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vom 11.06.2017, aktuelle Version,

Veilchen

Veilchen

Hain-Veilchen (Viola riviniana)

Systematik
Rosiden
Eurosiden I
Ordnung: Malpighienartige (Malpighiales)
Familie: Veilchengewächse (Violaceae)
Unterfamilie: Violoideae
Gattung: Veilchen
Wissenschaftlicher Name
Viola
L.

Veilchen oder Violen (Viola) sind eine Pflanzengattung in der Familie der Veilchengewächse (Violaceae). Von den etwa 500 Arten gedeihen die meisten in den gemäßigten Zonen der Erde. Die Zentren der Artenvielfalt liegen in Nordamerika, den Anden und Japan. Man findet sie jedoch auch in Australien und Tasmanien. Bekannte Arten sind Stiefmütterchen, Hornveilchen und Duftveilchen.

Beschreibung

Illustration von Viola gracilis
Illustration des Hain-Veilchen ( Viola riviniana)
Blütendiagramm
Geöffnete dreiklappige Kapselfrucht des Acker-Stiefmütterchen ( Viola arvensis)
Samen von Viola lactea (links, dunkel) und Viola odorata (rechts, hell)

Erscheinungsbild und Blätter

Veilchen-Arten wachsen als ein- oder zweijährige oder meist ausdauernde krautige Pflanzen, sowie selten Halbsträucher mit sehr wechselndem Habitus. Oft werden Rhizome als Überdauerungsorgane gebildet. Es können mehr oder weniger lange, kriechende bis aufrechte, oberirdische Sprossachsen ausgebildet sein oder fehlen.

Die Laubblätter können alle grundständig zusammen stehen oder an der Sprossachse wechselständig verteilt angeordnet sein. Die Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreiten sind einfach oder geteilt. Der Blattrand ist glatt oder gezähnt. Die bleibenden, kleinen bis großen, zuweilen laubblattähnlichen Nebenblätter sind frei oder mehr oder weniger lang mit den Blattstielen verwachsen und häufig gewimpert oder gefranst und tragen dann an ihren Enden nicht selten braune Drüsen.[1]

Einige Viola-Arten haben Blätter die +/- dicht, meist an der Unterseite behaart und am Rande und der Basis gewimpert sind. die Behaarung besteht aus einfachen, einzelligen oder einzellreihigen Trichomen, die bei einigen Arten gegen das Ende hin keulig verdickt sind. Von äußeren Drüsen sind bisher nur Drüsenzotten bekannt. Sie sitzen an den Enden der Nebenblätter, an den Zähnen der Laubblätter und an den Spitzen der Sepalen, und bestehen aus einem ziemlich kurzen dicken Stiel und einem vielzelligen, sezernierenden Köpfchen[2] Die Drüsenzotten der Nebenblätter verschleimen frühzeitig und überziehen das in der Entwicklung begriffene Laubblatt mit ihrem Sekret. Der Schleimaustritt erfolgt nur an einzelnen Stellen der Cuticula und kann wiederholt vor sich gehen, da die subcuticulare Schleimbildung andauert. Eine Regeneration der Cuticula dieser Schleimdrüsen findet jedoch nicht statt, sondern es kommt nur zur Bildung sehr widerstandsfähiger, sogenannter Grenzhäutchen. Ausscheidung von Kalk ist an den Randzähnen einiger Arten (z. B. Viola scandens) beobachtet worden.[2]

Blüten

Die Blüten stehen einzeln in den Blattachseln auf Blütenstielen, die zwei Deckblätter besitzen. Oft sind die Blüten dimorph, die kleistogamen (geschlossenbleibenden) Blüten entwickeln sich später als die chasmogamen (sich öffnenden).

Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fast gleichen fünf freien oder fast freien Kelchblätter besitzen meist krautige Öhrchen (Anhängsel) an ihrer Basis. Die fünf freien Kronblätter sind deutlich ungleich. Das unterste Kronblatt ist das größte und an seiner Basis gesport. Es ist ein Kreis mit fünf Staubblättern vorhanden. Die freien Staubfäden sind relativ kurz. Die aufrechten Staubbeutel sind frei oder meist bilden eine Umhüllung um den Fruchtknoten. Die beiden unteren Staubbeutel ragen in den Sporn hinein und besitzen sporn- oder warzenartige, nektarsekretierende Anhängsel an ihrer Basis. Drei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen, einkammerigen Fruchtknoten verwachsen. Jeder Fruchtknoten enthält viele anatrope Samenanlagen in parietaler Plazentation. Der fast aufrechte oder meist mehr oder weniger nach unten gekrümmte Griffel ist mehr oder weniger verdickt oder manchmal allmählich nach oben hin verschmälert und ist glatt oder besitzt unterschiedliche Anhängsel. Die Narbe ist je nach Art unterschiedlich geformt.

Für die Färbung der Blüten sind Farbstoffe der Petalen verantwortlich, die in der Familie meist gelb bis rot, violett und blau, seltener weißlich, bräunlich oder +/- schwarz gefärbt sind.[3] Die oft intensiven gelben Farbtöne werden durch kleine Farbstoffkörnchen gebildet, die in dem farblosen Zellsaft der Epidermiszellen in verschiedener Menge vorkommen. Die Körnchen bestehen z. B. bei Viola primulaefolia aus Quercetin, einem den Gerbstoffen verwandten Pflanzenfarbstoff aus der Flavongruppe. Bei Viola tricolor und Viola arvensis dagegen bestehen sie aus Rutin (= Violarutin oder Violaquercitrin), einem glykosidischen Farbstoff der Formel C-27 H-30 O-16. Die blauen Farbtöne werden durch im Zellsaft der Epidermiszellen gelöstes Anthocyan hervorgerufen, und zwar ist dessen Farbe je nach der sauren, neutralen oder alkalischen Reaktion des Zellsaftes rot, violett oder blau. Oft finden sich in unmittelbar benachbarten Zellen die verschiedensten blauen Farbtöne. Liegen in der Epidermis zwischen den blauen Zellen solche ohne gefärbten Zellsaft, so entstehen hellblaue Nuancen. Bei den Varietäten des Stiefmütterchens beruhen die schwarzen Farben einzelner Kronblattteile auf einem Zusammenwirken von tiefblauer Anthocyanlösung und gelbroten Farbstoffkörnchen. Die tiefblauvioletten Sorten enthalten den Farbstoff Violanin.

Früchte und Samen

Die lokuliziden Kapselfrüchte öffnen sich mit drei elastischen Klappen, die gekielt oder unterseits verdickt sind.

Die kugeligen bis eiförmigen Samen besitzen eine helle bis dunkle, meist glatte Oberfläche. Es kann ein Arillus vorhanden sein. Die Samen enthalten reichlich Endosperm und einen geraden Embryo mit zwei sehr dicken, plano-konvexen Keimblättern (Kotyledonen).

Vorkommen

Die große Mehrzahl der Arten gehört der nördlichen gemäßigten Zone an, in den heißeren Gebieten der Erde bewohnen sie die Gebirge;[4] zahlreiche Arten sind charakteristische Endemismen der südamerikanischen Anden; wenige finden sich im Brasilianischen Bergland, im tropischen Afrika und in der Kapprovinz; acht Arten sind auf den Sandwichinseln endemisch; acht Arten kommen nur in Australien (einschließlich Tasmanien und Neuseeland) vor, von diesen gehören einige, darunter Viola hederacea Labill., dem antarktischen Florengebiet an; eine Art, Viola papuana W.Becker & Pulle, ist in Neuguinea endemisch.

In der Regel bewohnen die Veilchen Gebiete mit einer Jahresniederschlagsmenge von über 600 mm.

Aufgrund der außerordentlichen Formenmannigfaltigkeit und weiten Verbreitung hatte Wilhelm Becker für die Gattung ein hohes Alter postuliert. Im Bestand Europas sind unter den 15 Sektionen zwei Sektionen vorkommend: Melanium und Nominium. Becker waren 1925 75 europäische Veilchen bekannt.

Die Höhenverbreitung der Gattung reicht in Yunnan bis 4030 Meter, Marokko 3600 Meter, Ostafrika 1200 bis 3350 Meter, Madagaskar 1200 bis 2700 Meter, Malakka 900 bis 1200 Meter, Colorado bis 4050 Meter.[5]

Diversität

Das Areal der Gattung ist nordhemisphärisch praktisch zusammenhängend, ausgenommen sind die zentralasiatischen Steppen, das Tibetische Hochland und die Ostasiatischen Wüsten. Südhemispherisch werden nur Gebirgsregionen besiedelt: in Südamerika der Bogen der Anden bis Feuerland und die Falklandinseln (Exklave im Brasilianischen Bergland); in Afrika das Äthiopische Hochland, die Ostafrikanischen Gebirge, Madagaskar und die Kapprovinz; ganz Süd- und Südostasien (die Ghats in Indien, sowie die Gebirge Sri Lankas) und in der australischen Region die Hochgebirge Neuguineas, die Gebirge Ostaustraliens, Tasmanien sowie Neuseeland.[6]

Die Flora Europaea listet 92 Arten, die Flora der Sowjetunion 106 Arten, Flora von Japan 48 Arten. In der Neuen Welt sind in den nordöstlichen USA 47 Arten, für die Westliche USA 25 Arten vertreten.

Globales Diversitätszentrum ist die Mittelmeerregion (insbesondere Südosteuropa mit ca. 60 Arten, Apenninhalbinsel mit ca. 40 Arten) sowie die subtropischen Bereiche Südamerikas mit 55 Arten. Weitere Diversitätszenten sind die Inseln Japans (ca. 48 Arten), nördliche Ostasien und Ussurien (35 Arten).

Die Gattung hat als mikrotherme Sippe ausgedehnte Lebensräume mit verschiedenartigen Standorten im holarktischen Bereich besiedeln können. Die große Formenfülle und weite Radiation der Spezien wurden dabei durch die besondere Fortpflanzungsbiologie (periodischer Wechsel zwischen Fremd- und Selbstbestäubung) gefördert.

