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vom 27.04.2018, aktuelle Version,

Sankt Marein im Mürztal

Sankt Marein im Mürztal
Wappen Österreichkarte
Wappen von Sankt Marein im Mürztal
Sankt Marein im Mürztal (Österreich)
Sankt Marein im Mürztal
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Bruck-Mürzzuschlag
Kfz-Kennzeichen: BM
Fläche: 29,46 km²
Koordinaten: 47° 28′ N, 15° 22′ O
Höhe: 537 m ü. A.
Einwohner: 2.707 (1. Jän. 2017)
Postleitzahlen: 8600, 8641
Vorwahl: 03864
Gemeindekennziffer: 6 21 46
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptplatz 1
8641 Sankt Marein im Mürztal
Website: www.stmarein-mzt.at
Politik
Bürgermeister: Günther Ofner (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(15 Mitglieder)
7
4
4
7  4  4 
Insgesamt 15 Sitze
Lage der Marktgemeinde Sankt Marein im Mürztal im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag
AflenzBreitenau am HochlantschBruck an der MurKapfenbergKindbergKrieglachLangenwangMariazellMürzzuschlagNeuberg an der MürzPernegg an der MurSankt Barbara im MürztalSankt Lorenzen im MürztalSankt Marein im MürztalSpital am SemmeringStanz im MürztalThörlTragöß-Sankt KathareinTurnauSteiermark Lage der Gemeinde Sankt Marein im Mürztal im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Schloss Graschnitz um 1830, Lith. Anstalt J.F. Kaiser, Graz

Sankt Marein im Mürztal ist eine Marktgemeinde mit 2707 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Gerichtsbezirk Bruck an der Mur und im politischen Bezirk Bruck-Mürzzuschlag in der Steiermark. Mit 1. Jänner 2015 wurde Sankt Marein im Mürztal im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark mit der Gemeinde Frauenberg vereinigt.[1]

Geografie

Sankt Marein im Mürztal liegt nordöstlich von Kapfenberg an der Mürz.

Sankt Marein im Mürztal besteht aus vier Katastralgemeinden (Fläche: Stand 31. Dezember 2017[2]):

  • Frauenberg (2061,24 ha)
  • Graschnitz (71,64 ha)
  • Sonnleiten (578,75 ha)
  • St. Marein im Mürztal (237,38 ha)

Das Gemeindegebiet umfasst sechs Ortschaften (Einwohner Stand 1. Jänner 2017[3]):

  • Frauenberg (71)
  • Graschnitz (282)
  • Graschnitzgraben (82)
  • Sankt Marein im Mürztal (1.426)
  • Schaldorf (840)
  • Sonnleiten-Wieden (6)

Nachbargemeinden

Kapfenberg Sankt Lorenzen im Mürztal
Kindberg
Bruck an der Mur Pernegg an der Mur Breitenau am Hochlantsch

Politik

Der Gemeinderat besteht aus 15 Mitgliedern und setzt sich nach der Gemeinderatswahl 2015 wie folgt zusammen:

  • 7 Mandatare der SPÖ
  • 4 Mandatare der ÖVP
  • 4 Mandatare der FPÖ
Bürgermeister seit 1850
von bis Bürgermeister[4] von bis Bürgermeister
1850 1874 Matheus Ofner 1941 1943 Rudolf Eisenkölbl
1874 1878 Alois Posch 1943 1945 Franz Hammer
1878 1882 Josef Weißengruber 1945 Sebastian Paller
1883 1904 Alois Posch 1945 1960 Emil Faltus
1904 1913 Georg Baumgartner 1960 1975 Wilhelm Schramm
1913 1919 Erwin Jokesch 1975 1980 Max Schörkmayer
1919 1922 Franz Thomüller 1980 1993 Hans Schenk
1922 1926 Franz Hofer 1993 2004 Franz Anninger
1926 1931 Franz Kollment 2004 2016 Rupert Wrobel
1933 1934 Konstantin Kammerhofer 2016 2018 Doris Schutting
1935 1938 Peter Mandelberger seit 9. April 2018 Günther Ofner
1938 1941 Walter Kubitza

