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vom 19.12.2018, aktuelle Version,

Vienna Capitals

spusu Vienna Capitals
Größte Erfolge

Österreichischer Meister 2005, 2017

Vereinsinformationen
Geschichte EV Vienna Capitals (2001–2011)
UPC Vienna Capitals (2011–2017)
Vienna Capitals (2017–2018)
spusu Vienna Capitals (seit 2018)
Standort Wien, Österreich
Spitzname Caps
Vereinsfarben Schwarz, Gelb, Rot
Liga Erste Bank Eishockey Liga
Spielstätte Erste Bank Arena
Kapazität 7.022 Plätze
Geschäftsführer Osterreich Franz Kalla
Cheftrainer Kanada Dave Cameron
Kapitän Osterreich Andreas Nödl
Saison 2017/18 1. Platz (Hauptrunde), Playoff-Halbfinale

Die spusu Vienna Capitals sind eine im Jahr 2001 gegründete österreichische Eishockeymannschaft aus Wien und spielen in der Erste Bank Eishockey Liga. Die Heimspiele der „Caps“ werden in der Erste Bank Arena ausgetragen. In der Saison 2004/05 errangen die Vienna Capitals in der Best-of-Seven-Serie gegen den EC KAC den ersten Meistertitel ihres Bestehens und konnten diesen Erfolg 2017 wiederholen.

Geschichte

Erste Jahre in der Bundesliga

Logo 2001–2011

Die Vienna Capitals nahmen in der Saison 2001/02 erstmals an der Erste Bank Eishockey Liga teil und erreichten die Playoffs. Mit guten Leistungen etablierten sie sich im Mittelfeld der Tabelle und erreichten am Ende des Grunddurchgangs den vierten Rang. Im Viertelfinale sweepten sie die Graz 99ers mit 4:0-Siegen und trafen im Halbfinale auf den EHC Linz. Diese Serie verloren die Capitals in vier Spielen und verabschiedeten sich so aus der Saison.

Für die folgende Saison wurden einige Veränderungen am Kader vorgenommen, aber die Mannschaft schaffte es nicht, zu konstanten Leistungen zu finden und beendete den Grunddurchgang auf dem vorletzten Tabellenplatz. Da in dieser Saison alle Mannschaften für die Playoffs qualifiziert waren, trafen die Capitals im Viertelfinale auf den Titelverteidiger EC VSV und verloren die Serie mit 2:3-Siegen. Die Spielzeit 2003/04 wurde mit einem Punkt Rückstand auf Platz vier auf dem fünften Rang beendet. Da lediglich die ersten vier Teams für die Playoffs qualifiziert waren, war die Saison für die Capitals erstmals nach dem Grunddurchgang beendet.

Der erste Meistertitel

Spieler der Capitals

Aufgrund des unbefriedigenden Abschneidens in der Saison 2003/04 wurde der Kader noch einmal überarbeitet. Wichtigste Veränderung war die Verpflichtung des DEL-Legionärs Frédéric Chabot für die Position des Torhüters. Zwar startete die Mannschaft nicht optimal in die Saison, aber Trainer Jim Boni schaffte es, nach und nach aus der Mannschaft eine eingeschworene Einheit zu formen. Ab der Halbzeit des Grunddurchgangs legten die Wiener eine Siegesserie hin und beendeten den Grunddurchgang mit acht Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten, den EC KAC, auf Rang eins. Im Halbfinale besiegten die Hauptstädter den EC VSV in vier Partien und trafen im Finale auf den EC KAC. Die ersten sechs Begegnungen der Finalserie gewann das jeweilige Auswärtsteam, bis Jim Boni für das entscheidende siebte Spiel zu einem Trick griff. Er ließ die Capitals bei diesem Heimspiel mit den Auswärtsdressen auflaufen. Die Capitals gewannen das siebte Finalspiel mit 6:2 und errangen den ersten Meistertitel ihrer Geschichte.

Die Jahre danach

Für die folgende Spielzeit gab es wieder einige Veränderungen. Chabot verließ die Mannschaft und wurde durch Jeff Maund ersetzt. Die Caps starteten etwas ungelenk in die Saison und die Situation wurde zusätzlich durch Maunds Bitte um die Auflösung seines Vertrages kompliziert. In der Folge übernahm Walter Bartholomäus dessen Position und zeigte auch gute Leistungen. Am Ende des Grunddurchgangs schaffte es die Mannschaft mit einem Punkt Vorsprung in die Playoffs. Im Halbfinale unterlagen die Wiener mit 1:4-Siegen dem EC Red Bull Salzburg. Dieser eine Sieg der Capitals war am grünen Tisch erzielt worden. Da die Salzburger den Legionär Patrick Thoresen nicht ordnungsgemäß angemeldet hatten, wurde das dritte Spiel der Serie (das Salzburg mit 6:3 gewonnen hatte) mit 5:0 zugunsten der Capitals strafverifiziert.

