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vom 05.05.2019, aktuelle Version,

Oppenberg (Gemeinde Rottenmann)

Oppenberg (Zerstreute Häuser)
Ortschaft
Katastralgemeinde Oppenberg
Oppenberg (Gemeinde Rottenmann) (Österreich)
Red pog.svg
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Liezen (LI), Steiermark
Gerichtsbezirk Liezen
Pol. Gemeinde Rottenmann
Koordinaten 47° 29′ 16″ N, 14° 16′ 27″ Of1
Höhe 1006 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 234 (1. Jän. 2019)
Gebäudestand 105 (2001) f2
Fläche d. KG 92,81 km²
Postleitzahl 8786f1
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 15830
Katastralgemeinde-Nummer 67510
Zählsprengel/ -bezirk Oppenberg (61263 005)

Pfarrhof und Pfarrkirche Oppenberg
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk
f0
234

Oppenberg ist eine ehemalige Gemeinde mit 238 Einwohnern (Stand: 31. Oktober 2013)[1] in der Steiermark im Gerichtsbezirk bzw. Bezirk Liezen. Im Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform wurde sie mit Beginn des Jahres 2015 mit der Gemeinde Rottenmann zusammengeschlossen,[2] die neue Gemeinde führt den Namen Stadtgemeinde Rottenmann weiter. Grundlage dafür ist das Steiermärkische Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG.[3]

Geografie

Oppenberg liegt mit zwei Seitentälern auf ca. 1000 Meter Seehöhe im Bezirk Liezen im österreichischen Bundesland Steiermark. Umgebende Berge sind der Blosen, Hochgrössen und der Schüttkogel.

Im ehemaligen Gemeindegebiet von Oppenberg entspringt die Gulling, welche das Gullingtal durchfließt und dann nördlich von Aigen im Ennstal in die Enns mündet.

Es existierten keine weiteren Katastralgemeinden außer Oppenberg.

Geschichte

Die Kirche „Maria Geburt“ mit dem berühmten anonymen Operationsgemälde aus dem 18. Jahrhundert stammt aus dem 12. Jahrhundert. Im Mittelalter wurde hier Gold-, Silber- und Kupferbergbau betrieben. Seit 1463 hatte das Augustinerchorherrenstift Rottenmann das Bergregal für alle Bergfunde dieser Gegend. Die Aufhebung der Grundherrschaften erfolgte 1848. Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850. Nach der Annexion Österreichs 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war sie Teil der britischen Besatzungszone in Österreich.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Rottenmann

  • Wallfahrtskirche „Maria Geburt“ aus dem 12. Jahrhundert mit dem Dreikönigsschrein (Krippenschrein) von Erasmus Grasser aus dem Jahr 1480.
  • Kalvarienberg
  • Jagdgut „in der Strechen“, ehemals von Max von Gutmann erbaut, heute im Eigentum der Flick Privatstiftung.


Politik

Bürgermeister war Franz Schrattenthaler (OVL). Der Gemeinderat setzte sich zuletzt (nach den Wahlen von 2010) wie folgt zusammen: 6 Oppenberger Volksliste, 2 ÖVP, 1 SPÖ

Wappen

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. August 1994.
Wappenbeschreibung: In Blau ein zwölfstrahliger facettierter goldener Stern mit drei verlängerten Strahlen, umgeben von drei (1:2) auswärts gekehrten goldenen Laubkronen.[4]

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Einzelnachweise

  1. Land Steiermark: Endgültiger Bevölkerungsstand am 31.10.2013 (Memento des Originals vom 15. April 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.statistik.steiermark.at (Excel-Datei, 85 KB; abgerufen am 2. Mai 2015)
  2. Steiermärkische Gemeindestrukturreform.
  3. § 3 Abs. 6 Z 4 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 über die Neugliederung der Gemeinden des Landes Steiermark (Steiermärkisches Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG). Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 2. April 2014. Nr. 31, Jahrgang 2014. ZDB-ID 705127-x. S. 3.
  4. Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 47, 1997, S. 38
  Commons: Oppenberg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Jontes, G.: Der Krippenschrein in Oppenberg als gotisches Wunder (Buchkapitel)#