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vom 25.02.2020, aktuelle Version,

Kriegskreuz für Zivilverdienste

Kriegskreuz für Zivilverdienste

Das Kriegskreuz für Zivilverdienste wurde am 4. Februar 1916 durch Kaiser Franz Joseph I. von Österreich-Ungarn in vier Klassen gestiftet und war zur Belohnung für Zivilpersonen gedacht aber auch von Militärs, die nicht direkt am Kampf beteiligt waren, die sich im Ersten Weltkrieg durch hervorragenden Eifer und Opferbereitschaft hervorgetan haben, und der österreichisch-ungarischen Regierung besondere Unterstützung haben zukommen lassen. Dies war unter anderem die letzte Auszeichnung die unter der Regierungszeit von Kaiser Franz Joseph I. gestiftet wurde.

Ordensdekoration

Das Ordenszeichen hat die Form eines Tatzenkreuzes und die waagrechten Kreuzarme sind mit einem Eichenlaubkranz unterlegt, während bei den senkrechten der Kranz aufliegt. Im emaillierten Medaillon die goldenen Lettern des Stifters F J I (Franz Joseph Imperator) sowie umlaufend ebenfalls in goldener Schrift MERITO CIVILI TEMPORE BELLI · MCMXV ·.

Die Kreuze der I. und II. Klasse sind vergoldet, die der III. Klasse versilbert und die der IV. Klasse aus Bronze. Mit Ausnahme der letzten Klasse sind die Kreuzearme außerdem mit Emaille belegt. Der Durchmesser der (sehr selten verliehenen) I. Klasse beträgt 64 mm, bei den übrigen Klassen 44 mm.

Trageweise

Getragen wurde die Auszeichnung als Steckorden auf der linken Brust.

Sonstiges

Ein einziges Mal wurde die I. Klasse auch mit Brillanten verliehen. Bei dem Ausgezeichneten handelte es sich um den bevollmächtigten Botschafter Kajetan Mérey von Kapos-Mére anlässlich der Friedensverhandlungen von Brest-Litowsk.

Siehe auch

Literatur

  • Johann Stolzer, Christian Steeb: Österreichs Orden vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Akademische Druck- und Verlagsanstalt Graz, ISBN 3-201-01649-7.
  • Václav Měřička: Orden und Ehrenzeichen der österreichischen-ungarischen Monarchie. Verlag Anton Schroll & Co., Wien und München.
  • Heinrich Michetschläger: Das Ordensbuch der gewesenen österreichisch-ungarischen Monarchie. Wien 1918.
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