Das Kader-Problem

Dem Vereinsvorstand war durch die Misserfolge der vergangenen Jahre ein entscheidender Nachteil klar geworden, den die Capitals gegenüber anderen Bundesliga-Mannschaften hatten: der mangelnde Nachwuchs. Da einerseits die Infrastruktur der Stadt Wien keinen ständigen Ausbildungsbetrieb zuließ und andererseits nach dem Ende des EHC Team Wien auch keine Kooperationspartner mehr existierten, unternahm Capitals-Präsident Schmid einen neuen Vorstoß. Ab der Saison 2007/08 wurde die bestehende Legionärsregelung, die jedem EBEL-Team die Verpflichtung von fünf Transferkartenspielern erlaubte, gekippt. Als Ersatz hierfür kam die sogenannte Punkteregel. Mit der geänderten Regelung wurde der Kader runderneuert.

Mit Jean-François Labbé wurde ein erfahrener Torhüter verpflichtet, dazu kamen mit Dan Bjornlie und Peter Casparsson hervorragende Verteidiger. Im Sturm wurde mit Marcel und David Rodman sowie Aaron Fox eine komplette Stürmerlinie vom HK Jesenice verpflichtet. Kelly Fairchild und Pascal Rhéaume verstärkten das Team zusätzlich, sodass die Capitals mit insgesamt zehn Legionären und vier eingebürgerten Spielern, sogenannten Austros, in die Saison starteten. Nach sechs Einsätzen verletzte sich Labbé und fiel für den Rest der Saison aus. Das Vereinsmanagement suchte nach einem passenden Ersatz. Nachdem Günther Hell nicht den Vorstellungen entsprochen hatte, wurden die Capitals mit Sébastien Charpentier fündig. Allerdings verletzte sich dieser ebenfalls in der laufenden Saison und wurde kurzzeitig durch Kelly Guard ersetzt.

Am Ende des Grunddurchgangs belegten die Wiener punktegleich mit den führenden Linzern Platz zwei. In der Zwischenrunde zeichnete sich ein neues Problem ab: durch die vielen Transferkartenspieler, die jeweils vier des auf sechzig Punkte begrenzten Kontingentes verbrauchten, war die Kaderdecke sehr dünn, sodass streckenweise mit nur zweieinhalb Linien gespielt werden musste. Nachdem im Viertelfinale der HC Innsbruck in vier Partien bezwungen wurde, verlor die Mannschaft im Halbfinale alle Spiele gegen den späteren Meister Salzburg.

Capitals-Präsident Hans Schmid versuchte nach dieser Saison, auch die Punkteregel abzuschaffen, um in Zukunft völlig frei Spieler verpflichten zu können. Dies löste heftige Diskussionen unter den Vereinen aus, in denen auch mit dem EU-Arbeitsrecht argumentiert wurde, das jedem Eishockeyspieler die freie Wahl des Arbeitsplatzes gestattet, womit jede Reglementierung rechtswidrig wäre. Diese Diskussion setzt sich bis heute fort, brachte aber bisher keine Veränderungen des Systems.

Für die Saison 2008/09 wurden die Ausgaben für den Kader reduziert. Durch einige Legionäre in Gestalt des Trios Patrick Lebeau, Juha Riihijärvi und Benoit Gratton spielten die Wiener abermals um den Titel mit. Der Grunddurchgang wurde auf Platz zwei hinter dem EC KAC beendet. Im Viertelfinale traf das Team auf die Graz 99ers. Nachdem die Capitals mit 3:1-Siegen führten, gelang es den Grazern, noch auszugleichen. Im siebten Spiel der Serie wurde mit einem 5:1-Sieg der Einzug ins Halbfinale gesichert. Dort trafen die Wiener auf den EC Red Bull Salzburg und verloren die Serie in fünf Begegnungen.

Die beiden folgenden Spielzeiten glichen sich weitgehend. Beide Male zeigten die Wiener gute Leistungen in der Hauptrunde und schlossen diese auf dem dritten Rang ab, jedoch endeten auch beide Playoff-Teilnahmen erneut im Halbfinale gegen den EC Red Bull Salzburg. Während Gratton und der 2010 neu hinzugekommene François Fortier sich als Spitzenspieler in der Liga etablierten, wurden nach und nach auch junge Wiener Spieler zum Verein zurückgeholt oder aus dem forcierten Nachwuchs in die Kampfmannschaft integriert. Mit Ende der Saison 2010/11 beendete Kevin Gaudet sein Engagement bei den Wienern und wurde durch den Schweden Tommy Samuelsson ersetzt.