Evolution und Systematik

Blüte von Viola adunca
Viola aethnensis
Ostalpen-Stiefmütterchen ( Viola alpina)
Viola arborescens
Acker-Stiefmütterchen ( Viola arvensis)
Viola beckwithii
Viola betonicifolia
Gelbes Veilchen ( Viola biflora)
Viola brevistipulata
Langsporn-Veilchen ( Viola calcarata)
Viola calcarata subsp. zoysii
Viola canadensis
Mont-Cenis-Veilchen ( Viola cenisia)
Viola chaerophylloides
Viola charlestonensis
Teide-Veilchen ( Viola cheiranthifolia)
Hügel-Veilchen ( Viola collina)
Viola corsica
Viola crassa subsp. borealis
Viola diversifolia
Hohes Veilchen ( Viola elatior)
Viola epipsila
Viola eximia
Viola flettii
Violettes Galmei-Stiefmütterchen ( Viola guestphalica)
Viola keiskei
Blüten von Viola lactea
Sudeten-Stiefmütterchen ( Viola lutea ssp. sudetica)
Viola mandshurica
Wunder-Veilchen ( Viola mirabilis)
Viola missouriensis
Viola nebrodensis
Viola nephrophylla
Viola ocellata
Duftveilchen ( Viola odorata)
Viola orientalis
Viola palmata
Viola palmensis
Sumpf-Veilchen ( Viola palustris)
Viola pedata mit handförmig geteilten Laubblättern
Viola pedunculata
Viola philippii
Blüten von Viola philippica
Fieder-Veilchen ( Viola pinnata)
Viola portalesia
Viola praemorsa
Viola pubescens
Niedriges Veilchen ( Viola pumila)
Viola purpurea
Wald-Veilchen ( Viola reichenbachiana)
Hain-Veilchen ( Viola riviniana)
Viola sororia
Viola stipularis am La Soufrière auf Guadeloupe
Wildes Stiefmütterchen ( Viola tricolor)
Blüten von Valdieri-Veilchen ( Viola valderia)
Habitus, Laubblätter und Blüten von Viola vallicola
Habitus, Laubblätter und Blüten von Viola violacea
Habitus, Laubblätter und Blüte von Viola walteri
Habitus, Laubblätter und Blüte von Viola yezoensis
Sorte des Garten-Stiefmütterchen ( Viola × wittrockiana)

Evolution

Die artenreiche Gattung Viola ist kosmopolitisch. Die Evolution zu den heutigen Arten wurde insbesondere durch Polyploidie gefördert.[7] Polyploidie reicht bei den Linien der Gattung von diploid (2x) bis zu mindestens oktadecaploid (18x), wobei sowohl sehr junge (neo-) als auch ältere (meso-) Polyploidie beobachtet wird.[8] Insgesamt sind so 620 Arten anerkannt, von denen 580 Arten in 16 morphologisch, chromosomisch und geographisch definierte Gruppen in vorläufige Sektionen unterteilt wurden. Nur drei der sechzehn Sektionen haben Chromosomen deren Basisnummer mit Diploidie konsistent ist.[8] Nach Erkenntnissen die aus der Biogeographie, Karyologie und Phylogenie gewonnen wurden wird eine südamerikanische Herkunft vorgeschlagen, von wo die Gattung sich in die Nordhemisphäre und darüber hinaus ausgebreitet hat. Aufgrund von fossilen Samenfunden wird eine Besiedlung Eurasiens auf 17-18 Millionen Jahren vor Heute datiert.

Systematik und Verbreitung der Arten

Die Erstveröffentlichung von Viola erfolgte 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, 2, S. 933–937. Typusart ist Viola odorata L. Synonyme für Viola L. sind Erpetion Sweet und Mnemion Spach. Die Gattung Viola gehört zur Tribus Violeae in der Unterfamilie Violoideae innerhalb der Familie der Violaceae.[9] Die Gattung Viola ist in mehrere Untergattungen gegliedert, beispielsweise Chamaemelanium, Dischidium, Erpetion, Melanium.

Die Gattung Viola enthält über 500 bis 550 Arten[9]:

