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vom 23.12.2016, aktuelle Version,

Roggalspitze

Roggalspitze
Roggalspitze, Westseite

Roggalspitze, Westseite

Höhe 2673 m ü. A.
Lage Vorarlberg, Österreich
Gebirge Lechquellengebirge
Koordinaten 47° 9′ 58″ N, 10° 7′ 3″ O
Roggalspitze (Vorarlberg)
Roggalspitze

Erstbesteigung A. Madlener 1877[1]
Normalweg Südostseite (Kletterstellen II-)

Die Roggalspitze ist ein 2673 m ü. A. hoher Berg im Lechquellengebirge, Vorarlberg. Sie wird zu den schönsten Kletterbergen im Lechquellengebirge gezählt. Der Name des Berges leitet sich vom rätoromanischen Wort rocca ab, das „Fels“ bedeutet.[1]

Lage und Umgebung

Die Roggalspitze ist ein steiler Felsgipfel aus hellem Oberrätkalk, der sich oberhalb der Almböden der Brazer Staffel im Osten des Lechquellengebirges erhebt. Nach Süden hin verläuft ein felsiger Grat zur 2753 m hohen Unteren Wildgrubenspitze.[1]

Anstiege

Von der Ravensburger Hütte ist der Gipfel auf dem Normalweg durch das Schrofengelände der Südostseite in 3 Stunden erreichbar. Der teilweise mit Drahtseilen gesicherte Weg weist immer wieder Kletterstellen im Schwierigkeitsgrad II- (UIAA)) auf.[1] Bekannt ist die Roggalspitze jedoch für ihre Kletterrouten, insbesondere für den Anstieg über die Nordkante (IV+).[2] Weitere bekannte Routen sind Südwestgrat (IV), Westwand (IV), Südostgrat (III), Ostwand (V/VI) und Nordostpfeiler (VI).[3] Darüber hinaus gibt es kürzere Routen und Varianten bis zum Schwierigkeitsgrad VIII-.[4]

Literatur / Karten

  • Alpenvereinskarte 3/2 Lechtaler Alpen, Arlberggebiet (Topographische Karte im Maßstab 1:25.000)
  Commons: Roggalspitze  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 4 Dieter Seibert: Bregenzerwald- und Lechquellengebirge. Alpenvereinsführer alpin. 1. Auflage. Bergverlag Rother, München 2008, ISBN 978-3-7633-1095-1, S. 221–223.
  2. Roggalspitze Nordkante auf Bergsteigen.com, abgerufen am 26. September 2011
  3. Klettertouren auf ravensburgerhuette.dav-ravensburg.de, abgerufen am 26. September 2011
  4. Achim Pasold, Kletterführer Vorarlberg, Panico-Verlag, 4. Aufl. 2010, S. 118-120