Seit 2011

Zur Vorbereitung auf die folgende Saison nahmen die Capitals erstmals an der European Trophy 2011, einem mit europäischen Spitzenteams besetzten Einladungsturnier, teil. Die Wiener boten ansprechende Leistungen und konnten drei von insgesamt acht Spielen gewinnen. Die Heimspiele in der European Trophy wurden erstmals in der auf 7.000 Plätze ausgebauten Albert-Schultz-Eishalle ausgetragen. Die Meisterschaft 2011/12 verlief für die Vienna Capitals dann aber enttäuschend und die hohen Erwartungen konnten bei weitem nicht erfüllt werden. Schuld dafür waren unter anderem die zahlreichen Fehleinkäufe, die schwere Verletzung von Publikumsliebling Rafael Rotter und das überraschende Karriereende von Harald Ofner. Nach dem Grunddurchgang belegten die Wiener nur den 8. Platz, der einen Gang in die Qualifikationsrunde zur Folge hatte. Dennoch wurde am Trainer Tommy Samuelsson festgehalten, der die Hauptstädter dank einem Kantersieg am letzten Spieltag der Qualifikationsrunde letztendlich doch noch in das Play-off führte. Dort scheiterten die Capitals jedoch im Viertelfinale trotz einer Leistungssteigerung in sieben Spielen am späteren Meister aus Linz.

Mit verstärktem Kader (Corey Potter aus der NHL, Adrian Veideman vom Meister Linz, Fabian Weinhandl und Zdeněk Blatný von den Graz 99ers, sowie Jamie Fraser und Matt Zaba) starteten die Capitals in die Saison 2012/13. Die Wiener gewannen mit 61 Punkten den Grunddurchgang und behielten ihre Position auch nach der anschließenden Platzierungsrunde. Im Play-off-Viertelfinale wurde Orli Znojmo besiegt, ehe im Halbfinale ein Sieg gegen EC Red Bull Salzburg folgte. Erst im Finale wurden die Wiener mit einem Sweep vom EC KAC geschlagen. Den Klagenfurtern gelang damit der erste Sweep in einem Finale seit Gründung der EBEL und der erste Finalsweep der österreichischen Ligageschichte bei einer Distanz von Best-of-Seven. Gleichzeitig gewann der Club damit den dreißigsten ÖEHL-Meistertitel der Vereinsgeschichte.

2013/14 verließen mehrere Schlüsselspieler den Verein, darunter Fabian Weinhandl, Zdeněk Blatný, Dan Bjornlie und André Lakos. Trotzdem konnten die Wiener erneut die Hauptrunde für sich entscheiden, wurden aber im Viertelfinale vom EC VSV geschlagen. 2014/15 starteten die Wiener mit dem neuen Trainer Tom Pokel in die Saison, welcher im Februar 2015 durch Jim Boni ersetzt wurde. Mit einem vierten Platz in der Hauptrunde konnte erneut direkt das Play-off erreicht werden, wo die Capitals gegen Székesfehérvár und EHC Linz erneut das Finale erreichten. Dort wurden sie aber von Salzburg mit 4:0 in der Serie geschlagen.

2015/16 wurde die Hauptrunde erneut auf dem vierten Platz beendet und erneut der EC VSV als Viertelfinalgegner ausgewählt. Gegen die Villacher verlor man aber 1:4.

Für die Saison 2016/17 wurde als Trainer Serge Aubin verpflichtet.[1][2] Zudem konnte Jean-Philippe Lamoureux als neuer Einser-Torhüter vom EC VSV geholt werden. Die Caps behielten über die gesamte Saison die Tabellenführung und gewannen somit den Grunddurchgang und die Pick-Round. Als Viertelfinalgegner entscheidete man sich für den HC Innsbruck. Mit 3 Sweeps gegen den HC Innsbruck, HC Bozen und den EC KAC gewann man den zweiten Meistertitel der Geschichte.[3]

Nur 3 Spieler – David Kickert, Collin Bowman und der Kapitän Jonathan Ferland – verließen die Capitals nach der Saison 2016/17. Mit Kyle Klubertanz und Jérôme Samson konnte man zwei sehr erfahrene Spieler verpflichten. Außerdem entschied man sich mit Matthias Tschrepitsch und Max Zimmermann als Back-ups in die Saison zu gehen. Nachdem man wie im letzten Jahr den Grunddurchgang dominierte, hatte man zum Ende kurze Schwächelphasen, doch man rettete sich am letzten Spieltag der Zwischenrunde noch auf den ersten Platz und wählte erneut Innsbruck als Viertelfinalgegner. Nach den ersten drei Spielen sah es wie im Vorjahr nach einem Sweep für die Wiener aus. Doch die Innsbrucker konnten Spiel 4 und 5 knapp für sich entscheiden, im sechsten Spiel war dann aber Schluss, und die Caps zogen ins Halbfinale ein. Dort wartete, wie auch letztes Jahr, der HC Bozen. Nachdem man das erste Spiel noch eindrucksvoll 4:0 gewinnen konnte, gingen die nächsten vier Partien verloren und die Italiener zogen mit einem 4:1-Seriensieg ins Finale und wurden schlussendlich auch Meister.

