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vom 22.06.2017, aktuelle Version,

Konrad Kogler

Konrad Kogler (* 3. Oktober 1964 in Sankt Lorenzen am Wechsel) ist seit 1. Jänner 2013 Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit im Bundesministerium für Inneres und damit ranghöchster Beamter der österreichischen Sicherheitsverwaltung.

Werdegang

Kogler schloss das Bundesoberstufenrealgymnasium in Hartberg mit Matura ab und trat 1984 in den Dienst der Bundespolizeidirektion Wien als Sicherheitswachebeamter ein. Von 1990 bis 1991 erfolgte die Ausbildung zum leitenden Beamten ("Polizeioffizier"). Im Jahr 1997 wechselte er ins Innenministerium in das damals bestehende Gendarmeriezentralkommando, wo er bis Februar 2000 tätig war. Danach wurde er ins Burgenland versetzt, wo er in den Jahren 2002 und 2003 seinen Dienst als Bezirksgendarmeriekommandant von Neusiedl am See versah. Im Jahr 2002 schloss er an der Universität Wien auch ein Studium der Philosophie mit Schwerpunkt Rechtswissenschaften mit der Sponsion zum Magister ab. In den Jahren 2003 bis 2005 fungierte Kogler als stellvertretender Landesgendarmeriekommandat des Burgenlandes. Nach der Zusammenlegung von Polizei und Gendarmerie im Juli 2005, die Kogler entscheidend mitgestaltete, war er auch stellvertretender Landespolizeikommandant im Burgenland. Im Jahr 2007 beendete er an der Fachhochschule Wiener Neustadt das Masterstudium "Personalmanagement- und Organisationsentwicklung". Während der Fußball-Europameisterschaft 2008 fungierte Kogler auch als Sprecher des Innenministeriums. Im Anschluss wurde er, mittlerweile Brigadier, zum Sektionsleiter-Stellvertreter der Sektion II in der Generaldirektion für die Öffentliche Sicherheit bestellt, mit 1. Jänner 2011 zum Leiter der Gruppe Organisation, Dienstbetrieb und Einsatz.[1] [2]

Am 1. Jänner 2013 folgte er Herbert Anderl als neuer Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit nach, Anderl selbst wurde am 17. Dezember 2012 von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner in den Ruhestand verabschiedet.[3] In dieser Funktion ist er auch Leiter der Sektion II (Generaldirektion für die öffentliche Sicherheit).

Im Juni 2017 wurde bekannt, dass Kogler in Nachfolge von Franz Prucher Landespolizeidirektor von Niederösterreich werden soll.[4]

Privates

Kogler ist verheiratet und ist dreifacher Vater. Er lebt mit seiner Familie in Niederösterreich.

Auszeichnungen

  • Verdienstkreuz des ÖRK für die Unterstützung im Flüchtlingswesen[5]

Einzelnachweise

  1. derstandard.at - "Kopf des Tages: Neuer Kapitän für Flaggschiff der Polizei"
  2. derstandard.at - "Neuer Sicherheitsdirektor Kogler betont Menschenrechte"
  3. BM.I - "Mikl-Leitner stellte neuen Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit vor"
  4. orf.at: Kogler neuer Landespolizeidirektor. Artikel vom 21. Juni 2017, abgerufen am 21. Juni 2017.
  5. Rotkreuz-Auszeichnung für Häupl, Konrad und Kogler auf der Seite des ÖRK vom 15. Dezember 2016 abgerufen am 18. Dezember 2016