  • Viola abyssinica Steud. ex Oliv.: Ihr ostafrikanisches Verbreitungsgebiet reicht von Äthiopien bis Südafrika und Madagaskar.
  • Viola acanthophylla Leyb. ex Reiche: Sie ist in Chile beheimatet.
  • Viola accrescens Klokov: Sie kommt im südlichen europäischen Teil Russlands und in der Ukraine vor.
  • Viola acuminata Ledeb. (Syn.: Viola turczaninowii Juz., Viola acuminata subsp. austroussuriensis W.Becker; Viola austroussuriensis (W.Becker) Kom.): Sie ist mit zwei Varietäten in der Mongolei, in China, Korea, Japan und in Russlands Fernem Osten sowie im östlichen Sibirien verbreitet.[10]
  • Viola acutifolia (Kar. & Kir.) W.Becker (Syn.: Viola biflora var. acutifolia Kar. & Kir.): Sie kommt in Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan und Xinjiang vor.[10]
  • Viola adriatica Freyn: Sie kommt im nordwestlichen früheren Jugoslawien und im nordöstlichen Italien vor.
  • Viola adunca Sm. (Syn.: Viola cascadensis M.S.Baker, Viola uncinulata Greene): Sie ist in Nordamerika weitverbreitet.
  • Viola aethnensis Parl.: Sie ist ein Endemit des Ätna auf Sizilien.
  • Viola aetolica Boiss. & Heldr.: Sie kommt vom früheren Jugoslawien über Albanien bis Griechenland vor.
  • Viola aizoon Reiche: Sie ist in Chile beheimatet.
  • Viola alaica Vved. (Syn.: Viola oxycentra Juz.): Sie ist in Tadschikistan beheimatet.
  • Parma-Veilchen bzw. Weißes Veilchen (Viola alba Besser):
    • Viola alba Besser subsp. alba (Syn.: Viola alba subsp. scotophylla (Jord.) Nyman, Viola armena Boiss. & A.Huet, Viola scotophylla Jord.): Sie ist in Europa, Vorderasien und im Kaukasusgebiet weit verbreitet.
    • Viola alba subsp. cretica (Boiss. & Heldr.) Marcussen (Syn.: Viola cretica Boiss. & Heldr.): Sie kommt nur auf Kreta vor.
    • Viola alba subsp. dehnhardtii (Ten.) W.Becker (Syn.: Viola dehnhardtii Ten.): Sie ist im Mittelmeerraum weitverbreitet.
  • Viola albida Palib.: Sie kommt mit zwei Varietäten in Japan, Korea und in den chinesischen Provinzen Heilongjiang, Liaoning sowie Shandong vor.[10]
  • Viola alexandrowiana (W.Becker) Juz. (Syn.: Viola phalacrocarpa subsp. alexandrowiana W.Becker): Sie kommt im asiatischen Teil Russlands vor.
  • Viola alexejana Kamelin & Junussov: Sie ist in Tadschikistan beheimatet.
  • Viola allchariensis Beck: Sie kommt vom früheren Jugoslawien über Albanien bis Griechenland vor.
  • Viola alliariifolia Nakai: Es ist ein Endemit der japanischen Insel Hokkaidō.
  • Viola allochroa Botschantz.: Sie ist in Kirgisistan und Tadschikistan beheimatet.
  • Ostalpen-Stiefmütterchen (Viola alpina Jacq.): Sie ist in Polen, Österreich und der ehemaligen Tschechoslowakei sowie in Rumänien beheimatet.
  • Altai-Stiefmütterchen (Viola altaica Ker Gawl., Syn.: Viola monochroa Klokov): Sie ist im Kaukasusraum, Ukraine, Kasachstan, Kirgisistan, Sibirien, der Mongolei und im chinesischen Xinjiang weitverbreitet.[10]
  • Viola amamiana Hatus.: Es ist ein Endemit der japanischen Insel Amami-Ōshima, die zu den Ryūkyū-Inseln gehört.
  • Steppen-Veilchen (Viola ambigua Waldst. & Kit.): Sie ist weitverbreitet von Österreich über Osteuropa bis zum Kaukasusgebiet und Südosteuropa. Es wurde von Fundorten in Deutschland berichtet, aber die Vorkommen sind noch nicht gesichert.
  • Viola angustifolia Phil.: Sie ist in Chile beheimatet.
  • Viola angustistipulata C.C.Chang: Sie kommt nur im südlichen Yunnan vor.
  • Viola araucaniae W.Becker: Sie ist in Chile beheimatet.
  • Viola arcuata Blume (Syn.: Viola alata Burgersd., Viola alata subsp. verecunda (A.Gray) W.Becker, Viola amurica W.Becker, Viola arcuata var. verecunda (A.Gray) Nakai, Viola distans Wall., Viola excisa Hance, Viola hupeiana W.Becker, Viola verecunda A.Gray): Sie ist von Indien, Bhutan, Nepal, Myanmar, Thailand, Vietnam, Korea, Mongolei und Indonesien, Japan, Malaysia, Papua Neuguinea, im Amurgebiet von Russlands Fernem Osten über Taiwan bis zu den chinesischen Provinzen Anhui, Chongqing, Fujian, Gansu, Guangdong, Guangxi, Guizhou, Heilongjiang, Henan, Hubei, Hunan, Jiangsu, Jiangxi, Jilin, Liaoning, Shaanxi, Shandong, Sichuan, Yunnan, Zhejiang weitverbreitet.[10]
  • Viola arborescens L.: Sie im westlichen Mittelmeerraum weitverbreitet.
  • Viola argentina W.Becker: Sie kommt in den argentinischen Provinzen Cordoba, La Rioja und San Juan vor.
  • Viola arguta Humb. & Bonpl. ex Schult.: Sie ist im westlichen Südamerika verbreitet.[9]
  • Viola arsenica Beck: Sie kommt nur in Mazedonien vor.
  • Acker-Stiefmütterchen (Viola arvensis Murray, Syn.: Viola tricolor subsp. arvensis (Murray) Syme)
  • Viola asterias Hook. & Arn.: Sie kommt in Chile vor.[9]
  • Viola athois W.Becker: Dieser Endemit kommt nur auf dem Berg Athos in Griechenland vor.
  • Viola atropurpurea Leyb.: Sie ist in Argentinien und in Chile verbreitet.[9]
  • Viola aurantiaca Leyb.: Sie kommt in Chile vor.[9]
  • Viola aurata Phil.: Sie kommt in Chile vor.[9]
  • Viola aurea Kellogg: Sie kommt in den US-Bundesstaaten Kalifornien und Nevada vor.[9]
  • Viola auricolor Skottsb.: Sie kommt nur in der Provinz Santa Cruz (Argentinien) vor.[9]
  • Viola auricula Leyb.: Sie kommt in Chile vor.[9]
  • Viola avatschensis W.Becker & Hultén: Sie kommt auf Kamtschatka vor.[9]
  • Viola awagatakensis T.Yamaz. et al.: Sie kommt auf der japanischen Insel Honschu vor.[9]
  • Viola bakeri Greene (Syn.: Viola nuttallii var. bakeri (Greene) C.L.Hitchc.): Sie kommt in Oregon, Washington und Kalifornien vor.[9]
  • Viola bangiana W.Becker: Sie ist in Bolivien, Peru und Argentinien verbreitet.[9]
  • Viola bangii Rusby: Die Heimat ist Ecuador.[9]
  • Viola barroetana W.Schaffn.: Die Heimat ist Mexiko.[9]
  • Viola battandieri W.Becker: Die Heimat ist Algerien.[9]
  • Viola beckiana Fiala: Sie kommt in Albanien und im früheren Jugoslawien vor.
  • Viola beckwithii Torr. & A.Gray: Sie kommt in den US-Bundesstaaten Idaho, Oregon, Kalifornien, Nevada und Utah vor.[9]
  • Viola belophylla H.Boissieu (Syn.: Viola monbeigii W.Becker): Sie gedeiht an Waldrändern, an grasigen Standorten, an schattigen Berghängen und Ufern von Fließgewässern in Bergtälern in Höhenlagen von 1900 bis 3200 Metern im südwestlichen Tibet und in den chinesischen Provinzen Sichuan sowie Yunnan.[10]
  • Viola bertolonii Pio (Syn.: Viola heterophylla var. messanensis W.Becker): Sie kommt in zwei Unterarten in Italien und Frankreich vor.[9]
  • Viola betonicifolia Sm. (Syn.: Viola caespitosa D.Don, Viola maculicola Koidz., Viola oblongosagittata Nakai): Sie ist vom tropischen und gemäßigten Asien bis Australien verbreitet.[9]
  • Viola bezdelevae Vorosch.: Sie kommt nur auf den Kurilen vor.[9]
  • Viola bhutanica H.Hara: Sie kommt nur in Bhutan vor.[9]
  • Viola bicolor Pursh (Syn.: Viola kitaibeliana var. rafinesquii (Greene) Fernald, Viola rafinesquei Greene): Sie ist in den USA in den Bundesstaaten Illinois, Kansas, Missouri, Nebraska, Oklahoma, South Dakota, Indiana, New Jersey, New York, Ohio, Pennsylvania, West Virginia, Colorado, Texas, Alabama, Arkansas, Delaware, Georgia, Kentucky, Louisiana, Maryland, Mississippi, North Carolina, South Carolina, Virginia sowie Florida weitverbreitet.[9]
  • Gelbes Veilchen (Viola biflora L., Syn.: Viola kanoi Sasaki, Viola manaslensis F.Maek., Viola tayemonii Hayata): Das weite Verbreitungsgebiet auf der Nordhalbkugel umfasst Eurasien und Nordamerika.[9]
  • Viola binayensis Okamoto & K.Ueda: Es ist ein Endemit auf den Molukken.[9]
  • Viola bissetii Maxim.: Sie kommt nur auf den japanischen Inseln Honshu, Kyushu sowie Shikoku vor.[9]
  • Viola blanda Willd. (Syn.: Viola incognita Brainerd): Sie ist Kanada und in den USA verbreitet.[9]
  • Viola blandiformis Nakai: Die Heimat ist Korea und die japanischen Inseln Honschu und Hokkaidō.[9]
  • Viola bocquetiana Yild.: Die Heimat ist die Türkei.[9]
  • Viola boissieuana Makino (Syn.: Viola pseudoselkirkii Nakai): Sie kommt auf den japanischen Inseln Honshu, Kyushu sowie Shikoku und im südlichen Korea vor.[9]
  • Viola brachyceras Turcz.: Sie ist in China, der Mongolei, Russlands Fernen Osten und Sibirien verbreitet.[9]
  • Viola brachypetala Gay: Die Heimat ist Chile.[9]
  • Viola brachyphylla W.Becker: Sie kommt nur in Griechenland und im früheren Jugoslawien vor.
  • Viola brevistipulata (Franch. & Sav.) W.Becker (Syn.: Viola pubescens var. brevistipulata Franch. & Sav., Viola glabella var. crassifolia Koidz., Viola yubariana Nakai, Viola hidakana Nakai, Viola laciniata (H.Boissieu) Koidz., Viola uniflora var. laciniata H.Boissieu, Viola flaviflora Nakai, Viola kishidae Nakai): Sie kommt in fünf Varietäten nur auf der japanischen Insel Hokkaidō vor.[9]
  • Viola bubanii Timb.-Lagr.: Sie kommt in Spanien und Frankreich vor.
  • Viola buchtienii Gand.: Die Heimat ist Chile.[9]
  • Viola bulbosa Maxim. (Syn.: Viola tuberifera Franch.): Das Verbreitungsgebiet umfasst Indien, Nepal, Bhutan und China.[9]
  • Viola bustillosia Gay: Die Heimat ist Chile.[9]
