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vom 19.12.2017, aktuelle Version,

Manuela Mölgg

Manuela Mölgg
Nation Italien  Italien
Geburtstag 28. August 1983 (34 Jahre)
Geburtsort Bruneck, Italien
Größe 169 cm
Gewicht 62 kg
Beruf Unternehmerin
Karriere
Disziplin Riesenslalom, Slalom
Verein G.S. Fiamme Gialle
Nationalkader seit 2000
Status aktiv
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Debüt im Weltcup 20. Dezember 2000
 Gesamtweltcup 15. (2008/09)
 Super-G-Weltcup 54. (2002/03)
 Riesenslalomweltcup 3. (2007/08)
 Slalomweltcup 9. (2010/11)
 Kombinationsweltcup 11. (2002/03)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Riesenslalom 0 5 7
 Slalom 0 1 1
letzte Änderung: 19. Dezember 2017

Manuela Mölgg (* 28. August 1983 in Bruneck) ist eine italienische Skirennläuferin. Die Südtirolerin fährt hauptsächlich in den Disziplinen Riesenslalom und Slalom. Ihr älterer Bruder Manfred Mölgg gehört ebenfalls der italienischen Skinationalmannschaft an.

Werdegang

Mölgg begann im Alter von vier Jahren mit dem Skisport. Gefördert von ihrem Onkel Marco Kaneider und ihrem Trainer Roman Erlacher schaffte sie 1999 den Sprung in den Südtiroler Landeskader. Seit 2000 gehört sie der italienischen Skinationalmannschaft an: 2000 bis 2002 dem C-Kader, ab 2002 dem A-Kader. Seit Dezember 2000 nimmt die Slalom- und Riesenslalomspezialistin regelmäßig an den Rennen um den Skiweltcup teil. Ihr erster Podestplatz gelang ihr im November 2004, als sie beim Slalom von Aspen hinter der Finnin Tanja Poutiainen Zweite wurde. In der Saison 2007/08 belegte sie nach drei Podestplätzen den dritten Gesamtrang im Riesenslalom-Weltcup.

2003 nahm Mölgg an der Weltmeisterschaft in St. Moritz teil und erreichte im Riesenslalom den siebten Platz, im Slalom wurde sie 15. Bei den Olympischen Spielen 2006 in Turin wurde sie 19. im Slalom, bei der Weltmeisterschaft 2007 in Åre Elfte im Riesenslalom und 20. im Slalom. Bei der Weltmeisterschaft 2009 in Val-d’Isère führte sie nach dem ersten Lauf des Slaloms, schied dann aber im zweiten Lauf kurz vor dem Ziel aus. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver belegte sie Rang elf im Slalom und Platz 17 im Riesenslalom. Jeweils Sechste im Slalom und im Riesenslalom wurde sie bei der Weltmeisterschaft 2011 in Garmisch-Partenkirchen.

In der Saison 2011/12 erreichte Mölgg nach eher durchwachsenen Ergebnissen den Gesamtrang 29. Im folgenden Jahr reichte es gar nur zu Rang 72. Bei den Weltmeisterschaften 2013 in Schladming belegte sie im Riesenslalom Rang 11, bevor sie im Slalom auf Platz 25 fuhr. Im März 2014 gelang Mölgg nach mehreren Ausfällen und Nichtqualifikationen erstmals wieder zwei Top-10-Resultate im Riesenslalom von Åre. Bei den Weltmeisterschaften 2015 in Vail beendete sie das Rennen im Riesenslalom als 20., bevor sie im Slalom-Rennen im zweiten Durchgang ausschied.

Im Dezember 2016 lief Mölgg als Dritte in Semmering erstmals wieder auf das Podium. Es blieb das einzige Podium der Saison 2016/17. In die folgende Saison 2017/18 startete sie jedoch in Sölden erneut mit einem dritten Platz.[1]

Erfolge

Olympische Spiele

Weltmeisterschaften

Weltcup

  • 3. Platz im Riesenslalom-Weltcup: 2007/08
  • 14 Podestplätze

Weitere Erfolge

Privates

Gemeinsam mit ihrem Bruder Manfred Mölgg betreibt sie das Hotel MÖLGG. Dolomites Residence in St. Vigil.[2] Mölgg ist mit dem Skirennläufer Werner Heel liiert.[3]

  Commons: Manuela Mölgg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Deutsche Rebensburg siegte im Sölden-RTL. In: nachrichten.at. 28. Oktober 2017, abgerufen am 23. November 2017.
  2. Dolomites Residence. In: moelgg-dolomites.com. Abgerufen am 23. November 2017.
  3. Marcel W. Perren: Im Weltcup gibts koa Sünd: Die heissesten Liebespaare im Weltcup. In: blick.ch. 3. Januar 2012, abgerufen am 23. November 2017.