Wir freuen uns über jede Rückmeldung. Ihre Botschaft geht nur an das Administrator Team. Danke fürs Mitmachen, das zur Verbesserung des Systems oder der Inhalte beitragen kann. Ihre Nachricht (optional mit Ihrer E-Mail):
unbekannter Gast
vom 14.03.2020, aktuelle Version,

Marco Schwarz

Marco Schwarz

Marco Schwarz in Stockholm, 2019
Nation Osterreich  Österreich
Geburtstag 16. August 1995 (24 Jahre)
Geburtsort Villach, Österreich
Größe 185 cm
Gewicht 88 kg
Beruf Skirennläufer
Karriere
Disziplin Slalom, Riesenslalom, Kombination
Verein SC Bad Kleinkirchheim
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × 1 × 0 ×
Weltmeisterschaften 0 × 1 × 2 ×
Olympische Jugendspiele 3 × 0 × 0 ×
Junioren-WM 1 × 1 × 1 ×
 Olympische Winterspiele
Silber Pyeongchang 2018 Mannschaft
 Alpine Skiweltmeisterschaften
Silber Åre 2019 Mannschaft
Bronze Åre 2019 Slalom
Bronze Åre 2019 Kombination
 Olympische Jugend-Winterspiele
Gold Innsbruck 2012 Riesenslalom
Gold Innsbruck 2012 Super-Kombination
Gold Innsbruck 2012 Teambewerb
 Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
Gold Jasná 2014 Super-G
Bronze Jasná 2014 Abfahrt
Silber Hafjell 2015 Slalom
Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
 Einzel-Weltcupdebüt 18. November 2014
 Einzel-Weltcupsiege 2
 Gesamtweltcup 9. (2018/19)
 Riesenslalomweltcup 18. (2019/20)
 Slalomweltcup 7. (2018/19, 2019/20)
 Kombinationsweltcup 2. (2018/19)
 Parallelweltcup 35. (2019/20)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Slalom 0 2 3
 Kombination 1 0 0
 Parallel-Rennen 1 0 1
letzte Änderung: 14. März 2020

Marco Schwarz (* 16. August 1995 in Villach) ist ein österreichischer Skirennläufer. Seine Stärken liegen in den technischen Disziplinen Slalom und Riesenslalom sowie in der Kombination.

Biografie

Schwarz kommt aus Radenthein in Kärnten. Er wurde mit zehn Jahren in den Kärntner Schülerkader aufgenommen. Im Dezember 2010 bestritt er seine ersten FIS-Rennen und nahm im Jänner 2012 erfolgreich an den Olympischen Jugend-Winterspielen 2012 teil. Er gewann Gold im Riesenslalom und in der Alpinen-Kombination. Am 20. Jänner 2013 bestritt er beim Slalom in Kirchberg in Tirol erstmals ein Europacuprennen, wo er jedoch im ersten Durchgang ausschied. Zur Saison 2013/14 wurde er in den C-Kader des Österreichischen Skiverbands aufgenommen und startet seit diesem Winter regelmäßig im Europacup. Bei der Juniorenweltmeisterschaft 2014 in Jasná gewann er die Goldmedaille im Super-G. Am 21. Februar 2015 erreichte er mit Platz 3 im Slalom von Jaun seine erste Podestplatzierung im Europacup. Einen Tag später legte er ebenfalls im Slalom den ersten Sieg nach.

Im Weltcup nahm Schwarz im Slalom von Levi erstmals am 18. November 2014 an einem Rennen teil. Seitdem gehört er regelmäßig dem Slalom-Aufgebot des ÖSV an. Am 22. Dezember 2015 wurde er im Slalom von Madonna di Campiglio überraschend Dritter und erzielte damit seine erste Weltcup-Podestplatzierung; sein bis dahin bestes Ergebnis war ein 18. Platz gewesen. Beim Slalom im japanischen Naeba am 14. Februar 2016 fuhr er erneut auf den dritten Platz.

Bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang gewann der damals 22-Jährige am 24. Februar gemeinsam mit Stephanie Brunner, Manuel Feller, Katharina Gallhuber, Katharina Liensberger und Michael Matt die Silbermedaille im erstmals olympisch ausgetragenen Mannschaftswettbewerb.[1]

Am 1. Jänner 2019 gewann Schwarz beim Parallel-Slalom in Oslo sein erstes Weltcuprennen. Elf Tage später, beim Riesenslalom am Chuenisbärgli in Adelboden, fuhr er mit der hohen Startnummer 67 auf den 7. Platz. Am 18. Jänner gelang ihm in der Kombination in Wengen sein zweiter Weltcupsieg. Bei der Weltmeisterschaft in Åre gewann er mit Bronze in der Kombination seine erste Einzelmedaille bei einem Großereignis, gefolgt von Silber im Mannschaftswettbewerb und Bronze im Slalom. Am 19. Februar 2019 wurde er im Parallel-Slalom in Stockholm Dritter. Drei Tage später zog er sich im Kombinations-Super-G von Bansko, ohne dabei zu Sturz gekommen zu sein, einen Riss des vorderen Kreuzbands und des Innenmeniskus zu. Er fiel somit für die restliche Saison aus.[2]

Am 12. Jänner 2020 erreichte er im Slalom von Adelboden mit dem 3. Platz erstmals nach seiner Verletzung wieder das Podest.[3] Am 26. Jänner 2020 fuhr er beim Slalom in Kitzbühel auf den 2. Rang.[4]

Erfolge

Olympische Spiele

Weltmeisterschaften

Weltcup

  • 8 Podestplätze, davon 2 Siege:
Datum Ort Land Disziplin
1. Jänner 2019 Oslo Norwegen City Event
18. Jänner 2019 Wengen Schweiz Kombination

Weltcupwertungen

Saison Gesamt Riesenslalom Slalom Kombination Parallel
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
2015/16 34. 298 49. 15 8. 283
2016/17 66. 107 23. 107
2017/18 39. 210 49. 14 16. 174 23. 22
2018/19 9. 560 31. 49 7. 411 2. 100
2019/20 18. 414 18. 101 7. 274 20. 32 35. 7

Europacup

Datum Ort Land Disziplin
22. Februar 2015 Jaun Schweiz Slalom
3. Dezember 2015 Hemsedal Norwegen Slalom

Juniorenweltmeisterschaften

Weitere Erfolge

  • 3-facher Österreichischer Meister (Riesenslalom 2015, Slalom und Kombination 2016)
  • Österreichischer Jugendmeister (Abfahrt und Riesenslalom 2012, Super-G und Slalom 2013, Slalom 2014)
  • Jugendolympiasieger (Super Kombination, Riesenslalom und Team 2012)
  • 8 Siege in FIS-Rennen

Auszeichnungen

Commons: Marco Schwarz  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Katharina Liensberger holt Silber mit dem ÖSV-Team (24. Februar 2018)
  2. Hiobsbotschaft: Saisonende für Marco Schwarz. Kleine Zeitung, 22. Februar 2019, abgerufen am 22. Februar 2019.
  3. ORF Kärnten: Schwarz bei Slalom in Adelboden am Podest. Bericht vom 12. Jänner 2020, abgerufen am 13. Jänner 2020.
  4. ORF Kärnten: Platz zwei im Slalom für Marco Schwarz. Bericht vom 26. Jänner 2020, abgerufen am 26. Jänner 2020.
  5. Marco Schwarz in Heimat empfangen - für Silber und Bronze gab es Gold. Pressemeldung vom 30. März 2019, abgerufen am 31. März 2019.