  • Langsporn-Veilchen (Viola calcarata L.): Es gedeiht in den Alpen, im Jura und auf der Balkanhalbinsel beschränkt, mit den Unterarten:
    • Viola calcarata L. subsp. calcarata
    • Viola calcarata subsp. villarsiana (Schult.) Merxm. (Syn.: Viola villarsiana Schult.)
    • Viola calcarata subsp. zoysii (Wulfen) Merxm. (Syn.: Viola zoysii Wulfen)
  • Viola calchaquiensis W.Becker: Sie kommt nur in der argentinischen Provinz Tucumán vor.[9]
  • Viola calderensis W.Becker: Die Heimat ist Chile.[9]
  • Viola caleyana G.Don: Sie ist in Australien verbreitet.[9]
  • Viola cameleo H.Boissieu: Die Heimat ist Sikkim und Sichuan.[9]
  • Gelbes Galmei-Veilchen (Viola calaminaria (Gingins) Lej.)
  • Kanada-Veilchen (Viola canadensis L., Syn.: Viola rugulosa Greene): Das weite Verbreitungsgebiet umfasst Kanada, die USA und Mexiko.[9]
  • Viola canescens Wall. ex Roxb.: Sie ist in Indien, Pakistan, Nepal, Bhutan, Myanmar, Tibet und in den chinesischen Provinzen Hubei, Sichuan sowie Yunnan verbreitet.[9]
  • Hunds-Veilchen (Viola canina L.):
    • Viola canina L. var. canina (Syn.: Viola ericetorum Schrad. ex Link, Viola sylvestris Lam.)
    • Viola canina subsp. montana auct. (Syn.: Viola montana auct., Viola ruppii All.)
    • Viola canina subsp. schultzii (Billot) Kirschl. (Syn.: Viola schultzii Billot)
  • Viola cano-barbata Leyb.: Sie ist Argentinien und Chile verbreitet.[9]
  • Viola capillaris Pers. (Syn.: Viola dumetorum var. araucana Phil., Viola dumetorum Phil.): Die Heimat ist Chile.[9]
  • Viola caspia (Rupr.) Freyn (Syn.: Viola sylvatica var. caspia Rupr.): Das Verbreitungsgebiet umfasst die Krim, den Kaukasus, die Türkei und den Iran.[9]
  • Viola castillonii (W.Becker) Xifreda & Sanso (Syn.: Viola exigua var. castillonii W. Becker): Sie kommt nur in der argentinischen Provinz Tucumán vor.[9]
  • Viola catalonica W.Becker: Die Heimat ist Spanien.[9]
  • Viola caucasica (Rupr.) Kolen. ex Juz. (Syn.: Viola biflora var. caucasica Rupr.): Die Heimat ist der Kaukasus.[9]
  • Viola cazorlensis Gand.: Sie kommt nur in Spanien vor.
  • Mont-Cenis-Veilchen (Viola cenisia L.): Es kommt nur in den Südwestalpen und in den Zentralalpen vor.
  • Viola cerasifolia A.St.-Hil.: Sie ist in Brasilien verbreitet.[9]
  • Viola chaerophylloides (Regel) W.Becker (Syn.: Viola dissecta var. chaerophylloides (Regel) Makino, Viola pinnata var. chaerophylloides Regel, Viola pinnata var. sieboldiana Maxim.): Sie ist in China, Korea, auf den japanischen Inseln Honshu, Kyushu sowie Shikoku und in der Region Primorje verbreitet.[9]
  • Viola chamaedrys Leyb.: Sie kommt in Chile vor.[9]
  • Viola chamissoniana Ging. (Syn.: Viola robusta Hillebr., Viola tracheliifolia Ging. & Skottsb.): Sie kommt nur auf Hawaii vor.[9]
  • Viola charlestonensis M.S.Baker & J.C.Clausen: Sie kommt nur in den US-Bundesstaaten Arizona, Nevada und Utah vor.[9]
  • Viola chassanica Kork.: Sie kommt nur in Korea und in Russlands Fernen Osten vor.[9]
  • Teide-Veilchen (Viola cheiranthifolia Humb. & Bonpl.): Sie ist ein Endemit der Kanaren.[9]
  • Viola chelmea Boiss. & Heldr. (Syn.: Viola vilaensis Hayek): Sie kommt nur in Griechenland und im früheren Jugoslawien vor.
  • Viola chiapasiensis W.Becker: Sie kommt nur im mexikanischen Bundesstaat Chiapas vor.[9]
  • Viola chrysantha Phil.: Sie kommt in Chile vor.[9]
  • Viola ciliata Schltdl.: Sie kommt nur im mexikanischen Bundesstaat Veracruz und in Guatemala vor.[9]
  • Viola cinerea Boiss. (Syn.: Viola stocksii Boiss.): Sie kommt in Ägypten, Somalia, Sudan, Oman, Iran, Afghanistan, Pakistan und in Indien vor.[9]
  • Viola clandestina Pursh: Sie kommt nur im US-Bundesstaat Pennsylvania vor.[9]
  • Viola cochranei H.E.Ballard: Sie kommt nur im mexikanischen Bundesstaat Querétaro vor.[9]
  • Hügel-Veilchen (Viola collina Besser, Syn.: Viola teshioensis Miyabe & Tatew.)
  • Viola columnaris Skottsb.: Sie kommt in Argentinien vor.[9]
  • Viola commersonii DC.: Sie ist in Argentinien und Chile verbreitet.[9]
  • Comollis Veilchen (Viola comollia Massara): Es kommt nur in den Südalpen vor.
  • Viola confertifolia C.C.Chang: Sie kommt nur in der chinesischen Provinz Yunnan vor.[9]
  • Viola contempta Jord.
  • Hornveilchen (Viola cornuta L.): Es kommt nur in den Pyrenäen von Frankreich, Spanien und Andorra vor.[9]
  • Viola coronifera W.Becker: Sie kommt nur in der argentinischen Provinz Neuquén vor.[9]
  • Viola corralensis Phil.: Sie kommt nur in Chile vor.[9]
  • Viola corsica Nyman (Syn.: Viola bertolonii Salis, Viola heterophylla subsp. ilvensis W.Becker): Sie kommt nur auf Korsika, auf Sardinien und in Italien vor.
  • Viola cotyledon Ging.: Sie ist in Argentinien und in Chile verbreitet.[9]
  • Viola crassa Makino: Sie kommt in Tibet, Japan, Korea und in Russlands Fernem Osten vor.[9]
  • Viola crassifolia Fenzl: Sie kommt nur in der Türkei vor.[9]
  • Viola crassiuscula Bory: Dieser Endemit kommt nur in der Sierra Nevada in Spanien vor.
  • Viola cretacea Klokov: Sie kommt nur in der Ukraine vor.[9]
  • Viola cuatrecasasii L.B.Sm. & A.Fernández: Sie kommt nur in Ecuador vor.[9]
  • Viola cucullata Aiton (Syn.: Viola obliqua Hill): Sie ist in Kanada und den USA verbreitet; in Europa ist sie stellenweise ein Neophyt.[9]
  • Viola cuicochensis Hieron.: Sie kommt in Ecuador vor.[9]
  • Viola cummingii W.Becker: Sie kommt in Bolivien vor.[9]
  • Viola cuneata S.Watson: Sie kommt nur in den US-Bundesstaaten Oregon und Kalifornien vor.[9]
  • Viola cunninghamii Hook. f.: Sie kommt in Tasmanien und in Neuseeland vor.[9]
  • Viola curicoensis W.Becker: Sie kommt nur in Chile vor.[9]
  • Viola curvistylis H.Boissieu & Capit.: Sie kommt nur in Malaysia, Myanmar und auf Sumatra vor.[9]
  • Viola cuspidifolia W.Becker: Sie kommt nur in den chinesischen Provinzen Hubei und Yunnan vor.[9]
  • Viola cyathiformis W.Becker: Sie kommt in Chile vor.[9]
  • Viola dacica Borbás: Das Verbreitungsgebiet reicht von Albanien bis Polen.
  • Viola dactyloides Schult.: Das Verbreitungsgebiet umfasst China, die Mongolei, Sibirien und Russlands Ferner Osten.[9]
  • Viola dasyphylla W.Becker: Sie kommt nur in der argentinischen Provinz Neuquén vor.[9]
  • Viola davidii Franch. (Syn.: Viola smithiana W.Becker): Sie ist in den chinesischen Provinzen Fujian, Guangdong, Guangxi, Guizhou, Hubei, Hunan, Shaanxi, Sichuan und Yunnan verbreitet.[9]
  • Viola decipiens Reiche: Sie kommt in Chile vor.[9]
  • Viola declinata Waldst. & Kit.: Sie kommt nur in den Karpaten vor.
  • Viola decumbens L.f. (Syn.: Viola scrotiformis DC.): Sie kommt in Südafrika vor.[9]
  • Viola delavayi Franch. (Syn.: Viola boissieui H.Lév. & Maire, Viola impatiens H.Lév.): Sie kommt in den chinesischen Provinzen Guizhou, Sichuan und Yunnan vor.[9]
  • Viola delphinantha Boiss.: Sie kommt in Griechenland und in Bulgarien vor.
  • Viola demetria Prolongo ex Boiss.: Sie kommt in Spanien und Portugal vor.
  • Viola diamantiaca Nakai: Sie kommt nur in der chinesischen Provinz Liaoning und in Korea vor.[9]
  • Viola dichroa Boiss. & A.Huet: Sie kommt in der Türkei vor.[9]
  • Viola diffusa Ging. (Syn.: Viola tenuis Benth.): Das Verbreitungsgebiet umfasst Indien, Nepal, Bhutan, die Philippinen, Neuguinea, Myanmar, Japan, Taiwan und China.[9]
  • Viola diffusoides C.J.Wang: Sie kommt nur in den chinesischen Provinzen Sichuan und Yunnan vor.[9]
  • Viola dirimliensis Blaxland: Sie kommt nur im Gebiet von Antalya in der Türkei vor.[9]
  • Viola dirphya A.Tiniakou: Sie kommt in Griechenland vor.[9]
  • Viola disjuncta W.Becker (Syn.: Viola atroviolacea W.Becker): Sie kommt in Sibirien vor.[9]
  • Viola dissecta Ledeb.: Sie ist in der Mongolei, in Korea, in Sibirien in Russlands Fernem Osten[9] und in den chinesischen Provinzen Gansu, Hebei, Heilongjiang, Jilin, Liaoning, Nei Mongol, Ningxia, Qinghai, Shaanxi, Shandong, Shanxi sowie nördlichen Sichuan weitverbreitet. Dies gilt, falls Varietäten anerkannt werden, nur für Viola dissecta var. dissecta. Je nach Autor gehört auch die Viola dissecta var. incisa (Turcz.) Y.S.Chen hierher oder wird als eigene Art Viola incisa Turcz. geführt.[10]
  • Viola diversifolia (Ging.) W.Becker (Syn.: Viola cenisia var. diversifolia Ging.): Sie kommt nur in den Pyrenäen vor.
  • Viola doerfleri Degen: Sie kommt nur im südlichen früheren Jugoslawien vor.
  • Viola dolichocentra Botschantz.: Die Heimat ist Usbekistan.[9]
  • Viola dolichoceras C.J.Wang: Sie kommt in der chinesischen Provinz Liaoning vor.[9]
  • Humboldts-Veilchen (Viola dombeyana DC., Syn.: Viola humboldtii Triana & Planch.): Es kommt in Ecuador und Peru vor.[9]
  • Viola domeykoana Gay: Sie kommt in Argentinien und in Chile vor.[9]
  • Viola donetzkiensis Klokov: Die Heimat ist die Ukraine.[9]
  • Viola douglasii Steud.: Die Heimat ist Kalifornien.[9]
  • Dubys Veilchen (Viola dubyana Burnat ex Gremli): Es kommt nur in den italienischen Alpen vor.
  • Viola dukadjinica W.Becker & Kosanin: Sie kommt nur in Albanien vor.