Für die Saison 2018/19 konnte man mit Dave Cameron einen ehemaligen NHL-Coach verpflichten. Dieser setzte auf sehr viel Tempo, wie man an den Neuverpflichtungen Chris DeSousa, Alex Wall oder Kurt Davis etc. sehen kann.

Im Oktober 2018 konnte der Mobilfunkanbieter spusu als neuer Haupt- und Namenssponsor verpflichtet worden. Fortan heißt der Verein spusu Vienna Capitals.

Vereinsstatistiken

Saison Hauptrunde Playoffs Anmerkung
Spiele S SNV SNP N NNV NNP Tore TVH PKT (PT) Rang Spiele S N Tore TVH
2001/02 32 16 9 7 106:97 +9 39 (30) 4. 8 4 4 22:22 0 Viertelfinal-Out
2002/03 42 19 17 6 137:137 0 44 (37) 6. 5 2 3 14:16 −2 Viertelfinal-Out
2003/04 48 22 22 4 113:128 −15 48 (37) 5. Keine Playoff-Teilnahme
2004/05 48 34 10 4 199:142 +57 72 (57) 1. 10 7 3 33:25 +8 Meister
2005/06 48 25 20 3 173:163 +10 53 (40) 4. 5 1 4 12:18 −6 Halbfinal-Out
2006/07 56 29 22 5 214:205 +9 63 (48) 4. 3 0 3 11:20 −9 Halbfinal-Out
2007/08 (*) 36 22 9 5 122:86 +36 49 2. 3 0 3 19:24 −5 Halbfinal-Out
2008/09 54 33 14 7 203:162 +41 73 2. 12 5 7 31:30 +1 Halbfinal-Out
2009/10 54 33 17 4 193:156 +37 70 3. 12 7 5 47:38 +9 Halbfinal-Out
2010/11 54 31 18 5 200:162 +38 67 3. 11 7 4 43:34 +9 Halbfinal-Out
2011/12 1 40 17 17 6 120:136 −16 40 8. 7 3 4 20:25 −5 Viertelfinal-Out
2012/13 1 44 28 11 5 137:100 +37 61 1. 15 8 7 45:31 +14 Vize-Meister
2013/14 1 44 26 12 2 160:103 +57 62 1. 5 1 4 13:22 −9 Viertelfinal-Out
2014/15 1 44 24 16 4 119:117 +2 52 4. 15 8 7 42:47 −5 Vize-Meister
2015/16 1 44 20 6 2 16 2 125:102 +23 74 4. 5 1 4 10:14 −4 Viertelfinal-Out
2016/17 1 44 27 6 2 6 5 151:95 +56 98 1. 12 12 0 50:26 +24 Meister
2017/18 1 44 28 2 2 9 5 146:97 +49 93 1.  :
Summe 666 382 12 2 220 70 2353:1974 +379 815 113 58 55 367:361 +6

(1) Exklusive Zwischenrunde

(2) Siege nach Verlängerung/Penaltyschießen wurden erst mit Einführung der 3-Punkte-Regel zur Saison 2015/16 relevant.

Legende: S = Siege, N = Niederlagen in regulärer Spielzeit, NNV = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, Sieg% = Prozentsatz der erzielten an den insgesamt möglichen Punkten, TVH = Torverhältnis, PKT = Punkte, PT = Punkte mit Punkteteilung zur Saisonhälfte

