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vom 01.05.2018, aktuelle Version,

Kristberg

Innerkristberg (Zerstreute Häuser)
Kristberg (Österreich)
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Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Bludenz (BL), Vorarlberg
Gerichtsbezirk Bludenz
Pol. Gemeinde Silbertal  (KG Silbertal)
Ortschaft Silbertal
Koordinaten 47° 6′ 29″ N,  58′ 57″ O
Höhe 1400 m ü. A.
Postleitzahl 6780f1
Statistische Kennzeichnung
Zählsprengel/ -bezirk Silbertal (80123 000)

Häuser der Gemeinde Kristberg
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; VoGIS

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Außerkristberg (Zerstreute Häuser)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Bludenz (BL), Vorarlberg
Gerichtsbezirk Bludenz
Pol. Gemeinde Silbertal  (KG Silbertal)
Ortschaft Silbertal
Koordinaten 47° 6′ 15″ N,  58′ 25″ O
Höhe 1190 m ü. A.
Postleitzahl 6780f1
Statistische Kennzeichnung
Zählsprengel/ -bezirk Silbertal (80123 000)

Bergstation der Kristbergbahn
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; VoGIS

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Kristberg ist ein Ort im Montafon in Vorarlberg, und Ortsteil der Gemeinde Silbertal im Bezirk Bludenz.

Geografie

Der Ort liegt oberhalb des Gemeindehauptorts Silbertal, am Höhenrücken zwischen Itonskopf und Muttjöchle (Eisentaler Gruppe des Verwall), dem nordwestlichen Ausläufer der Verwallgruppe, der das Montafoner Silbertal vom Klostertal im Norden trennt.

Die Steusiedlung besteht aus den Ortslagen Außerkristberg und Innerkristberg:

  • Innerkristberg heißen die zerstreuten Häuser direkt unterhalb des Kristbergsattels, der von Silbertal nach Dalaas führt, und verteilt sich um Höhen von 1400 m.
  • Außerkristberg nennt man die zerstreuten Häuser talauswärts-unterhalb, sie erstrecken sich um 1200 m.

Nachbarorte:

Dalaas (Gem.)
Innerberg (Gem. Bartholomäberg)
Silbertal-Außertal Silbertal-Innertal Buchen

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Kristbergsattel
Himmelsrichtung Süden Norden
Passhöhe 1481 m ü. A.
Region Montafon, Vorarlberg, Österreich Klostertal, Vorarlberg, Österreich
Wasserscheide Litzbach, Ill Alfenz, Ill
Talorte Silbertal Dalaas
Ausbau Gemeindestraße/Forststraße
Erbaut Saumweg des Bergbaues
Gebirge Verwallgruppe
Besonderheiten [1]
Profil
Ø-Steigung 32,9 % (592 m / 1,8 km) 33,1 % (646 m / 1,95 km)
Koordinaten 47° 6′ 33″ N,  59′ 2″ O
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Geschichte und Geologie

Das ganze Gebiet Silbertal-Bartholomäberg ist ein Bergbaugebiet für Kupfer und Silber, das bis in prähistorische Zeit zurückreicht, und im Hochmittelalter seine letzte Blüte erlebte.

Von 1300 bis 1320 besiedelten Walser das Silbertal. Am Kristberg wurde wie in der ganzen Region Silbertal-Bartholomäberg seit prähistorischer Zeit Bergbau betrieben, der im Hochmittelalter seine letzte Blüte erlebt.

Verkehr, Sehenswürdigkeiten und Tourismus

Vom Tal und den Nachbarorten führen nur kleinere Gemeindestraßen herauf, sonst ist der Ort durch die Kristbergbahn von Innertal aus zu erreichen. Diese Seilbahn gehört zu einem kleinen Ski- und gutem Langlaufgebiet, ist aber ganzjährig in Betrieb.

Der ganze Höhenrücken ist auch weitläufiges Mountainbike-Terrain, da sich noch zahlreiche alte Höhenwege bis gegen Bludenz, in das innere Silber- und Gaflunatal und auf die Klostertaler Seite bis zum Tal des Nenzingastbachs und in die Arlberggegend ziehen. Über den Kristbergsattel (1481 m ü. A.), einem alten Säumerweg nach Dalaas, führt nur ein Wanderweg bzw. eine Forststraße, die durch den Dalaaser Gemeindewald abwärts ziehen. Von Kristberg aus führen auch die Aufstiege auf den Itonskopf (2089 m ü. A.) und das Muttjöchle (2074 m ü. A.).

Die spätgotische Bergbaukapelle St. Agatha (Kristbergkirche) ist erstmals urkundlich 1450 nachgewiesen und die Errichtung wird um 1400 angenommen.

Zum Bergbau der Region interessant sind auch das Bergbaumuseum Silbertal unten im Tal, sowie das Historische Bergwerk Bartholomäberg (St.-Anna-Stollen) bei Worms.

  Commons: Kristberg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Steigung Luftlinie

f1  Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google