  • Viola dyris Maire: Sie kommt nur in Marokko vor.[9]
  • Viola ecuadorensis W.Becker: Sie kommt in Ecuador vor.[9]
  • Viola eizanensis (Makino) Makino (Syn.: Viola dissecta var. eizanensis Makino): Sie kommt auf den japanischen Inseln Honshu, Shikoku und Kyushu vor.[9]
  • Hohes Veilchen (Viola elatior Fr., Syn.: Viola montana L.): Es kommt in Europa und in den gemäßigten Zonen Asiens vor.[9]
  • Viola elegantula Schott: Sie kommt in Albanien und im früheren Jugoslawien vor.
  • Viola elisabethae Klokov: Sie kommt in der Ukraine vor.[9]
  • Viola eminii (Engl.) R.E.Fr. (Syn.: Viola abyssinica var. eminii Engl.): Sie kommt in Kenia, Tansania, Uganda, Zaire, Burundi, Rwanda und in der Republik Kongo vor.[9]
  • Torf-Veilchen (Viola epipsila Ledeb.): Es kommt in Europa, Nordamerika, in Sibirien und in den chinesischen Provinzen Heilongjiang und Jilin vor.[9]
  • Viola epipsiloides Á.Löve & D.Löve (Syn.: Viola epipsila subsp. repens W.Becker, Viola repens Turcz. ex Trautv. & C.A.Mey.): Sie kommt in den gemäßigten Zonen Asiens, in Alaska und Kanada vor.[9]
  • Viola ermenekensis Yild. & Dinc: Sie kommt in der Türkei vor.[9]
  • Viola eugeniae Parl. (Syn.: Viola levieri Parl.): Sie kommt nur in Italien vor.
  • Viola evae Hieron. ex W.Becker: Sie kommt nur in der Provinz La Rioja in Argentinien vor.[9]
  • Viola eximia Formanek: Sie kommt nur auf der Balkanhalbinsel vor.
  • Viola fargesii H.Boissieu (Syn.: Viola adenothrix Hayata Viola brachycentra Hayata, Viola trichopoda Hayata, Viola adenothrix var. tsugitakaensis (Masam.) J.C.Wang & T.C.Huang, Viola canescens subsp. lanuginosa W.Becker, Viola principis H.Boissieu, Viola pulla W.Becker, Viola tsugitakaensis Masam.): Sie gedeiht in Höhenlagen von 600 bis 3800 Metern auf Taiwan und in den chinesischen Provinzen südliches Anhui, Fujian, nördliches Guangdong, nördliches Guangxi, Guizhou, Hubei, Hunan, Jiangsu, Jiangxi, Sichuan, Yunnan sowie Zhejiang.[10]
  • Viola faurieana W.Becker: Sie kommt nur auf der japanischen Insel Honshu vor.[9] Mindestens die chinesischen Fundorte gehören zu Viola grypoceras A.Gray.[10]
  • Viola fedtschenkoana W.Becker: Sie kommt in Indien, Pakistan und Tadschikistan vor.[9]
  • Viola filicaulis Hook.f.: Sie kommt nur in Neuseeland vor.[9]
  • Viola fischeri W.Becker: Sie kommt in Sibirien vor.[9]
  • Viola fissifolia Kitag.: Sie kommt in den chinesischen Provinzen Hebei, Heilongjiang, Jilin und Liaoning vor.[9]
  • Viola flagelliformis Hemsl.: Sie kommt im nördlichen Mexiko vor.[9]
  • Viola flettii Piper: Sie kommt nur im US-Bundesstaat Washington vor.[9]
  • Viola flos-evae Hieron.: Sie kommt in Argentinien vor.[9]
  • Viola fluhmannii Phil.: Sie kommt in Argentinien und Chile vor.[9]
  • Viola formosana Hayata (Syn.: Viola formosana var. kawakamii (Hayata) J.C.Wang, Viola kawakamii Hayata, Viola kawakamii var. stenopetala Hayata): Sie kommt in Taiwan vor.[9]
  • Viola forrestiana W.Becker: Sie kommt in den chinesischen Provinzen Xizang und Yunnan vor.[9]
  • Viola fragrans Sieber: Dieser Endemit kommt nur auf Kreta[11] vor.
  • Viola frank-smithii N.H.Holmgren: Sie kommt nur im US-Bundesstaat Utah vor.[9]
  • Viola friderici W.Becker: Sie kommt in Chile vor.[9]
  • Viola frigida Phil. (Syn.: Viola borchersii Phil.): Sie kommt in Argentinien und in Chile vor.[9]
  • Viola frondosa Velen.: Sie kommt in Mazedonien vor.[9]
  • Viola fruticosa W.Becker: Sie kommt in Venezuela vor.[9]
  • Viola fuscifolia W.Becker: Sie kommt in Peru vor.[9]
  • Viola fuscoviolacea (L.G.Adams) T.A.James (Syn.: Viola hederacea subsp. fuscoviolacea L.G.Adams): Sie kommt in Australien vor.[9]
  • Viola germainii Sparre: Sie kommt in Chile vor.[9]
  • Viola glabella Nutt.: Sie kommt auf den Kurilen, in Kanada und in den USA vor.[9]
  • Viola glacialis Poepp. & Endl.: Sie kommt in Chile vor.[9]
  • Viola glandularis H.E.Ballard & P.Jørg.: Sie kommt in Ecuador vor.[9]
  • Viola glaucescens Oudem.: Sie kommt in Indien, Nepal, Bhutan und Malaysia vor.[9]
  • Viola glechomoides Leyb.: Sie kommt in Chile vor.[9]
  • Viola gmeliniana Schult.: Sie kommt in China, in der Mongolei, in Sibirien und im fernöstlichen Russland vor.[9]
  • Viola godoyae Phil.: Sie kommt in Chile vor.[9]
  • Viola gracilis Sm. (Syn.: Viola calcarata Munby, Viola cornuta Desf.): Sie kommt nur auf der Balkanhalbinsel vor.
  • Viola gracillima A. St.-Hil.: Sie kommt in Brasilien vor.[9]
  • Viola grahamii Benth.: Sie kommt in Mexiko vor.[9]
  • Viola grandisepala W.Becker (Syn.: Viola binchuanensis S.H.Huang, Viola bruneostipulosa Hand.-Mazz.): Sie gedeiht and Berghängen, schattigen und feuchten Standorten an Straßenrändern in Höhenlagen von 1900 bis 3000 Metern in den chinesischen Provinzen Sichuan sowie Yunnan.[10]
  • Viola granulosa Wedd.: Sie kommt in Peru und Chile vor.[9]
  • Viola grayi Franch. & Sav. (Syn.: Viola senamiensis Nakai): Sie kommt auf den japanischen Inseln Honshu und Hokkaidō vor.[9]
  • Viola grisebachiana Vis.: Sie kommt nur auf der Balkan-Halbinsel vor.
  • Viola grypoceras A.Gray (Syn.: Viola grayi var. candida H.Boissieu, Viola grypoceras var. barbata W.Becker, Viola grypoceras var. pubescens Nakai, Viola leveillei H.Boissieu, Viola sylvestris var. candida (H.Boissieu) H.Lév., Viola sylvestris var. grypoceras (A.Gray) Maxim.): Der Name Viola faurieana W.Becker wurde für Exemplare dieser Art falsch verwendet. Sie ist in Japan, Korea, Taiwan und in den chinesischen Provinzen Anhui, Fujian, südöstliches Gansu, Guangdong, Guangxi, Guizhou, Henan, Hubei, Hunan, Jiangsu, Jiangxi, südliches Shaanxi, östliches Sichuan, Yunnan sowie Zhejiang verbreitet.[10]
  • Viola guadalupensis A.M.Powell & Wauer: Sie kommt in Texas vor.[9]
  • Viola guatemalensis W.Becker: Sie kommt in Mexiko, Belize, Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua und Panama vor.[9]
  • Violettes Galmei-Stiefmütterchen, Westfälisches Galmei-Veilchen (Viola guestphalica Nauenb., Syn.: Viola calaminaria subsp. westfalica (W.Ernst) J.Heimans, Viola calaminaria var. westfalica W.Ernst, Viola lutea var. westfalica A.A.H.Schulz):
  • Viola hallii A.Gray
  • Viola hamiltoniana D.Don (Syn.: Viola arcuata Blume, Viola distans Wall.)
  • Viola hancockii W.Becker
  • Viola hastata Michx.
  • Australisches Veilchen (Viola hederacea Labill., Syn.: Erpetion reniforme Sweet, Viola sieberiana Spreng.): Es wurde von den Pflanzensammlern Joseph Banks und Daniel Solander während ihres Aufenthalts an der Botany Bay auf ihrer Reise mit James Cook gefunden.
  • Viola hediniana W.Becker
  • Viola heldreichiana Boiss., kommt auf Karpathos[12] und in Südwest-Anatolien[11][13] vor.
  • Viola helenae C.N.Forbes & Lydgate
  • Viola henryi H.Boissieu
  • Viola hieronymi W.Becker
  • Viola hillii W.Becker
  • Viola hirsutula Brainerd
  • Raues Veilchen (Viola hirta L.)
  • Viola hirtipes S.Moore (Syn.: Viola miyabei Makino)
  • Viola hispida Lam.
  • Viola hissarica Juz.
  • Viola hondoensis W.Becker & H.Boissieu (Syn.: Viola nipponica Maxim., Viola yatabeana Makino)
  • Viola hookeri Thomson
  • Viola hookeriana Kunth
  • Viola hossei W.Becker
  • Viola howellii A.Gray
  • Viola huesoensis Martic.
  • Viola huidobrii Gay
  • Viola hultenii W.Becker
  • Viola humilis Kunth
  • Viola hunanensis Hand.-Mazz.
  • Viola hymettia Boiss. & Heldr.
  • Viola ibukiana Makino
  • Viola ignobilis Rupr.
  • Viola improcera L.G.Adams
  • Viola incisa Turcz.
  • Viola inconspicua Blume
  • Viola indica W.Becker
  • Viola ircutiana Turcz.
  • Viola irinae Zolot.
  • Viola isaurica Contandr. & Quézel
  • Viola isopetala Juz.
  • Viola iwagawae Makino
  • Viola jagellonica Zapal.
  • Viola jalapensis W.Becker
  • Viola jangiensis W.Becker
  • Viola japonica Langsd. ex Ging. (Syn.: Viola metajaponica Nakai)
  • Viola jaubertiana Marès & Vigin., kommt nur auf Mallorca vor.
  • Viola javanica W.Becker
  • Viola joergensenii W.Becker
  • Viola johnstonii W.Becker
  • Viola jooi Janka, kommt nur in Rumänien vor.
  • Viola jordanii Hanry (Syn.: Viola cilicica Contandr. & Quézel, Viola falconeri Hook. f. & Thomson)
  • Viola kalbreyeri W.Becker
  • Viola kamibayahsii Nakai
  • Viola kapsanensis Nakai
  • Viola kashmiriana W.Becker
  • Viola kauaensis A.Gray
  • Viola keiskei Miq. (Syn.: Viola keiskei f. okuboi (Makino) F.Maek., Viola keiskei var. okuboi Makino, Viola okuboi (Makino) Makino)
  • Viola kermesina W.Becker
  • Viola kiangsiensis W.Becker
  • Viola kitaibeliana Schult. (Syn.: Viola karakalensis Klokov)
  • Viola kitamiana Nakai
  • Viola kizildaghensis Dinc & Yild.
  • Viola kjellbergii Melch.
  • Viola koraiensis Nakai
  • Viola kosaninii (Degen) Hayek (Syn.: Viola delphinantha subsp. kosanini Degen): Sie kommt in Albanien und im früheren Jugoslawien vor.
  • Viola kunawurensis Royle (Syn.: Viola tianschanica Maxim.)
  • Viola kupfferi Klokov
  • Viola kusanoana Makino (Syn.: Viola mutsuensis W.Becker)
  • Viola kusnezowiana W.Becker
  • Labrador-Veilchen (Viola labradorica Schrank, Syn.: Viola conspersa Rchb.)