Mannschaft

Kader der Saison 2018/19

Stand: 20. Dezember 2018

Nr. Nat. Spieler Pos. Geburtsdatum im Team seit Geburtsort
1 Vereinigte Staaten Jean-Philippe Lamoureux G 20. August 1984 2016 Grand Forks, USA
29 Osterreich Bernhard Starkbaum G 19. Februar 1986 2018 Wien, Österreich
31 Osterreich Matthias Tschrepitsch G 25. März 1998 2017 Korneuburg, Österreich
35 Osterreich Max Zimmermann G 12. September 1999 2017 Wien, Österreich
76 Osterreich Lucas Birnbaum D 09. Juni 1997 2018 Bruck an der Mur, Österreich
7 Kanada Mat Clark D 17. Oktober 1990 2018 Lakewood, Kanada
10 Kanada Marc-André Dorion D 30. März 1987 2018 Saint-Hubert, Kanada
5 Osterreich Dominic Hackl D 08. November 1996 2014 Wien, Österreich
4 Osterreich Philippe Lakos D 19. August 1980 2009 Wien, Österreich
77 Vereinigte Staaten Patrick Mullen D 06. Mai 1986 2018 Boston, USA
14 Osterreich Patrick Peter D 27. Januar 1994 2010 Wien, Österreich
Osterreich Lukas Piff D 12. Dezember 2000 Jugend Wien, Österreich
42 Kanada Alex Wall D 01. November 1990 2018 St. John's, Kanada
19 Kanada Jamie Arniel C 16. November 1989 2018 Kingston, Kanada
Osterreich Fabio Artner F 04. März 1999 Jugend Wien, Österreich
11 Osterreich Sascha Bauer LW 30. Januar 1995 2012 Wien, Österreich
82 Kanada Chris DeSousa C 19. Oktober 1990 2018 Mississauga, Kanada
50 Osterreich Mario Fischer C 05. Mai 1989 2011 Wien, Österreich
22 Osterreich Julian Großlercher C 05. März 1993 2014 Lienz, Österreich
96 Osterreich Nikolaus Hartl RW 18. Dezember 1991 2017 Zell am See, Österreich
21 Kanada Riley Holzapfel C 18. August 1988 2016 Regina, Kanada
Osterreich Patrik Kittinger RW 01. Juni 1996 2018 Wien, Österreich
70 Osterreich Benjamin Nissner LW 30. November 1997 2015 Wien, Österreich
28 Osterreich Andreas Nödl C LW 28. Februar 1987 2014 Wien, Österreich
12 Norwegen Sondre Olden W 29. August 1992 2018 Oslo, Norwegen
13 Osterreich Emilio Romig W 19. September 1992 2018 Wien, Österreich
6 Osterreich Rafael Rotter A RW 14. Juni 1987 2008 Wien, Österreich
3 Osterreich Peter Schneider RW 04. April 1991 2017 Klosterneuburg, Österreich
90 Kanada Kelsey Tessier C 16. Januar 1990 2016 Fredericton, Kanada
91 Kanada Taylor Vause A C 28. September 1991 2016 Calgary, Kanada
9 Osterreich Ali Wukovits C 09. Mai 1996 2016 Wien, Österreich
Offizielle
Tätigkeit Nat. Name Geburtsdatum Im Team seit Geburtsort
Trainer Kanada Dave Cameron 29. Juli 1958 2018 Charlottetown, Prince Edward Island, Kanada
Co-Trainer Kanada Dylan Beston 1992 2018 Calgary, Alberta, Kanada
Torwart-Trainer Kanada Deutschland Varian Kirst 11. Juni 1977 2017 Montréal, Quebec, Kanada
General Manager Osterreich Franz Kalla

Bedeutende frühere Mannschaften

EBEL-Meister 2004/05

Position Name
Tor: Frédéric Chabot, Christian Cseh
Verteidigung: Darcy Werenka, Robert Lukas, Peter Kasper, Philippe Lakos, Thomas Pfeffer, Leopold Wieselthaler, Mario Altmann
Sturm: Mike Craig, Dave Chyzowski, Bob Wren, Dieter Kalt, Markus Peintner, Manuel Latusa, Ray Podloski, Jari Suorsa, Gregor Baumgartner, Christoph König, Juri Tsurenkow, Bernd Jäger, Christian Dolezal, Ivo Jan, Paul Roch, André Niec, Sandro Winkler
Trainer: Jim Boni

EBEL-Vizemeister 2012/13

Position Name
Tor: Fabian Weinhandl, Matt Zaba
Verteidigung: Dan Bjornlie (A), Jamie Fraser, Sven Klimbacher, André Lakos, Philippe Lakos, Patrick Peter, Corey Potter, Markus Schlacher, Peter Schweda, Adrian Veideman
Sturm: Zdenek Blatny, Christoph Draschkowitz, Jonathan Ferland, Mario Fischer (Eishockeyspieler)Mario Fischer, François Fortier, Benoît Gratton (C), Justin Keller, Stefan Nador, Marcus Olsson, Philipp Pinter (A), Tony Romano, Rafael Rotter, Michael Schiechl, Mario Seidl, Josh Soares, Daniel Woger
Trainer: Tommy Samuelsson

