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vom 15.04.2025, aktuelle Version,

Oberstockstall

Oberstockstall (Dorf, ehemalige Gemeinde)
Ortschaft
Katastralgemeinde Oberstockstall
Oberstockstall (Österreich)
Oberstockstall (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Tulln (TU), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Tulln
Pol. Gemeinde Kirchberg am Wagram
Koordinaten 48° 26′ 34″ N, 15° 54′ 29″ Of1
f3f0
Einwohner der Ortschaft 197 (1. Jän. 2025)
Fläche d. KG 4,51 km² (31. Dez. 2023)
Postleitzahl 3470f1
Vorwahl +43/02279f1
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 06283
Katastralgemeinde-Nummer 20031
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
197

BW

Oberstockstall ist eine ehemalige Gemeinde und nunmehr Ortschaft und Katastralgemeinde der Marktgemeinde Kirchberg am Wagram im Bezirk Tulln in Niederösterreich. Die Ortschaft hat 197 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025[1]). Bis Ende 1967 war Oberstockstall eine eigenständige Gemeinde.[2]

Geographie

Oberstockstall liegt im Tal des Gießgrabens, der sich knapp oberhalb des Ortes mit den Wiesengraben vereinigt. Durch den Ort führt die Landesstraße 46, die von Altenwörth nach Hohenwarth führt und von der am Ortsausgang die Landesstraße L27 in Richtung Ruppersthal abzweigt.

Geschichte

Stockstall wurde urkundlich erstmals um 1133/38 als Stochistalle erwähnt.[3]

Das Gut Oberstockstall war im Mittelalter ein Wirtschaftshof des Bistums Passau und wurde 1548 von Kanonikus Christoph von Trenbach als Herrschaftssitz ausgebaut. Kurze Zeit war Oberstockstall sogar Sitz des Bezirksamtes des Gerichtsbezirks Oberstockstall.[4]

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Oberstockstall ein Bäcker, zwei Binder, zwei Gastwirte, zwei Gemischtwarenhändler, eine Obst- und Gemüsehandlung, ein Rohproduktehändler, ein Schmied, ein Schneider und zwei Schneiderinnen, ein Schuster, zwei Trafikanten, ein Tischler, ein Weinsensal und einige Landwirte ansässig.[5]

Mit 1. Jänner 1968 wurden im Zuge der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung die bis dahin selbständigen Gemeinden Dörfl, Engelmannsbrunn, Kollersdorf, Mallon, Mitterstockstall, Neustift im Felde, Oberstockstall, Unterstockstall und Winkl nach Kirchberg am Wagram eingemeindet.[2]

Siehe auch

Literatur

  • Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel unterm Manhartsberg. 7 von 34 Bänden. 7. Band: Sebarn bis Zwingendorf. Mechitaristen, Wien 1835, S. 28 (Stockstall (Ober-)Internet Archive; mit einem Nachtrag zum 6. Band: Schloßhof; c) Sebarn).
  • Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 328.
Commons: Oberstockstall  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
  2. 1 2 Gemeindeänderungen ab 1945. Statistik Austria, S. 19. In: Änderungen in der Verwaltungsgliederung. Statistik Austria (ZIP, 1,3  MB; Inhalt PDF); abgerufen am 14. April 2025.
  3. zitiert in Schreibweisen von "Stockstall". In: Heimatforschung Region Kirchberg am Wagram. Abgerufen am 14. April 2025.
    nach Diplomataria et Acta. In: Historische Kommission der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (Hrsg.): Fontes rerum Austriacarum. Band 69, S. 392.
  4. Topographien von Oberstockstall auf hf-kirchberg.at
  5. Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 383

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