Wappen

Mit Wirkung vom 25. Juli 1968 hat die Steiermärkische Landesregierung der Marktgemeinde St. Marein im Mürztal das Recht zur Führung eines Gemeindewappens verliehen. Wegen der Gemeindezusammenlegung verlor das Wappen mit 1. Jänner 2015 seine offizielle Gültigkeit.

Die Wiederverleihung erfolgte mit Wirkung vom 1. November 2015.[5]
Die neue Blasonierung lautet:

„In einem von Grün und Gold schräglinks geteilten Schild oben eine silberne Lilie und unten ein schräglinks gestelltes blaues Sägeblatt.“

Das Wappen nimmt zunächst Bezug auf den Gemeindenamen, ist also ein redendes Wappen: Die silberne Wappenlilie ist das Symbol der Jungfrau Maria, das auch andere Orte mit Marienkirchen führen, z. B. St. Marein am Pickelbach und Fernitz mit seiner Mariatrost-Wallfahrtskirche. Im vorliegenden Fall wurde eine von den anderen Lilienwappen abweichende Gestaltung gewählt. Durch die silberne Lilie im grünen oberen Schildfeld wird zugleich auf die steirischen Landesfarben Bezug genommen, somit die Gemeinde als eine steirische bezeichnet. Das Sägeblatt bezeichnet deutlich die Sägewerke der Gemeinde und die Holzindustrie im Allgemeinen. Das untere Schildfeld ist golden, um auf die Erwerbsquelle der Gemeinde hinzuweisen.[6]

Einsatzorganisationen

Das Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Sankt Marein im Mürztal

In Sankt Marein im Mürztal befinden sich drei Einsatzorganisationen (Feuerwehr, Rotes Kreuz, Polizei). Es gibt zwei eigenständige Feuerwehren.

Die Freiwillige Feuerwehr Sankt Marein im Mürztal hat ihr Feuerwehrhaus in der Hauptstraße 1b. Die Freiwillige Feuerwehr Frauenberg hat ihren Sitz in der Frauenberger Straße 7.

Das Rote Kreuz und die Polizei teilen sich ein Gebäude in der Hauptstraße 1a. Ihr Einsatzgebiet umfasst auch St. Lorenzen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Persönlichkeiten

Ehrenbürger
  • Hans Gross (1930–1992), Landeshauptmann-Stellvertreter
Söhne und Töchter der Gemeinde
  Commons: Sankt Marein im Mürztal  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 28. November 2013 über die Vereinigung der Marktgemeinde Sankt Marein im Mürztal und der Gemeinde Frauenberg, beide politischer Bezirk Bruck-Mürzzuschlag. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 12. Dezember 2013. Nr. 163, 36. Stück. ZDB-ID 705127-x. S. 692.
  2. Regionalinformation.zip (Excel-Datei, 1.210 KB); abgerufen am 4. Jänner 2018
  3. Einwohner nach Ortschaften (Excel-Datei, 766 KB)
  4. Gemeinde St. Marein im Mürztal: Bürgermeisterchronik, abgerufen am 2. Jänner 2015
  5. 84. Verlautbarung der Steiermärkischen Landesregierung vom 1. Oktober 2015 über die Verleihung des Rechtes zur Führung eines Gemeindewappens an die Marktgemeinde Sankt Marein im Mürztal (politischer Bezirk Bruck-Mürzzuschlag), abgerufen am 13. Oktober 2015
  6. Gemeinde St. Marein im Mürztal: Wappen, abgerufen am 2. Jänner 2015
  7. Lied „Sankt Marein“ von den Ohrwürmchen, Text & Musik: Sepp Sacham auf YouTube