EBEL-Vizemeister 2014/15

Position Name
Tor: David Kickert, Matt Zaba
Verteidigung: Brett Carson, Jamie Fraser, Dominic Hackl, Florian Iberer, Sven Klimbacher (A), Philippe Lakos, Patrick Peter, Markus Schlacher
Sturm: Sascha Bauer, Danny Bois, Jonathan Ferland (C), Mario Fischer (Eishockeyspieler)Mario Fischer, Kris Foucault, Benoît Gratton, Julian Grosslercher, Nikolaus Hartl, Peter MacArthur, Ken Magowan, Andreas Nödl, Kevin Puschnik, Rafael Rotter, Michael Schiechl, Dustin Sylvester, Matt Watkins (A)
Trainer: Jim Boni, Tom Pokel

EBEL-Meister 2016/17

Position Name
Tor: David Kickert, Jean-Philippe Lamoureux
Verteidigung: Collin Bowman, Aaron Brocklehurst, Tyler Cuma, Jamie Fraser, Dominic Hackl, Philippe Lakos, Ryan McKiernan, Patrick Peter, Simon Wolf
Sturm: Sascha Bauer, Patrick Bolterle, Jonathan Ferland (C), Mario Fischer (Eishockeyspieler)Mario Fischer, Julian Grosslercher, Nikolaus Hartl, Riley Holzapfel, Felix Maxa, Benjamin Nissner, Andreas Nödl (A), Jerry Pollastrone, Fabian Ranftl, Rafael Rotter (A), MacGregor Sharp, Kevin Szabad, Kelsey Tessier, Taylor Vause, Ali Wukovits
Trainer: Serge Aubin

Gesperrte Trikotnummern

Bislang wurden die Rückennummern von zwei Spielern aufgrund ihrer Verdienste für den Verein „gesperrt“, das heißt, sie werden nicht mehr an aktive Spieler vergeben.

Osterreich Philippe Lakos
(Verteidigung, 2003–2008, seit 2009)
Kanada Benoît Gratton
(Sturm, 2008–2014)
Nummer 4 Philippe Lakos ist mit 737 Spielen Rekordspieler der Vienna Capitals. Lakos spielt seit 2003 bzw. seit 2009 bei den Capitals. Nummer 25 Benoit Gratton kam 2008 aus Hamburg und war seitdem ein Publikumsliebling in Wien. Mit 402 Punkten ist Gratton zweit-bester All-Time-Scorer der Capitals.

Die zweite Mannschaft

Vienna Capitals II
Vereinsinformationen
Geschichte Vienna Capitals II (seit 2017)
Standort Wien, Österreich
Spitzname Caps
Vereinsfarben Schwarz, Gelb, Rot
Liga Erste Liga
Spielstätte Albert-Schultz-Eishalle, Halle 3
Kapazität 1.000 Plätze
Cheftrainer Finnland Santeri Heiskanen

Die zweite Mannschaft (vereinsintern Vienna Capitals II) ist ebenfalls eine Profimannschaft und spielt seit 2017 in der ungarischen Erste Liga. Trainer ist der ehemalige Caps-Spieler Christian Dolezal.

Kader der Saison 2018/19

Tor Abwehr Sturm
50 Osterreich Matthias Lichtenecker 28.04.2001
36 Osterreich Paul Mocher 27.03.1999
31 Osterreich Matthias Tschrepitsch1 25.03.1999
50 Osterreich Sebastian Wraneschitz 06.03.2002
36 Osterreich Max Zimmermann1 12.09.1996
79 Osterreich Pascal Bayer 26.12.1999
19 Osterreich Laurin Müller 10.02.1998
60 Osterreich Timo Pallierer 21.06.2001
24 Osterreich Philipp Pelz 17.08.1997
2 Osterreich Lukas Piff 12.12.2000
Osterreich Bernhard Posch 22.01.2001
4 Finnland Santeri Saari 18.10.1994
47 Osterreich Tobias Steibl 17.02.2000
80 Schweden David Sätmark 06.10.1996
84 Osterreich Simon Wolf 05.04.1998
10 Osterreich Patrick Antal 24.10.2000
23 Finnland Fabio Artner 04.03.1999
11 Osterreich Sascha Bauer 30.01.1995
28 Finnland Timo Hiltunen 24.11.1992
8 Osterreich Alexander Hofer 29.04.1999
61 Osterreich Patrik Kittinger 01.06.1996
48 Osterreich Philipp Maurer 09.07.1999
77 Osterreich Alexander Maxa 10.03.1999
Slowakei Osterreich Lukas Pohl 24.07.2001
45 Osterreich Armin Preiser 18.12.2000
27 Osterreich Fabian Ranftl 27.07.1997
96 Russland Nikita Reyn 04.08.1996
46 Osterreich Fabio Rohm 01.07.1998
16 Osterreich Richard Schlögl 26.10.1996
Osterreich Adrian Stockinger 20.12.2000
69 Osterreich Tschechien Lukas Vendis 22.07.1996
1 Steht auch im Profikader der ersten Mannschaft

Stand: 19. Oktober 2018[4]

Trainer- und Betreuerstab der Saison 2018/19

Name Funktion
Santeri Heiskanen Cheftrainer
Johan Sjöquist Assistenztrainer
Christian Cseh Torwarttrainer

Junioren-Mannschaften

Die U20-Mannschaft (vereinsintern Silver Caps U20) spielt seit 2003 in der österreichischen U20-Liga (seit 2012 EBYSL). Cheftrainer ist Philipp Ullrich. Die U18-Mannschaft (vereinsintern Silver Caps U18) spielt seit 2013 in der Erste Bank Juniors League. Cheftrainer ist Pär Torstensson.

Spieler

Vereinsinterne Rekorde

Statistiken seit dem Bundesligaaufstieg in der Saison 2001/02. Enthalten sind sämtliche Vorrunden- und Play-off-Spiele.

Saison

Tore
Platz Spieler Tore Saison
1. François Fortier 51 2010/11
2. Mike Craig 46 2006/07
3. Mike Craig 37 2004/05
4. Dave Chyzowski 37 2004/05
5. Oliver Setzinger 36 2005/06
6. Pat Lebeau 33 2008/09
Aaron Fox 33 2007/08
Assists
Platz Spieler Assists Saison
1. Bob Wren 63 2006/07
2. Benoit Gratton 58 2010/11
3. Pat Lebeau 54 2008/09
4. Bob Wren 53 2004/05
5. Oliver Setzinger 50 2006/07
Mike Craig 46 2006/07
Topscorer
Platz Spieler Punkte Saison
1. François Fortier 96 2010/11
2. Bob Wren 93 2006/07
3. Mike Craig 92 2006/07
Benoit Gratton 92 2010/11
5. Pat Lebeau 87 2008/09
6. Mike Craig 82 2004/05
7. Oliver Setzinger 76 2006/07
Oliver Setzinger 76 2005/06
Strafminuten
Platz Spieler Strafminuten Saison
1. Philippe Lakos 224 2006/07
2. Benoit Gratton 184 2008/09
3. Bob Wren 182 2006/07
Dave Chyzowski 182 2004/05
5. Philippe Lakos 161 2003/04

Insgesamt

Tore
Platz Spieler Tore
1. Kanada Mike Craig 134
2. Kanada Benoit Gratton 129
3. Kanada François Fortier 124
4. Osterreich Rafael Rotter 122
5. Kanada Jonathan Ferland 114
Assists
Platz Spieler Assists
1. Osterreich Rafael Rotter 302
2. Kanada Benoit Gratton 273
3. Kanada Darcy Werenka 195
4. Kanada Jamie Fraser 183
4. Vereinigte Staaten Dan Bjornlie 176
Topscorer
Platz Spieler Punkte
1. Osterreich Rafael Rotter 424
2. Kanada Benoit Gratton 402
3. Kanada Darcy Werenka 289
4. Kanada Mike Craig 281
5. Kanada François Fortier 260
Spiele
Platz Spieler Spiele
1. Osterreich Philippe Lakos 735
2. Osterreich Rafael Rotter 498
3. Osterreich Christian Dolezal 392
4. Kanada Jamie Fraser 382
5. Osterreich Mario Fischer (Eishockeyspieler)Mario Fischer 364

Bedeutende ehemalige Spieler

(Teamzugehörigkeit und Position in Klammern)

Der kanadische Goalie kam nach drei Jahren bei den Nürnberg Ice Tigers nach Wien und erspielte mit der Mannschaft in der Saison 2004/05 den ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte.
Der Stürmer spielte vier Jahre lang für die Capitals und schloss je eine Saison als Torschützenkönig und Punkte-Führender ab.
Ebenfalls für vier Jahre war Bob Wren bei den Wienern aktiv und bildete mit Mike Craig eines der besten Stürmerduos der Liga. In der Saison 2004/05 führte er die Assist-Liste an.
Mit Oliver Setzinger spielte einer der besten österreichischen Eishockeyspieler zwei Jahre lang in Wien und erzielte in 109 Spielen 158 Scorerpunkte.