  • Viola lactea Sm., kommt nur in West-Europa vor.
  • Viola lactiflora Nakai (Syn.: Viola limprichtiana W.Becker)
  • Viola lanaiensis W.Becker
  • Viola lanceolata L. (Syn.: Viola vittata Greene)
  • Viola langeana Valentine, kommt nur in Spanien und Portugal vor.
  • Viola langsdorffii Fisch. ex Ging. (Syn.: Viola simulata M.S.Baker, Viola kamtschadalorum W.Becker & Hultén)
  • Viola lanifera W.Becker
  • Viola latistipulata Hemsl.
  • Viola lavrenkoana Klokov
  • Viola lehmanii W.Becker
  • Viola leyboldiana Phil.
  • Viola libanotica Boiss.
  • Viola lilloana W.Becker
  • Viola lithion N.H.Holmgren & P.K.Holmgren
  • Viola littoralis Spreng.
  • Viola llullaillacoensis W.Becker
  • Viola lobata Benth.
  • Viola lucens W.Becker
  • Sudeten-Stiefmütterchen (Viola lutea Huds., inkl. Viola sudetica Willd.)
  • Viola lyallii Hook.f.
  • Viola macloskeyi F.E.Lloyd (Syn.: Viola rotundifolia var. pallens Banks ex DC.)
  • Viola macroceras Bunge
  • Viola maculata Cav. (Syn.: Viola microphyllos Poir.)
  • Viola magellanica G.Forst.
  • Viola magellensis Porta & Rigo ex Strobl: Sie kommt in Italien, Albanien und Griechenland vor.
  • Viola magnifica C.J.Wang & X. D.Wang
  • Viola majchurensis Pissjauk.
  • Viola makranica Omer & Qaiser
  • Viola mandonii W.Becker
  • Viola mandshurica W.Becker (Syn.: Viola ikedaeana W.Becker ex Taken., Viola mandshurica var. crassa Tatew., Viola taiwaniana Nakai, Viola niijimensis Nakai, Viola boninensis Nakai, Viola patrinii var. triangularis Franch. & Sav.)
  • Viola maroccana Maire
  • Viola mauritii Tepl.: Sie ist in Nordasien verbreitet.
  • Viola maviensis H.Mann
  • Viola maximowicziana Makino
  • Viola maymanica Grey-Wilson
  • Viola mearnsii Merr.
  • Viola membranacea W.Becker
  • Viola mercurii Orph. ex Halacsy: Sie kommt in Griechenland vor.
  • Viola merrilliana W.Becker
  • Viola meyeriana (Rupr.) Klokov (Syn.: Viola minuta var. meyeriana Rupr.)
  • Viola micranthella Wedd.
  • Viola microdonta C.C.Chang
  • Viola minor (Makino) Makino (Syn.: Viola patrinii var. minor Makino)
  • Viola minuta M.Bieb.
  • Viola minutiflora Phil.
  • Wunder-Veilchen (Viola mirabilis L., Syn.: Viola brachysepala Maxim., Viola mirabilis subsp. brachysepala (Maxim.) Vorosch.)
  • Viola modesta Fenzl (Syn. Viola ebracteolata Fenzl, Viola modestula Klokov)
  • Viola mongolica Franch. (Syn.: Viola hebeiensis J.W.Wang & T.G.Ma, Viola yamatsutae Ishid., Viola yezoensis var. hebeiensis (J.W.Wang & T.G.Ma) J.W.Wang & J.Yang)
  • Viola montagnei Gay
  • Viola montcaunica Pau
  • Viola moupinensis Franch. (Syn.: Viola rosthornii E.Pritz.)
  • Viola mucronulifera Hand.-Mazz. (Syn.: Viola kwangtungensis Melch.)
  • Viola muehldorfii Kiss (Syn.: Viola lasiostipes Nakai)
  • Viola munbyana Boiss. & Reut.: Sie kommt in Sizilien und Nordafrika vor.
  • Viola munozensis W.Becker
  • Viola muscoides Phil.
  • Viola nagasawae Makino & Hayata (Syn.: Viola pricei W.Becker)
  • Viola nannae R.E.Fr.
  • Viola nannei Pol.
  • Viola nassauvioides Phil.
  • Viola nebrodensis C.Presl: Dieser Endemit kommt nur in den Nebroden von Sizilien vor.
  • Viola nemausensis Jord.
  • Viola niederleinii W.Becker
  • Viola nobilis W.Becker
  • Viola nubigena Leyb.
  • Viola nuda W.Becker
  • Viola nuevo-leonensis W.Becker
  • Pfennigblättriges Veilchen (Viola nummulariifolia Vill.): Es kommt in Korsika, Frankreich und Italien vor.
  • Viola nuttallii Pursh
  • Viola oahuensis C.N.Forbes
  • Viola obliquifolia Turcz.
  • Viola obtusa (Makino) Makino (Syn.: Viola ovato-oblonga var. obtusa Makino)
  • Viola occulta Lehm., eine Art von Südwest- und Zentralasien.
  • Viola ocellata Torr. & A.Gray
  • Viola odontocalycina Boiss.
  • Duftveilchen (Viola odorata L., Syn.: Viola wiedemannii Boiss.)
  • Viola oligoceps C.C.Chang
  • Viola orbiculata Geyer ex B.D.J. Jacks.
  • Viola oreades M.Bieb., kommt auf der Krim und im Kaukasus vor
  • Viola orientalis (Maxim.) W.Becker (Syn.: Viola uniflora var. orientalis Maxim., Viola xanthopetala Nakai)
  • Viola orphanidis Boiss. (Syn.: Viola nicolai Pant.): Sie kommt auf der Balkanhalbinsel vor.
  • Viola orthoceras Ledeb.
  • Viola ovalleana Phil.
  • Viola ovato-oblonga (Miq.) Makino (Syn.: Viola sylvestris f. ovato-oblonga Miq.)
  • Viola oxyodontis H.E.Ballard
  • Viola pachyrrhiza Boiss. & Hohen.
  • Viola pacifica Juz.
  • Viola painteri Rose & House
  • Viola pallascaensis W.Becker
  • Viola palmata L. (Syn.: Viola triloba Schwein., Viola viarum Pollard)
  • Viola palmensis (Webb & Berthel.) Sauer (Syn.: Mnemion palmense Webb & Berthel.)
  • Sumpf-Veilchen (Viola palustris L., Syn.: Viola juressi Link ex Wein, Viola palustris subsp. juressi (Link ex Wein) W.Becker ex Cout., Viola palustris subsp. palustris)
  • Viola papuana W.Becker & Pulle
  • Viola paravaginata H.Hara
  • Viola parnonia Kit Tan et al.
  • Viola parvula Tineo
  • Viola pascua W.Becker
  • Viola patrinii DC.
  • Vogelfuß-Veilchen (Viola pedata L.)
  • Viola pedatifida G.Don (Syn.: Viola brittoniana Pollard, Viola delphiniifolia Nutt. ex Torr. & A.Gray)
  • Viola pedunculata Torr. & A.Gray
  • Viola pekinensis (Regel) W.Becker (Syn.: Viola kamtschatica var. pekinensis Regel)
  • Viola pendulicarpa W.Becker
  • Viola pentadactyla Fenzl
  • Viola perinensis W.Becker: Sie kommt nur in Bulgarien und Griechenland vor.
  • Graben-Veilchen (Viola persicifolia Schreb., Syn.: Viola stagnina Kit. ex Schult.)
  • Viola phalacrocarpa Maxim. (Syn.: Viola conilii Franch. & Sav., Viola ishidoyana Nakai, Viola nipponica Makino, Viola phalacrocarpoides Makino, Viola pseudoprionantha W.Becker, Viola reinii W.Becker)
  • Viola philippica Cav. (Syn.: Viola confusa Champ. ex Benth., Viola stenocentra Hayata ex Nakai, Viola alisoviana Kiss, Viola tosaensis Nakai, Viola yedoensis Makino, Viola pseudojaponica Nakai, Viola yedoensis var. pseudojaponica (Nakai) T.Hashim. ex E.Hama & K.Nakaj.)
  • Viola philippii Leyb. (Syn.: Viola arbuscula Phil.)
  • Viola pilosa Blume (Syn.: Viola buchaneana DC. ex D.Don, Viola serpens Wall. ex Ging.)
  • Viola pinetorum Greene
  • Fieder-Veilchen (Viola pinnata L.)
  • Viola placida W.Becker
  • Viola poetica Boiss. & Spruner: Sie kommt nur in Griechenland vor.
  • Viola pogonantha W.W.Sm.
  • Viola polycephala H.E.Ballard & P.Jørg.
  • Viola polymorpha C.C.Chang
  • Viola polypoda Turcz.
  • Viola popetae Sparre
  • Viola portalesia Gay (Syn.: Viola integerrima Phil.)
  • Viola portulacea Leyb.
  • Viola praemorsa Douglas ex Lindl. (Syn.: Viola flavovirens Pollard, Viola linguifolia Nutt. ex Torr. & A.Gray, Viola nuttallii var. praemorsa (Douglas ex Lindl.) S.Watson)
  • Viola primulifolia L.
  • Viola principis H.Boissieu
  • Viola prionantha Bunge
  • Viola pseudoarcuata C.C.Chang
  • Viola pseudogracilis Strobl (Syn.: Viola cassinensis Strobl): Sie kommt nur in Italien vor.
  • Viola pseudomonbeigii C.C.Chang
  • Viola pseudovulcanica W.Becker
  • Viola pubescens Aiton (Syn.: Viola eriocarpa Schwein.)
  • Viola pulchella Leyb. ex Reiche
  • Viola pulvinata Reiche
  • Niedriges Veilchen (Viola pumila Chaix, Syn.: Viola pratensis Mert. & W.D.J.Koch)
  • Viola purpurea Kellogg:
    • Viola purpurea subsp. integrifolia M.S.Baker & J.C.Clausen
    • Viola purpurea subsp. mohavensis (M.S.Baker & J.C.Clausen) J.C.Clausen (Syn.: Viola aurea subsp. mohavensis M.S.Baker & J.C.Clausen)
    • Viola purpurea Kellogg subsp. purpurea
    • Viola purpurea subsp. quercetorum (M.S.Baker & J.C.Clausen) R.J.Little (Syn.: Viola quercetorum M.S.Baker & J.C.Clausen)
    • Viola purpurea subsp. venosa (S.Watson) M.S.Baker & J.C.Clausen (Syn.: Viola nuttallii var. venosa S.Watson)
  • Viola pusillima Wedd.
  • Viola pygmaea Juss. ex Poir.
  • Pyrenäen-Veilchen (Viola pyrenaica Ramond, Syn.: Viola prenja Beck)
  • Viola raddeana Regel (Syn.: Viola deltoidea Yatabe)
  • Viola rauliniana Erben (Syn.: Viola heldreichiana auct.): Sie kommt auf Kreta und Zypern.[11]
  • Viola raunsiensis W.Becker & Kosanin
  • Viola reichei Skottsb.
  • Wald-Veilchen (Viola reichenbachiana Jord. ex Boreau, Syn.: Viola arenicola Chabert, Viola formosa Vuk., Viola sylvestris auct.)
  • Viola renifolia A.Gray
  • Viola replicata W.Becker
  • Viola reptans B.L.Rob. (Syn.: Viola pringlei Rose & House)
  • Viola rheophila Okamoto
  • Viola rhodopeia W.Becker: Sie kommt nur in den Rhodopen vor.
  • Viola rhombifolia Leyb.
  • Hain-Veilchen (Viola riviniana Rchb.)
  • Viola rockiana W.Becker
  • Viola rodriguezii W.Becker
  • Viola roigii Rossow
  • Viola rossii Hemsl. (Syn.: Viola franchetii H.Boissieu, Viola matsumurae Makino)
  • Viola rostrata Pursh
  • Viola rosulata Poepp. & Endl.
  • Viola rotundifolia Michx.
  • Viola rubella Cav.
  • Viola rudolphi Sparre
  • Viola rugosa Phil. ex W.Becker
  • Viola rupestris F.W.Schmidt (Syn.: Viola arenaria DC.): Sie ist mit drei Unterarten in Eurasien weitverbreitet.[9][10]
  • Viola rupicola Elmer
