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vom 25.01.2016, aktuelle Version,

Landtagswahlkreis Hausruckviertel

Wahlkreis 3: Hausruckviertel
Staat Österreich
Bundesland Oberösterreich
Wahlkreisnummer 3
Sitz der Wahlbehörde Wels
Wahlberechtigte 269.843 (2015)
Wahlbeteiligung 82,96 %
Wahldatum 27. September 2015

Der Wahlkreis Hausruckviertel (Wahlkreis 3) ist ein Wahlkreis in Oberösterreich, der die politischen Bezirke Eferding, Grieskirchen, Vöcklabruck, Wels-Land und Wels umfasst. Bei der Landtagswahl 2015 waren im Wahlkreis Hausruckviertel 269.843Personen wahlberechtigt, wobei bei der Wahl die Österreichische Volkspartei (ÖVP) mit 36,3 Prozent vor der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) mit 32,9 Prozent as stärkste Partei hervorging. Die ÖVP kam dabei auf fünf Mandate, die FPÖ auf vier Grundmandate. Zudem erhielt die Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ) zwei und die Die Grünen Oberösterreich ein Mandat.

Geschichte

Der Wahlkreis Hausruckviertel wurde mit dem Gesetz Nr. 29 vom 18. März 1925 im Zuge der Änderung der Landtagswahlordnung vom 18. März 1919 geschaffen.[1] Per Gesetz wurde der Wahlkreis aus den Gerichtsbezirken Eferding, Frankenmarkt, Grieskirchen, Haag am Hausruck, Lambach, Mondsee, Peuerbach, Schwanenstadt, Vöcklabruck und Wels gebildet, wobei Wels als Sitz der Wahlbehörde festgelegt wurde. Hatte die Landtagswahlordnung von 1919 noch acht Wahlkreise vorgesehen, so war die Anzahl der Wahlkreise mit der Gesetzesänderung von 1925 auf vier reduziert worden. Der Wahlkreis Hausruckviertel entstand dabei aus dem ehemaligen Wahlkreis Wels (Wahlkreis 6) und Teilen des ehemaligen Wahlkreises Schärding (Wahlkreis 5).[2] 1949 wurde das Gebiet des Wahlkreises schließlich mit Wahlkreis 14 der Nationalratswahlordnung gleichgesetzt, der jedoch dieselben Gerichtsbezirke umfasste.[3] Mit der O. ö. Landtagswahlordnungsnovelle 1967 wurde das Gebiet des Wahlkreises schließlich mit den politischen Bezirken Eferding, Grieskirchen, Vöcklabruck, Wels-Land und der Wels Stadt gleichgesetzt.[4]

Wahlergebnisse

Landtagswahlen in Landtagswahlkreis Innviertel 1985 bis 2009
Wahltermin GM* ÖVP SPÖ FPÖ GRÜNE Sonstige
6. Oktober 1985 Stimmenanteile (%) 52,67 36,97 5,95 1,90 2,50
13 Grundmandate 7 5 0 0 0
6. Oktober 1991 Stimmenanteile (%) 45,05 30,39 19,35 3,20 2,02
13 Grundmandate 6 4 2 0 0
5. Oktober 1997 Stimmenanteile (%) 42,39 25,65 22,27 5,84 3,85
13 Grundmandate 5 3 3 0 0
28. September 2003 Stimmenanteile (%) 44,04 36,70 9,56 8,99 0,71
14 Grundmandate 6 5 1 1 0
27. September 2009 Stimmenanteile (%) 46,95 22,90 17,48 8,95 3,71
14 Grundmandate 6 3 2 1 0
27. September 2015 Stimmenanteile (%) 36,30 16,89 32,93 9,80 4,08
14 Grundmandate 5 2 4 1 0

*GM = Anzahl der möglichen Grundmandate

Einzelnachweise

  1. Gesetz Nr. 29 vom 18. März 1925 betreffend die Abänderung der Landtagswahlordnung vom 18. März 1919 auf ALEX – Historische Rechts- und Gesetzestexte Online
  2. Anhang zum Gesetz Nr. 24/1919 betreffend die Landtagswahlordnung
  3. Gesetz Nr. 31 vom 1. August 1949 über die Wahl des Landtages (Landtagswahlordnung)
  4. O. ö. Landtagswahlordnungsnovelle, Gesetz Nr. 20 vom 9. März 1967

Literatur

  • Verbindungsstelle der Bundesländer beim Amt der Niederösterreichischen Landesregierung: Wahlstatistik. Die Wahlen in den Bundesländern seit 1945. Nationalrat und Landtage. 8. Auflage, Wien 1994