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vom 19.04.2018, aktuelle Version,

Landkreis Gmünd

Der Landkreis Gmünd war von 1938 bis 1945 eine Gebietskörperschaft im Großdeutschen Reich im nördlichen Teil Niederösterreichs. Der Verwaltungssitz war Gmünd in Niederösterreich.

Geschichte

Mit der Angliederung der Republik Österreich am 13. März 1939 an das Deutsche Reich wurde auch der bisher österreichische Bezirk Gmünd Bestandteil des Deutschen Reichs. Am 1. Januar 1939 erfolgte die Umbenennung in Landkreis Gmünd. Am 15. April 1939 erfolgte die Eingliederung des Stadtteils Gmünd-Bahnhof (Gmünd III) und der sudetendeutschen Gemeinden Beinhöfen, Erdweis, Gundschachen, Kößlersdorf, Naglitz, Rottenschachen, Tannenbruck, Weißenbach und Witschkoberg in den Landkreis Gmünd. Diese Orte gehörten historisch zu Niederösterreich, wurden ab nach Ende des Ersten Weltkriegs der Tschechoslowakei angegliedert.

Gemeinden

Städte

Marktgemeinden

Übrige Gemeinden

Landräte

  • 1938–1939: Karl Siedl
  • 1939–1941: Wilderich Graf von Merveldt
  • 1941–9999: Hans Eisenkolb (1905–1978)
  • 1941–1942: Alfons Sedivy (geschäftsführend)[1]
  • 1941–1943: Hubert Kern (geschäftsführend)

Einzelnachweise

  1. Walter Pongratz, Paula Tomaschek: Heimatkunde des Bezirkes Gmünd, Verlag d. Stadtgemeinde, Kulturreferat, 1986, S. 321. (eingeschränkte Vorschau bei Google Book Search).