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vom 04.06.2020, aktuelle Version,

St. Martin (Niederösterreich)

Marktgemeinde
St. Martin
Wappen Österreichkarte
Wappen von St. Martin
St. Martin (Niederösterreich) (Österreich)
St. Martin (Niederösterreich)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Gmünd
Kfz-Kennzeichen: GD
Fläche: 49,39 km²
Koordinaten: 48° 40′ N, 14° 51′ O
Höhe: 621 m ü. A.
Einwohner: 1.111 (1. Jän. 2019)
Bevölkerungsdichte: 22 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3971
Vorwahl: 02857
Gemeindekennziffer: 3 09 32
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
St. Martin 1
3971 St. Martin
Website: www.st-martin.eu
Politik
Bürgermeister: Peter Höbarth (ÖVP)
Gemeinderat: (2020)
(19 Mitglieder)
15
2
2
15  2  2 
Insgesamt 19 Sitze
Lage von St. Martin im Bezirk Gmünd
Amaliendorf-AalfangBad GroßpertholzBrand-NagelbergEggernEisgarnGmündGroßdietmannsGroßschönauHaugschlagHeidenreichsteinHirschbachHoheneichKirchberg am WaldeLitschauMoorbad HarbachReingersSchremsSt. MartinUnserfrau-AltweitraWaldensteinWeitraNiederösterreich Lage der Gemeinde St. Martin (Niederösterreich) im Bezirk Gmünd (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap

Gemeindeamt
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

St. Martin[1] (auch Sankt Martin) ist eine Marktgemeinde mit 1111 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019) im Bezirk Gmünd in Niederösterreich.

Geografie

St. Martin liegt im Waldviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 49,34 Quadratkilometer. 56,48 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 13 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2019[2]):

  • Anger (64)
  • Breitenberg (13)
  • Harmanschlag (260) samt Althütten, Eisenwerk und Friedental
  • Joachimstal (2)
  • Langfeld (61)
  • Oberlainsitz (107)
  • Reitgraben (8)
  • Rörndlwies (8)
  • Roßbruck (86)
  • Schöllbüchl (53)
  • Schützenberg (33)
  • St. Martin (299) samt Fischgraben
  • Zeil (117)

Früher war auch der südliche Teil von Maißen (samt Auhäuser) eine Ortschaft. Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Harmanschlag, Langfeld und St. Martin.

Mit der NÖ. Kommunalstrukturverbesserung wurde zum 1. Jänner 1971 wurde die Gemeinde Langfeld nach St. Martin eingemeindet, ein Jahr später die Gemeinde Harmanschlag.

Nachbargemeinden

Moorbad Harbach
Pohorská Ves (CZ) Weitra
Bad Großpertholz

Geschichte

Am 11. Juli 1986 erhielt St. Martin das Marktrecht.[3]

Wappen

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerzahl sinkt seit 1910 kontinuierlich. Die Abnahme wurde in den letzten Jahrzehnten geringer, Geburtenbilanz und Wanderungsbilanz sind jedoch beide negativ.[4]

Politik

Der Gemeinderat hat 19 Mitglieder.

Bürgermeister

  • seit ? Peter Höbarth (ÖVP)[11]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche St. Martin im Waldviertel
Pfarrkirche Harmanschlag

Wirtschaft

In St. Martin gibt es 140 land- und forstwirtschaftliche Betriebe, davon sind 40 Haupterwerbsbetriebe (Stand 2010).[12] Sechs von den acht Betrieben im Produktionssektor beschäftigen sich mit der Herstellung von Waren. Hier sind auch die meisten der insgesamt 48 Arbeitnehmer beschäftigt. Der Dienstleistungssektor gibt in 43 Betrieben 89 Menschen Arbeit, vorwiegend in den Sparten soziale und öffentliche Dienste sowie im Handel (Stand 2011).[13][14]

Verkehr

  • Bahn: Die Waldviertelbahn hat eine Haltestelle in St. Martin[15] Der planmäßige Zugsverkehr wurde 2001 eingestellt, seither verkehren Nostalgiezüge.[16]
  • Bus: Die Marktgemeinde ist über Buslinien im VOR-Verbund von Freistadt, Gmünd und Zwettl erreichbar.[17]

Gesundheit

In St. Martin ordiniert ein Arzt für Allgemeinmedizin.[18]

Bildung

Für die Ausbildung der Jugend stehen ein Kindergarten und eine Volksschule zur Verfügung.[19]

Persönlichkeiten

  • Joseph Wenzel Zich (17??–1824), Glashersteller
  • Josef Zich (1789–1834), Glashersteller
  • Hartmut Holzmüller (* 1955), Univ.-Prof. für Marketing an der Technischen Universität Dortmund, wurde in Harmanschlag geboren
Commons: St. Martin (Niederösterreich)  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Die amtliche Schreibweise ist festgelegt bzw. dargestellt im Gesetz über die Gliederung des Landes Niederösterreich in Gemeinden LGBl.Nr.1030–94 vom 9. Dezember 2011 und auf Statistik Austria: Ein Blick auf die Gemeinde
  2. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2019 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2019), (CSV)
  3. Gemeindeänderungen ab 1945 (Vereinigungen, Teilungen, Namens- u. Statusänderungen). Statistik Austria, S. 63, 80, 171, abgerufen am 14. Februar 2019.
  4. Statistik Austria, Ein Blick auf die Gemeinde St. Martin, Bevölkerungsentwicklung. Abgerufen am 25. August 2019.
  5. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 1995 in St. Martin. Amt der NÖ Landesregierung, 30. März 2000, abgerufen am 4. Juni 2020.
  6. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2000 in St. Martin. Amt der NÖ Landesregierung, 4. Februar 2005, abgerufen am 4. Juni 2020.
  7. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2005 in St. Martin. Amt der NÖ Landesregierung, 4. März 2005, abgerufen am 4. Juni 2020.
  8. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2010 in St. Martin. Amt der NÖ Landesregierung, 8. Oktober 2010, abgerufen am 4. Juni 2020.
  9. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2015 in St. Martin. Amt der NÖ Landesregierung, 1. Dezember 2015, abgerufen am 28. April 2019.
  10. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2020 in St. Martin. Amt der NÖ Landesregierung, 26. Januar 2020, abgerufen am 26. Januar 2020.
  11. www.st-martin.eu
  12. Statistik Austria, Ein Blick auf die Gemeinde St. Martin, Land- und Forstwirtschaft. Abgerufen am 25. August 2019.
  13. Statistik Austria, Ein Blick auf die Gemeinde St. Martin, Arbeitsstätten. Abgerufen am 25. August 2019.
  14. Statistik Austria, Ein Blick auf die Gemeinde St. Martin, Beschäftigte. Abgerufen am 25. August 2019.
  15. Waldviertel Bahn. Abgerufen am 25. August 2019.
  16. Alpenbahnen, Die Waldviertelbahn. Abgerufen am 25. August 2019.
  17. Verkehrsverbunf Ost-Region, Fahrplanaushang St. Martin. Abgerufen am 25. August 2019.
  18. Gemeinde St. Martin, Gesundheit, Gemeindeärztin. Abgerufen am 25. August 2019.
  19. Gemeinde St. Martin, Kultur, Bildung. Abgerufen am 25. August 2019.