  • Viola saccata Melch.
  • Viola sacchalinensis H.Boissieu (Syn.: Viola harae Miyabe & Tatew., Viola komarovii W.Becker, Viola miyakei Nakai, Viola silvestriformis W.Becker, Viola venusta Nakai)
  • Viola sacculus Skottsb.
  • Viola sagittata Aiton (Syn.: Viola fimbriatula Sm., Viola ovata Nutt.)
  • Viola sandrasea Melch.
  • Viola santiagoensis W.Becker
  • Viola savatieri Makino
  • Viola saxifraga Maire
  • Viola scandens Humb. & Bonpl. ex Schult. (Syn.: Viola nelsonii W.Becker)
  • Viola schachimardanica Khalk.
  • Viola schaffneriana W.Becker
  • Viola schneideri W.Becker
  • Viola schulzeana W.Becker
  • Viola scorpiuroides Coss.: Sie kommt in Griechenland, Kreta und Nordafrika vor.
  • Viola seleriana W.Becker
  • Viola selkirkii Pursh ex Goldie (Syn.: Viola borealis Weinm., Viola carnosula W.Becker, Viola crassicornis W.Becker & Hultén, Viola imberbis Ledeb., Viola kamtschatica Ging., Viola umbrosa Fr.)
  • Viola sempervirens Greene
  • Viola sempervivum Gay
  • Viola senzanensis Hayata
  • Viola seoulensis Nakai
  • Viola septemloba Leconte (Syn.: Viola egglestonii Brainerd)
  • Viola serrula W.Becker
  • Viola sheltonii Torr.
  • Viola shikokiana Makino
  • Viola shinchikuensis Yamam.
  • Viola sieboldii Maxim. (Syn.: Viola pumilio W.Becker)
  • Viola sieheana W.Becker
  • Viola sikkimensis W.Becker
  • Viola sintenisii W.Becker (Syn.: Viola alba subsp. sintenisii (W.Becker) W.Becker)
  • Viola skottsbergiana W.Becker
  • Viola somchetica K.Koch
  • Pfingst-Veilchen (Viola sororia Willd., Syn.: Viola affinis Leconte, Viola missouriensis Greene, Viola novae-angliae House, Viola sororia ‘Priceana’, Viola nephrophylla Greene, Viola papilionacea Pursh, Viola papilionacea f. albiflora Grover, Viola papilionacea var. priceana (Pollard) Alexander, Viola pratincola Greene, Viola priceana Pollard, Viola septentrionalis Greene, Viola sororia f. priceana (Pollard) Cooperr.)
  • Viola spathulata Willd.
  • Viola speciosa Pant.: Sie kommt in Albanien und dem früheren Jugoslawien vor.
  • Viola spegazzinii W.Becker
  • Viola sphaerocarpa W.Becker
  • Viola splendida W.Becker: Dieser Endemit kommt nur bei Salerno in Italien vor.
  • Viola steinbachii W.Becker
  • Viola stewardiana W.Becker
  • Viola stipularis Sw.
  • Viola stojanowii W.Becker: Sie kommt nur in Bulgarien und in Griechenland vor.
  • Viola stoloniflora Yokota & Higa
  • Viola striata Aiton
  • Viola striatella H.Boissieu (Syn.: Viola bambusetorum Hand.-Mazz., Viola emeiensis ChingJ.Wang, Viola lianhuashanensis ChingJ.Wang & K.Sun, Viola pseudobambusetorum Chang, Viola schensiensis W.Becker): Sie gedeiht an grasigen Berghängen und feuchten Felsstandorten in Höhenlagen von 1200 bis 3400 Metern in den chinesischen Provinzen Anhui, Chongqing, Gansu, Henan, Hubei, Hunan, Jiangxi, Shaanxi, Sichuan sowie Yunnan.[10]
  • Blau-Veilchen (Viola suavis M.Bieb., Syn.: Viola cyanea Čelak., Viola segobricensis Pau, Viola sepincola Jord.)
  • Viola subandina J.M.Watson (Syn.: Viola pusilla Hook. & Arn.)
  • Viola subdimidiata A.St.-Hil.
  • Viola subsinuata Greene
  • Viola sumatrana Miq.
  • Viola szetschwanensis W.Becker & H.Boissieu
  • Viola taischanensis C.J.Wang
  • Viola takeshimana Nakai
  • Viola taltalensis W.Becker
  • Viola tanaitica Grosset: Sie ist im südlichen Russland verbreitet.
  • Viola tarbagataica Klokov
  • Viola tashiroi Makino
  • Viola tectiflora W.Becker
  • Viola tenuicornis W.Becker (Syn.: Viola tenuicornis subsp. trichosepala W.Becker, Viola trichosepala (W.Becker) Juz., Viola variegata var. chinensis Bunge)
  • Viola tenuissima C.C.Chang
  • Viola teplouchovii Juz.
  • Viola thibaudieri Franch. & Sav.
  • Viola thomasiana Songeon & E.P.Perrier
  • Viola thomsonii Oudem.
  • Viola tokubuchiana Makino (Syn.: Viola scabrida Nakai, Viola takedana Makino, Viola nikkoensis Nakai)
  • Viola tomentosa M.S.Baker & J.C.Clausen
  • Viola triangulifolia W.Becker
  • Viola trichopetala C.C.Chang
  • Wildes Stiefmütterchen (Viola tricolor L.):
    • Viola tricolor subsp. curtisii (E.Forst.) Syme (Syn.: Viola curtisii E.Forst.)
    • Viola tricolor subsp. macedonica (Boiss. & Heldr.) A.F.W.Schmidt (Syn.: Viola macedonica Boiss. & Heldr.)
    • Viola tricolor subsp. matutina (Klokov) Valentine (Syn.: Viola matutina Klokov)
    • Viola tricolor subsp. subalpina (Gaudin) Schinz & Thell. (Syn.: Viola saxatilis F.W.Schmidt, Viola tricolor ? subalpina Gaudin)
    • Viola tricolor subsp. tricolor (Syn.: Viola tricolor var. hortensis DC., Viola tricolor var. vulgaris Koch, Viola tricolor subsp. vulgaris (Koch) Oborný)
  • Viola tridentata Menzies ex DC.
  • Viola triflabellata W.Becker
  • Viola trinervata Howell
  • Viola tripartita Elliott
  • Viola truncata W.Becker (Syn.: Viola huanucoensis W.Becker)
  • Viola tsugitakaensis Masam.
  • Viola tucumanensis W.Becker
  • Viola turkestanica Regel & Schmalh.
  • Viola uleana W.Becker: Sie kommt in Brasilien vor.[9]
  • Moor-Veilchen (Viola uliginosa Besser)
  • Viola umbraticola Kunth: Sie kommt in Arizona und in Mexiko vor.[9]
  • Viola uniflora L.: Sie kommt in Sibirien und in der Mongolei vor.[9]
  • Viola urophylla Franch.: Die zwei Varietäten gedeihen an Waldrändern, auf Wiesen, an grasigen Standorten und an den Ufern von Fließgewässern in Höhenlagen von 1600 bis 3600 Metern in den chinesischen Provinzen Sichuan sowie westlichen Yunnan.[10]
  • Viola ursina Kom.: Sie kommt auf der Halbinsel Kamtschatka vor.[9]
  • Viola utchinensis Koidz.: Sie kommt auf Okinawa vor.[9]
  • Viola vaginata Maxim. (Syn.: Viola pachyrrhiza Franch.): Sie kommt in Japan vor.[9]
  • Valdieri-Veilchen (Viola valderia All.): Es kommt nur in den französischen und italienischen Alpen vor.
  • Viola vallenarensis W.Becker: Sie kommt in Chile vor.[9]
  • Viola vallicola A.Nelson (Syn.: Viola nuttallii var. major Hook., Viola nuttallii var. vallicola (A.Nelson) H.St.John): Sie kommt im westlichen Kanada und in den westlichen und nördlichen Vereinigten Staaten vor.[9]
  • Viola variegata Fisch. ex Link (Syn.: Viola tenuicornis subsp. primorskajensis W.Becker, Viola variegata var. viridis Kitag.): Sie ist auf den japanischen Inseln Honshu sowie Shikoku, in Korea, in Russlands Fernen Osten sowie in Sibirien, in der Mongolei, der Inneren Mongolei und in den chinesischen Provinzen Hebei, Heilongjiang, Jilin, Liaoning sowie Shanxi verbreitet.[9][10]
  • Viola veronicifolia Planch. & Linden: Sie kommt in Ecuador vor.[9]
  • Viola vespertina Klokov: Sie kommt im Kaukasusgebiet vor.[9]
  • Viola villosa Walter: Sie kommt in den zentralen und in den östlichen Vereinigten Staaten vor.[9]
  • Viola violacea Makino (Syn.: Viola makinoi H.Boissieu, Viola obtusosagitta Koidz., Viola sacraricola Nakai, Viola tanakaeana Makino): Sie kommt in Südkorea, auf den japanischen Inseln Honshu, Kyushu sowie Shikoku[9] und in den chinesischen Provinzen Anhui, Fujian, Jiangxi sowie Zhejiang vor.[10]
  • Viola volcanica Gillies ex Hook. & Arn. (Syn.: Viola chillanensis Phil., Viola exilis Phil.): Sie kommt in Argentinien und in Chile vor.[9]
  • Viola wailenalenae (Rock) Skottsb. (Syn.: Viola robusta var. wailenalenae Rock): Sie kommt auf Hawaii vor.[9]
  • Viola wallichiana Ging. (Syn.: Viola reniformis Wall.): Sie kommt in Darjeeling, Sikkim, Nepal und Tibet vor.[9][10]
  • Viola walteri House (Syn.: Viola appalachiensis L.K.Henry): Sie kommt in den nordöstlichen und in den südlichen Vereinigten Staaten vor.[9]
  • Viola weberbaueri W.Becker: Sie kommt in Peru vor.[9]
  • Viola websteri Hemsl.: Sie kommt in Korea und im östlichen Jilin vor.[10]
  • Viola weddellii W.Becker: Sie kommt in Peru vor.[9]
  • Viola weibelii J.F.Macbr.: Sie kommt in Peru vor.[9]
  • Viola weixiensis C.J.Wang: Sie kommt in Yunnan vor.[9]
  • Viola werdermannii W.Becker: Sie kommt in zwei Varietäten in Chile vor.[9]
  • Viola willkommii R.Roem.: Sie kommt nur in Spanien vor.[9]
  • Viola winteri J.R.Forst. & G.Forst.: Sie kommt in Chile vor.[9]
  • Viola woosanensis Y.N.Lee & J.Kim: Sie kommt im südlichen Korea vor.[9]
  • Viola yazawana Makino: Sie kommt in Japan und in Korea vor.[9]
  • Viola yezoensis Maxim. (Syn.: Viola biacuta W.Becker, Viola flaccida Makino, Viola pycnophylla Franch. & Sav., Viola yatabei Makino): Sie kommt in Japan und in Korea vor.[9]
  • Viola yildirimlii Dinc & Bagci: Dieser Endemit kommt nur in der türkischen Provinz Adana vor.[9]
  • Viola yunnanensis W.Becker & H.Boissieu: Sie ist in Indonesien, Malaysia, Myanmar, Vietnam und in den chinesischen Provinzen Hainan sowie südlichen Yunnan verbreitet.[10]
  • Viola yunnanfuensis Person|W.Becker (Syn.: Viola bhutanica H.Hara, Viola concordifolia C.J.Wang, Viola cordifolia W.Becker non Schweinitz nor Schur): Sie ist in Bhutan, im südlichen Tibet und in den chinesischen Provinzen Guangxi, Guizhou, Sichuan sowie Yunnan verbreitet.[10]
  • Viola yuzufelensis A.P.Khokhr.: Dieser Endemit kommt nur in der türkischen Provinz Artvin vor.[9]

