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vom 08.11.2017, aktuelle Version,

St. Sigmund im Sellrain

St. Sigmund im Sellrain
Wappen Österreichkarte
Wappen von St. Sigmund im Sellrain
St. Sigmund im Sellrain (Österreich)
St. Sigmund im Sellrain
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Innsbruck-Land
Kfz-Kennzeichen: IL
Fläche: 102,25 km²
Koordinaten: 47° 12′ N, 11° 6′ O
Höhe: 1513 m ü. A.
Einwohner: 164 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 1,6 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6184
Vorwahl: 5236
Gemeindekennziffer: 7 03 47
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
St. Sigmund 25
6184 St. Sigmund im Sellrain
Website: www.stsigmund.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Anton Schiffmann (ÖVP)
Gemeinderat: (2016)
(9 Mitglieder)

7 Gemeinsam ÖVP St. Sigmund-Praxmar, 2 WIR-St. Sigmunder

Lage der Gemeinde St. Sigmund im Sellrain im Bezirk Innsbruck-Land
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Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap

Die Kirche von St. Sigmund im Sellrain
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
Ortsansicht von St.  Sigmund im Sellrain
Kirche von St.  Sigmund im Sellrain vom Mutenkogel aus gesehen

St. Sigmund im Sellrain ist eine Gemeinde mit 164 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Innsbruck Land in Tirol (Österreich). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Innsbruck.

Geografie

Lage

St. Sigmund ist die hinterste und flächenmäßig größte Gemeinde im Sellraintal, einem Seitental des Inntals (westlich grenzt die Gemeinde Stams an, deren Ortskern jedoch bereits im Inntal liegt). Die Gemeinde ist auch die höchstgelegene Ansiedlung des Bezirks.

Sie wird vom Zirmbach durchflossen, der in der Ortsmitte den Gleirschbach aufnimmt und in Gries in die Melach mündet.

Das Gemeindegebiet umfasst das so genannte Obertal zwischen Kreuzlehn und Haggen, sowie das hintere Lüsenstal, das von Gries im Sellrain zu erreichen ist.

Tourismus

Das hintere Lüsenstal mit den Orten Praxmar und Lüsens ist ein beliebtes Skitouren- und Wandergebiet.

St. Sigmund ist eine zweisaisonale Tourismusgemeinde mit Schwerpunkt im Wintertourismus, wobei auch die Nähe zum Skigebiet Kühtai eine Rolle spielt.

Weiler der Gemeinde

  • Kreuzlehn,
  • Alt-Peida,
  • Neu-Peida,
  • Haggen,
  • Lüsens,
  • Praxmar.

Nachbargemeinden

Geschichte

Die heutige St. Sigmunder Rotte Haggen wird bereits in einer Aufzeichnung von 1152–1167 aus Kloster Ottobeuren als „Gihage“ mit zwei dortigen Schwaighöfen urkundlich genannt.[1] St. Sigmund war eine Raststation am Verbindungsweg vom Inntal ins mittlere Ötztal. Die am Talschluss gelegene Gemeinde wurde 1817 und 1970 von schweren Lawinenabgängen heimgesucht, weshalb 1971/72 der Weiler Alt-Peida verlegt und im Bereich der St. Sigmunder Ortskirche als Neu-Peida aufgebaut wurde.

Bevölkerungsentwicklung

Politik

Die letzten Bürgermeisterwahlen fanden gleichzeitig mit den Gemeinderatswahlen am 14. März 2010 statt.[2]

Karl Kapferer wurde zum Bürgermeister gewählt. Er war der einzige Kandidat.

Die Partei Gemeinsamkeit für die ÖVP St. Sigmund-Praxmar war auch die einzige, die antrat.

Partei Prozent Stimmen Sitze im Gemeinderat Koppelung
Gemeinsamkeit für die ÖVP St. Sigmund-Praxmar 100,00 % 86 11

Wappen

Das Gemeindewappen wurde 1987 von der Tiroler Landesregierung verliehen. Die Krone steht als Attribut des hl. Sigmund für den Kirchenpatron und Namensgeber des Ortes. Die silberne Spitze stellt den Lüsener Fernerkogel dar.[3] Die Farben der Gemeindefahne sind Gelb-Blau.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  Commons: Sankt Sigmund im Sellrain  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Martin Bitschnau, Hannes Obermair: Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Band 2: 1140–1200. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2012, ISBN 978-3-7030-0485-8, S. 75–76, Nr. 469.
  2. tirol Unser Land
  3. Gemeinde St. Sigmund im Sellrain: Gemeindewappen