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vom 25.06.2017, aktuelle Version,

Seebenstein

Seebenstein
Wappen Österreichkarte
Wappen von Seebenstein
Seebenstein (Österreich)
Seebenstein
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Neunkirchen
Kfz-Kennzeichen: NK
Fläche: 9,15 km²
Koordinaten: 47° 42′ N, 16° 9′ O
Höhe: 348 m ü. A.
Einwohner: 1.414 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 155 Einw. pro km²
Postleitzahlen: 2824, 2831
Vorwahl: 02627
Gemeindekennziffer: 3 18 37
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Werksstraße 21
2824 Seebenstein
Website: www.seebenstein.gv.at
Politik
Bürgermeister: Marion Wedl (SPÖ)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
11
6
2
11  6  2 
Von 19 Sitzen entfallen auf:

Lage der Gemeinde Seebenstein im Bezirk Neunkirchen
Altendorf Aspang-Markt Aspangberg-St. Peter Breitenau Breitenstein Buchbach Bürg-Vöstenhof Edlitz Enzenreith Feistritz am Wechsel Gloggnitz Grafenbach-St. Valentin Grimmenstein Grünbach am Schneeberg Höflein an der Hohen Wand Kirchberg am Wechsel Mönichkirchen Natschbach-Loipersbach Neunkirchen (Niederösterreich) Otterthal Payerbach Pitten Prigglitz Puchberg am Schneeberg Raach am Hochgebirge Reichenau an der Rax Scheiblingkirchen-Thernberg Schottwien Schrattenbach Schwarzau am Steinfeld Schwarzau im Gebirge Seebenstein Semmering St. Corona am Wechsel St. Egyden am Steinfeld Ternitz Thomasberg Trattenbach Warth Wartmannstetten Willendorf Wimpassing im Schwarzatale Würflach Zöbern Niederösterreich Lage der Gemeinde Seebenstein im Bezirk Neunkirchen (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Seebenstein ist eine Gemeinde mit 1414 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Neunkirchen in Niederösterreich.

Geografie

Seebenstein liegt im Industrieviertel in Niederösterreich. Der Ort liegt in der Region Bucklige Welt. Die Fläche der Gemeinde umfasst 9,09 Quadratkilometer. 62,21 Prozent der Fläche sind bewaldet. Im Gemeindegebiet befindet sich der Naturpark Seebenstein-Türkensturz.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende drei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2017[1]):

  • Schiltern (499)
  • Seebenstein (913)
  • Sollgraben (2)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Schiltern und Seebenstein.

Geschichte

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum.

Am 16. April 1972 lag in Seebenstein das Epizentrum des bis Wien spürbaren Erdbebens der Magnitude 5,3.[2]

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung

Religion

Nach den Daten der Volkszählung 2001 sind 84,4 % der Einwohner römisch-katholisch und 3,8 % evangelisch. 0,5 % sind Muslime, 0,3 % gehören orthodoxen Kirchen an. 9,4 % der Bevölkerung haben kein religiöses Bekenntnis.

Politik

Gemeinderatswahlen
 %
80
70
60
50
40
30
20
10
0
55,02  %
(-20,59 %p)
34,22  %
(+9,83 %p)
10,77  %
(n. k.)
2010



2015



Die Nachfolge des am 18. Jänner 2011 unerwartet verstorbenen Bürgermeisters Walter Endl trat mit 1. Februar 2011 Gerald Pawlowitsch an. Amtsleiterin ist Eva Bachmayer. Im Gemeinderat gibt es nach der Gemeinderatswahl 2015 bei insgesamt 19 Sitzen folgende Mandatsverteilung: SPÖ 11, ÖVP 6, FPÖ 2, andere keine Sitze.

Derzeitige Bürgermeisterin ist Marion Wedl.

Wappen

Der Gemeinde Seebenstein wurde mit Beschluss der NÖ-Landesregierung vom 14. November 1978 ein Gemeindewappen verliehen.[3]

Blasonierung: „In einem goldenen Schild über blauem Grund ein auf grauen Fels stehender silberner, rotbedachter mit drei schwarzen runden Fenstern versehener Turm, der mit einem roten Schild belegt mit zwei goldenen ineinandergreifenden halben Mühlrädern versehen ist.“

Gleichzeitig wurden die vom Gemeinderat der Gemeinde Seebenstein festgesetzten Gemeindefarben „Gelb-Weiß-Blau“ genehmigt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Naturdenkmäler

Wirtschaft und Infrastruktur

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 53, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 23. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 549. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 46,82 Prozent.

Persönlichkeiten

  Commons: Seebenstein  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur

  • Seebenstein. In: Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Oesterreich unter der Ens. Band 6: Viertel unterm Wienerwald. Schmidl (u.a.), Wien 1833, S. 56–73. Text online.
  • Harry Baumgartner (Red.): Seebenstein. Ein Führer durch den Naturpark und den Ort. Science-Press-Verlag, Seebenstein 1988, ISBN 3-900574-04-9.
  • Rudi Putz, Martin Ringhofer: Naturparkgemeinde Seebenstein-Schiltern. „Auf der Spur von Geschichte und Kultur“. FVDV – Fremdenverkehrs- und Dorferneuerungsverein Seebenstein, Seebenstein 2009, OBV.

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria, Bevölkerung am 1.1.2017 nach Ortschaften
  2. Erdbeben in Österreich: Stärkste Erdbeben, Seite der ZAMG, abgerufen am 6. Oktober 2013
  3. Kundmachung der NÖ Landesregierung vom 14. November 1978 über die Verleihung eines Wappens und die Genehmigung der Gemeindefarben für die Gemeinde Seebenstein.
  4. Richard Kurt Donin, Maria Capra: Niederösterreich. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs, topographisches Denkmälerinventar. 5., verbesserte Auflage, unveränderter Nachdruck. Berger, Horn 1976, ISBN 3-7031-0354-X, S. 316 f.
  5. Dom Miguel Herzog von Braganza . In: Neue Freie Presse, Abendblatt (Nr. 22655/1927), 12. Oktober 1927, S. 2, Mitte rechts. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/nfp.