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vom 06.06.2017, aktuelle Version,

Munderfing

Munderfing
Wappen Österreichkarte
Wappen von Munderfing
Munderfing (Österreich)
Munderfing
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Braunau am Inn
Kfz-Kennzeichen: BR
Hauptort: Munderfing
Fläche: 31,02 km²
Koordinaten: 48° 4′ N, 13° 11′ O
Höhe: 468 m ü. A.
Einwohner: 3.029 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 98 Einw. pro km²
Postleitzahl: 5222
Vorwahl: 07744
Gemeindekennziffer: 4 04 26
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfplatz 1
5222 Munderfing
Website: www.munderfing.at
Politik
Bürgermeister: Martin Voggenberger (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(25 Mitglieder)
12
6
4
3
12  6  4  3 
Von 25 Sitzen entfallen auf:

Lage der Gemeinde Munderfing im Bezirk Braunau am Inn
Altheim Aspach Auerbach Braunau am Inn Burgkirchen Eggelsberg Feldkirchen bei Mattighofen Franking Geretsberg Gilgenberg am Weilhart Haigermoos Handenberg Helpfau-Uttendorf Hochburg-Ach Höhnhart Jeging Kirchberg bei Mattighofen Lengau Lochen am See Maria Schmolln Mattighofen Mauerkirchen Mining Moosbach Moosdorf Munderfing Neukirchen an der Enknach Ostermiething Palting Perwang am Grabensee Pfaffstätt Pischelsdorf am Engelbach Polling im Innkreis Roßbach St. Georgen am Fillmannsbach St. Johann am Walde St. Pantaleon (Oberösterreich) St. Peter am Hart St. Radegund St. Veit im Innkreis Schalchen Schwand im Innkreis Tarsdorf Treubach Überackern Weng im Innkreis Oberösterreich Lage der Gemeinde Munderfing im Bezirk Braunau am Inn (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Munderfing ist eine Gemeinde mit 3029 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) in Oberösterreich im Bezirk Braunau am Inn im Innviertel.

Geografie

Munderfing liegt auf einer Seehöhe von 466 m am Westrand des Kobernaußerwaldes. Die Gemeinde befindet sich im Bezirk Braunau mitten im Innviertel. Die Bahnlinie Braunau–Steindorf (Mattigtalbahn) mit einem Bahnhof und zwei Haltestellen führt von Süden nach Norden durch das Ortsgebiet. Parallel zur Bahnlinie verläuft die Landesstraße B147.

Die Gemeindefläche beträgt 37 km². 56,8 % der Fläche sind bewaldet, 38,1 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 8,7 km, von West nach Ost 6,8 km.

Großräumig gesehen liegt die Gemeinde Munderfing südlich des Alpenvorlandes, das noch zum kristallinen Grundgebirge der Böhmischen Masse gehört. Die Geologen bezeichnen diesen Raum als Molassezone.

Nachbargemeinden

Mattighofen Schalchen
Pfaffstätt

Jeging

Maria Schmolln
Lochen am See
Gemeindegebiet im Kobernaußerwald, der Ort liegt im Norden hinter dem Höhenzug

Gemeindegliederung

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Achenlohe und Munderfing.

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 23 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Ach (22)
  • Achenlohe (93)
  • Achtal (112)
  • Althöllersberg (142)
  • Baumgarten (30)
  • Bradirn (231)
  • Buch (5)
  • Haidberg (131)
  • Hirschlag (60)
  • Höllersberg (237)
  • Katztal (21)
  • Kolming (44)
  • Lichteneck (35)
  • Munderfing (Hauptort, 1082)
  • Oberweißau (40, Ortsteile auch in Gem. Lochen)
  • Parz (45)
  • Pfaffing (74)
  • Rödt (30)
  • Spreitzenberg (58)
  • Stocker (9)
  • Unterweißau (35)
  • Valentinhaft (163)
  • Wiesenham (42)

Zählsprengel sind Munderfing-Bradirn für den Norden des Gemeindegebiets und Munderfing-Umgebung für den Süden (in etwa KG Achenlohe).

Geschichte

Namensgebung: Der Name Munderfing bezieht sich auf den Ritter Mundolf, der hier im 7. Jahrhundert geherrscht hat. Die Endung -ing deutet auf eine bayrische Besiedelung hin.

Seit Gründung des Herzogtums Bayern war der Ort bis 1779 bayrisch und kam nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals Innbaiern) zu Österreich. Während der napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört er seit 1814 endgültig zum Kronland Österreich ob der Enns. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 2.455 Einwohner, 2001 2.688 Einwohner.

Politik

Der zuständige Gerichtsbezirk ist der Gerichtsbezirk Mattighofen.

Gemeindevertretung

12
6
4
3
12  6  4  3 
Von 25 Sitzen entfallen auf:

Sitzverteilung seit der Gemeinderatswahl 2015:

Bürgermeister von Munderfing ist Martin Voggenberger (ÖVP).

Wappen

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens:

Unter silbernem Schildhaupt, darin drei grüne, silbern gestielte, wachsende Tannenzweige, in Grün zwei schräggekreuzte, abwärts gekehrte, silberne Sapinen mit goldenen Stielen.

Die Gemeindefarben sind Grün-Weiß-Grün.

Regionalpolitik

Munderfing gehört zur Leaderregion Oberinnviertel–Mattigtal.[2]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche hl. Martin

Sport

Der Fußballverein FC Munderfing wurde 1966 als SV Munderfing gegründet und 2005 in FC Munderfing umbenannt. Er spielt aktuell in der Bezirksliga West. 2008 gelang der Aufstieg in die Bezirksliga, 2010 der Aufstieg in die Landesliga, aus der man 2012 wieder abstieg. 1974 spielte die Austria Salzburg in Munderfing, 1996 die FC Bayern München Oldstars. 2007 gastierten anlässlich eines Prominententurnieres Stars wie Michael Konsel, Andreas Herzog, Frankie Schinkels und viele mehr in Munderfing. 2009 war Alf Poier (Satsang) zu Gast.

Umfahrung

Trotz heftiger Proteste beim Spatenstich wird in Munderfing eine Umfahrung gebaut. Diese wird voraussichtlich bis Ende 2017 fertiggestellt.[3]

Persönlichkeiten

Literatur

  • Waltraud Berghammer, Anton Moser, Erwin Moser, Roswitha Probst, Johann Wiener: Munderfing am Kobernaußerwald. Das neue Heimatbuch. Ried 2005, ISBN 3-902121-63-7.
  • Franz Daxecker: Munderfing in alten Ansichten und Urkunden. Innsbruck 2002, ISBN 3-9500787-0-3.
  • Karl Fannenböck, Herbert Himmelbauer, Rudolf W. Schmidt: Munderfing. Ein Heimatbuch. Munderfing 1978 (1976, 1977, Downloads der Kapitel, jew. pdf, munderfing.at)
  Commons: Munderfing  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011 (pdf)
  2. Verein Zukunft Oberinnviertel-Mattigtal (zukunft-om.at).
  3. OÖ Nachrichten