochhäuser
  • Merans

Nachbargemeinden

Geschichte

Der Ort wurde erstmals 1196 in einer Urkunde Bischof Heinrichs III. von Brixen als „in Villa Cholsaz … in Monte“ erwähnt.[1]

Bevölkerungsentwicklung

Politik

Die letzten Bürgermeisterwahlen fanden gleichzeitig mit den Gemeinderatswahlen am 14. März 2010 statt.[2] Alfred Oberdanner wurde zum Bürgermeister und Rudi Egger zum Vizebürgermeister gewählt.

Partei Prozent Stimmen Sitze im
Gemeinderat
Koppelung
Aktiv für Kolsassberg 44,40 % 222 6
Gemeinsam für Kolsassberg 12,80 % 064 1
Liste Kolsassberg Egger Rudi 29,00 % 145 3
Allgemeine Liste Zukunft Kolsassberg 13,80 % 069 1

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Expositurkirche Hl. Maria[3]
  • Wallfahrtskapelle Maria Lourdes im Wald westlich von Merans aus 1858, mit Epitaph für den Bauherrn Kooperator Norbert Kraler aus 1885, östlich davon Marmorbrunnen aus 1858[3]
  • Leachkapelle, Fanghauskapelle, Holzkapelle[3]
  • Burgruinen Alt- und Neurettenberg[3]
  • Bauernhäuser[3]
  • Wasserreservoir in Merans, klassizierender Torbau, aus 1913[3]
  • Ehemalige Burg Rettenberg: Von der ehemaligen Burg Rettenberg sind nur mehr Wehrmauer und Ecktürme erhalten, da das übrige Material 1810 zum Wiederaufbau der Wattener Kirche verwendet wurde. Das Wappen von Kolsassberg beruht wie das von Kolsass auf dem des ehemaligen Besitzers dieser Burg und zeigt zwei gekreuzte Drachenköpfe auf rotem Grund.

Verkehr

Der Ort ist über die Straße von Kolsass her erreichbar, die weiter ins Weerbachtal zur Sagalm (1712 m) am Fuß der Roten Wand (2252 m) und zur Weidener Hütte (1799 m) verläuft. Von dort führt ein früher bedeutender Übergang über die Nafingalm, das 2292 m hohe Geiseljoch und die Geiselalm ins Tuxer- und Zillertal.

  Commons: Kolsassberg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Martin Bitschnau, Hannes Obermair: Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Band 2: 1140–1200. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2012, ISBN 978-3-7030-0485-8, S. 393, Nr. 900.
  2. tirol Unser Land
  3. 1 2 3 4 5 6 Dehio Tirol 1980, Kolsassberg, S. 430f