Hybride:

  • Bastard-Wald-Veilchen, Bayerisches Veilchen (Viola ×bavarica Schrank, Hybride aus Viola reichenbachiana × Viola riviniana)
  • Viola ×florariensis Correvon = Viola cornuta ×Viola tricolor
  • Garten-Stiefmütterchen oder Viola Wittrockiana-Gruppe (Viola ×wittrockiana Gams, Syn.: Viola ×hortensis auct., Viola tricolor hort.)

Nicht mehr zur Gattung Viola werden gerechnet:

  • Viola arborea Forssk. => Hybanthus enneaspermus (L.) F.Muell.

Nutzung

Manche Veilchen-Arten und -Sorten werden als Zierpflanzen verwendet. Einige Arten und Sorten dienen als Heil- sowie Küchenpflanzen und werden zu kosmetischen Zwecken genutzt.

Veilchen als Zierpflanzen

In Parks und Gärten in Beeten oder Pflanzgefäßen findet man als Zierpflanzen vorwiegend das Duftveilchen, das Hornveilchen und, wohl am häufigsten kultiviert, das Gartenstiefmütterchen, außerdem das Hain-Veilchen mit der Form 'Purpurea' (vielfach nicht zutreffend als Viola labradorica bezeichnet), das Pfingstveilchen mit den Sorten 'Albiflora' und 'Freckles' sowie einige alpine Arten für den Steingarten. Das Parma-Veilchen ist heute eher selten in Gärten anzutreffen.

Nicht zur Gattung der Veilchen (Viola) gehören dagegen die Alpen- und die als Zimmerpflanzen bekannten Usambaraveilchen.

Veilchen als Heil- und Küchenpflanzen

Duftveilchen, insbesondere März- und Parmaveilchen, spielten lange Zeit eine wichtige Rolle in der Kräuterkunde. Außer im Bereich der Naturheilkunde, insbesondere der Aromatherapie, finden sie keine Verwendung mehr. Blüten von Duft- und Hornveilchen lassen sich ebenso wie Stiefmütterchenblüten auch kulinarisch verwerten und gehören beispielsweise zu den Zutaten des ursprünglichen Birne Helene-Rezepts. Die bekannten Veilchenpastillen werden allerdings mit synthetischen Veilchenduftstoffen (Jononen) aromatisiert.[14] Mit Veilchen aromatisierter Likör heißt Crème de Violette und wird mindestens seit dem frühen 19. Jahrhundert hergestellt.

Veilchen in der Parfümerie

Die Blüten von März- und Parmaveilchen sind seit Jahrhunderten zu kosmetischen Produkten verarbeitet worden. Das natürliche Veilchenblütenabsolue ist heute praktisch verschwunden und wird von der Kosmetikindustrie durch die synthetischen Jonone ersetzt. Veilchenblätterabsolue (von Viola odorata) wird dagegen weiterhin in großem Umfang bei der Parfümproduktion eingesetzt. Sogenanntes "natürliches Veilchenparfüm" wird überdies seit langer Zeit aus der so genannten Veilchenwurzel/Iriswurzel gewonnen, dabei handelt es sich um getrocknete Rhizome verschiedener Irisarten.[15]

Etymologie

Für den wissenschaftlichen Namen Viola wird eine unabhängige Entlehnung des lateinischen viola (z. B. bei Vergil, Columella, Plinius) und ist wohl das Diminuitiv des altgriechischen íon oder víon, das schon bei Pindar und Homer vorkommt und im Altertum mit der mythologischen Io in Verbindung gebracht worden ist.[16] Eine genaue Entsprechung des lateinischen Wortes findet sich auch im griechischen Namen Iólē, oder älter Viólā, der mythologischen Tochter des Königs Eurytos von Oichalia auf Euboia.[17]

Der deutsche Name Veilchen ist direkt auf die lateinische Bezeichnung Viola zurückzuführen, das althochdeutsch zu fiol wurde.

Der Name Stiefmütterchen soll auf einen Vergleich zurückgehen: die beiden oberen, gewöhnlich ohne Zeichnung ausgestatteten Kronblätter sind die Stieftöchter, die seitlichen, auffällig gezeichneten Kronblätter die leiblichen Töchter und das große untere Kronblatt mit dem großen Saftmal die Mutter.

Veilchen in Mythologie, Brauchtum und Literatur: siehe Duftveilchen.

Kulturgeschichte

Verschiedene mythologische Erzählungen über die Veilchen waren schon den Griechen bekannt, die das Veilchen mit Io in Verbindung brachten. Ioplokos oder ioplokamos wurden dunkelgelockte Frauen genannt und iostephanos bedeutete veilchenbekränzt, was bei Pindar als Name für die Stadt Athen steht.[18] Sagen erklärten den Namen dahin, dass jonische Nymphen diese Blume dem Jon bei der Gründung Athens darbrachten oder dass sie Zeus seiner Geliebten der Königstochter Io, als süsse Speisen geboten habe. Die antiken Autoren unterscheiden drei Gruppen von Veilchen: die blauen (schwarzen oder purpurnen), das eigentliche Ion (Viola odorata), auch ion to melan (Schwarzveilchen bei Theophrast), ion porhyrun (Purpurveilchen bei Dioskurides) und Viola purpurea (bei den Römern) so genannt; das weiße Veilchen, ion to leukon oder leukoion, bei den Römern Viola alba (Plinius), pallens viola (Vergil), leucoium (Columella); und das gelbe Veilchen, leukoion melinon (Dioskurides), viola lutea (Plinius), viola crocea (Albertus Magnus).

Quellen

  • Hans Melchior: Die phylogenetische Entwicklung der Violaceen und die natürlichen Verwandtschaftsverhältnisse ihrer Gattungen. In: Repertorium specierum novarum regni vegetabilis – Feddes Repertorium, Botanische Beihefte. 36, 83-125, Berlin 1925.
  • Yousheng Chen, Qiner Yang, Hideaki Ohba, Vladimir V. Nikitin: Violaceae. Viola - online., In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China. Volume 13: Clusiaceae through Araliaceae. Science Press/Missouri Botanical Garden Press, Beijing/St. Louis 2007, ISBN 978-1-930723-59-7, S. 138 (englisch).. (Abschnitte Beschreibung und Systematik)
  • David Henriques Valentine, Hermann Merxmüller, Alexander Schmidt: Viola L. In: T. G. Tutin, V. H. Heywood, N. A. Burges, D. M. Moore, D. H. Valentine, S. M. Walters, D. A. Webb (Hrsg.): Flora Europaea. Volume 2: Rosaceae to Umbelliferae. Cambridge University Press, Cambridge 1968, ISBN 0-521-06662-X, S. 270–282 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).

Einzelnachweise

  1. Hans Melchior: Violaceae. In: A. Engler, K. Prantl 1925: Die natürlichen Pflanzenfamilien - 21. Jena 1925. S. 331–332
  2. 1 2 Hans Melchior: Violaceae. In: A. Engler, K. Prantl 1925: Die natürlichen Pflanzenfamilien - 21. Jena 1925. S. 334.
  3. Hans Melchior: Violaceae. S. 329–363. In: A. Engler, K. Prantl 1925: Die natürlichen Pflanzenfamilien 21, Leipzig 1925. S. 335
  4. Wilhelm Becker: Viola L. S. 363–376. In: A. Engler, K. Prantl 1925: Die natürlichen Pflanzenfamilien 21, Leipzig 1925. S. 363
  5. Hermann Meusel; Eckehart Jäger, Stephan Rauschert, Erich Weinert 1978: Vergleichende Chorologie der zentraleuropäischen Flora - Text, Band II. Gustav Fischer, Jena. S. 292
  6. Hermann Meusel; Eckehart Jäger, Stephan Rauschert, Erich Weinert 1978: Vergleichende Chorologie der zentraleuropäischen Flora - Karten, Band II. Gustav Fischer, Jena. S. 289
  7. Thomas Marcussen, Lise Heier, Anne K. Brysting, Bengt Oxelman, Kjetill S. Jakobsen: From Gene Trees to a Dated Allopolyploid Network: Insights from the Angiosperm Genus Viola (Violaceae). In: Systematic Biology, 3. Oktober 2014. Volltext-online.
  8. 1 2 Thomas Marcussen et al. 2014: S. 85
  9. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 Viola im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland.
  10. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 Yousheng Chen, Qiner Yang, Hideaki Ohba, Vladimir V. Nikitin: Violaceae.: Viola, S. 74 - textgleich online wie gedrucktes Werk, In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China, Volume 13 - Clusiaceae through Araliaceae, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis 2007, ISBN 978-1-930723-59-7.
  11. 1 2 3 Matthias Erben: Cytotaxonomische Untersuchungen an südosteuropäischen Viola-Arten der Sektion Melanium. In: Mitteilungen der Botanischen Staatssammlung München. Band 21, Nr. 2, 1985, S. 339–740, online.
  12. Thomas Raus: Additions and amendments to the flora of the Karpathos island group (Dodekanesos, Greece). In: Botanika Chronika. Band 12, 1996, S. 21–53.
  13. Peter Hadland Davis (Hrsg.): Flora of Turkey and the East Aegean Islands. Vol. 1 (Pteridophyta to Polygalaceae). Edinburgh University Press, Edinburgh 1965, ISBN 0-85224-159-3, S. 531 (Nachdruck 1997).
  14. Richard Willfort: Gesundheit durch Heilkräuter: Erkennung, Wirkung u. Anwendung. 11. Aufl., Trauner, Linz 1971. ISBN 3-85320-001-X.
  15. Dieter Martinetz, Roland Hartwig: Taschenbuch der Riechstoffe: ein Lexikon von A-Z. Harri Deutsch, Thun 1998, ISBN 3-8171-1539-3.
  16. H. Gams, W. Becker, 1925: Violaceae. In: G. Hegi: Illustrierte Flora von Mittel-Europa. 1. Aufl. Band V (1), Carl Hanser, München, S. 585–668. S. 587
  17. Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. 3. Auflage. Nikol, Hamburg 2005, ISBN 3-937872-16-7 (Nachdruck von 1996).
  18. H. Gams, W. Becker, 1925: Violaceae. In: G. Hegi: Illustrierte Flora von Mittel-Europa. 1. Aufl. Band V (1), Carl Hanser, München, S. 586–587

Ergänzende Literatur

Bestimmungsschlüssel

  Commons: Veilchen (Viola)  – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
  Wiktionary: Veilchen  – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen