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vom 16.06.2017, aktuelle Version,

Ulrike Bechmann

Bechmann (rechts) beim Podium Theologisches Forum Christentum Islam, 2010

Ulrike Bechmann (* 12. Juni 1958 in Bamberg) ist eine deutsche römisch-katholische Theologin.

Leben

Bechmann studierte römisch-katholische Theologie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und promovierte hier 1988 im Fach Altes Testament. Das Studium der Islamwissenschaften/Arabistik schloss sie mit einem M.A. ab. Ihre von der Universität Bayreuth angenommene Habilitationsschrift Abraham – Beschwörungsformel oder Präzisierungsquelle? Bibeltheologische und religionswissenschaftliche Untersuchungen zum Abraham-Paradigma im interreligiösen Dialog wurde 2006 mit dem Augsburger Wissenschaftspreis für Interkulturelle Studien ausgezeichnet. Seit 2006 ist Bechmann Professorin für Religionswissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz. Sie ist Unterzeichnerin des Memorandums „Kirche 2011: Ein notwendiger Aufbruch“.

Werke (Auswahl)

  • Das Deboralied zwischen Geschichte und Fiktion. Eine exegetische Untersuchung zu Richter 5, St. Ottilien 1989
  • Verwurzelt im Heiligen Land. Eine Einführung in das palästinensische Christentum, (gemeinschaftlich mit Mitri Raheb), Frankfurt 1995
  • Vom Dialog zur Solidarität. Das christlich-islamische Gespräch in Palästina. Mit einem Vorwort von Uwe Gräbe und einem Beitrag von Ottmar Fuchs, Trier 2000
  • Frauenkulturen. Christliche und muslimische Frauen in Begegnung und Gespräch, (gemeinschaftlich mit Sevda Demir und Gisela Egler), Düsseldorf 2001
  • Abigail. Prophetin • Weise Frau • Politikerin, (Reihe: Kleinschriften, hrsg. Katholisches Bibelwerk), Stuttgart 2001
  • Die Töchter Zelofhads. Fordernde-Erbinnen-Vertrauende, (Reihe: Kleinschriften, hrsg. Katholisches Bibelwerk), Stuttgart 2003
  • Weisheit im Leiden. Ijobs Ringen und das Lied der Weisheit in Ijob 28, (gemeinschaftlich mit Klaus Bieberstein), (Reihe: Kleinschriften, hrsg. Katholisches Bibelwerk), Stuttgart 2006