Teilnahmen von Spielern am All-Star-Team

Saison Spieler
2006/07 Scott Fankhouser, Darcy Werenka, Jonathan Zion, Robert Lukas, Bob Wren, Oliver Setzinger, David Schuller, Dieter Kalt, Manuel Latusa, Mike Craig
2007/08 Philippe Lakos, Darcy Werenka, Marcel Rodman, Manuel Latusa, Aaron Fox
2008/09 Darcy Werenka, Benoit Gratton

Trainer

Zeit Nation Trainer Anmerkungen
2000–2003 Osterreich Kurt Harand
2003–2007 Jim Boni 1 × Österreichischer Meister
2007–2011 Kanada Kevin Gaudet 3 × Halbfinal-Out
2011–2014 Schweden Tommy Samuelsson 1 × Viertelfinal-Out; 1 × Vizemeister
2014–2015 Vereinigte Staaten Tom Pokel 2 × Viertelfinal-Out; 1 × Vizemeister; 1 × Österreichischer Meister mit dem HC Bozen
2015–2016 Jim Boni[5] 1 × Vizemeister
2016–2018 Kanada Serge Aubin 1 × Österreichischer Meister
seit 2018 Kanada Dave Cameron

Spielstätte

Die Heimstätte der Vienna Capitals ist die 7.022 Zuseher fassende Erste Bank Arena im Wiener Bezirk Donaustadt. Im Februar 2009 wurde bekannt, dass die Kapazität der Halle auf 7.000 Zuseher[6] ausgebaut werden soll. Die Umbauarbeiten begannen nach der Saison 2008/09 und wurden vor der Saison 2011/12 abgeschlossen. Außerdem wurden in der Halle neue Videoleinwände und VIP-Boxen installiert.[7] Die Überdachung der Freieisfläche soll bessere Bedingungen für den Nachwuchs schaffen. Die Kosten für den Umbau werden auf 40 Millionen Euro geschätzt.[8]

Zuschauerschnitt

  • Saison 2003/2004: 3.590 Zuschauer pro Heimspiel
  • Saison 2004/2005: 3.710 Zuschauer pro Heimspiel
  • Saison 2005/2006: 3.852 Zuschauer pro Heimspiel
  • Saison 2006/2007: 3.991 Zuschauer pro Heimspiel
  • Saison 2007/2008: 4.045 Zuschauer pro Heimspiel
  • Saison 2008/2009: 3.568 Zuschauer pro Heimspiel
  • Saison 2009/2010: 3.918 Zuschauer pro Heimspiel
  • Saison 2010/2011: 3.911 Zuschauer pro Heimspiel
  • Saison 2011/2012: 5.096 Zuschauer pro Heimspiel
  • Saison 2012/2013: 5.242 Zuschauer pro Heimspiel
  • Saison 2013/2014: 4.889 Zuschauer pro Heimspiel
  • Saison 2014/2015: 4.811 Zuschauer pro Heimspiel
  • Saison 2015/2016: 4.816 Zuschauer pro Heimspiel
  • Saison 2016/2017: 4.420 Zuschauer pro Heimspiel
  • Saison 2017/2018: 4.689 Zuschauer pro Heimspiel [9]

Vereinskultur

Capitano

Fans

Die Vienna Capitals verfügen über sechs eingetragene Fanclubs: ICEFIRE, Vienna Hockey Fans, Die Optimisten, Rossauer Caps, Fiaker Caps und S'Eck!!.

Maskottchen

Das Maskottchen der Capitals war bis 2011 Captain Cap, eine Figur in Form eines brennenden Eishockeypucks. Mit Pucky dem Clown wurde vergeblich versucht, einen mobileren Kollegen zu etablieren. Von 2011 bis zum Anfang der Saison 2013/14 war das Maskottchen namenlos. Vor der Saison 2013/14 wurde eine Umfrage auf Facebook gestartet, bei der die Fans einen neuen Namen für das Maskottchen aussuchen konnten. Seit dem ersten Spieltag der Saison 2013/14 heißt das neue Maskottchen, ein Gepard, Capitano.

Einzelnachweise

  1. Capitals: Das Ende des Meistermachers Jim Boni. In: kurier.at. 7. März 2016, abgerufen am 22. Dezember 2017.
  2. Eishockey: Serge Aubin neuer Coach der Vienna Capitals. In: kurier.at. 7. Juni 2016, abgerufen am 29. Dezember 2017.
  3. https://www.vienna-capitals.at/newsdetails/items/meister.html
  4. . In: eliteprospects.com, 19. Oktober 2018. Abgerufen am 19. Oktober 2018.
  5. vienna-capitals.at: Jim Boni ist neuer Headcoach der UPC Vienna Capitals, abgerufen am 16. März 2015
  6. erstebankliga.at: Caps bekommen Halle für 7.000 Fans, abgerufen am 21. Februar 2009
  7. Albert Schultz-Halle wird ausgebaut. In: vienna.at. 20. Februar 2009, abgerufen am 17. Dezember 2015.
  8. hockeyfans.at: Caps bekommen rundumerneuerte Halle, abgerufen am 21. Februar 2009
  9. Zuseher EBEL. Abgerufen am 7. Mai 2018.