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vom 30.03.2017, aktuelle Version,

Vincent Kriechmayr

Vincent Kriechmayr
Nation Osterreich Österreich
Geburtstag 1. Oktober 1991
Größe 185[1] cm
Karriere
Disziplin Riesenslalom, Super-G,
Abfahrt, Super-Kombination
Verein TVN Wels
Status aktiv
Medaillenspiegel
Junioren-WM 0 × 1 × 0 ×
 Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
0Silber0 Crans-Montana 2011 Riesenslalom
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Debüt im Weltcup 19. Dezember 2010
 Gesamtweltcup 14. (2015/16)
 Abfahrtsweltcup 14. (2016/17)
 Super-G-Weltcup 4. (2015/16)
 Riesenslalomweltcup 48. (2014/15)
 Kombinationsweltcup 10. (2015/16)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Super-G 0 2 1
letzte Änderung: Saisonende 2016/17

Vincent Kriechmayr (* 1. Oktober 1991 in Gramastetten) ist ein österreichischer Skirennläufer. Seine stärksten Disziplinen sind die Abfahrt und der Super-G.

Biografie

Kriechmayr, der in der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz wohnt,[1] erlernte das Skifahren von seinem Vater, der Skilehrer im salzburgischen Obertauern war.[2] Seine Mutter ist eine Kunstgeschichte-Lehrerin aus Belgien, die ihren Sohn nach dem Maler Vincent van Gogh benannte.[3]

Nach Erreichen des Alterslimits von 15 Jahren nahm Kriechmayr in der Saison 2006/2007 erstmals an FIS-Rennen teil, erreichte aber zunächst keine vorderen Platzierungen. Erst im Winter 2009/2010 gelangen dem damaligen Landeskader-Läufer in mehreren FIS-Rennen Top-10-Platzierungen, worauf er ab Mitte Jänner 2010 auch im Europacup zum Einsatz kam. Er konnte auch an der Juniorenweltmeisterschaft 2010 teilnehmen, bei der er als bestes Ergebnis den vierten Platz im Riesenslalom erreichte und einen Medaillenrang nur knapp verfehlte. Wenige Tage vor der Junioren-WM sicherte er sich in seiner Altersklasse Jugend II die österreichischen Juniorenmeistertitel im Riesenslalom und im Super-G. Am Saisonende kam neben einigen Siegen in FIS-Rennen noch der Juniorentitel in der Abfahrt hinzu.[4]

Im Frühjahr 2010 wurde Kriechmayr vom oberösterreichischen Landeskader in den B-Kader des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) aufgenommen.[5] Bei der Juniorenweltmeisterschaft 2011 in Crans-Montana gewann er hinter Alexis Pinturault die Silbermedaille im Riesenslalom. Zudem kam er in Super-G, Abfahrt und Kombination unter die besten zehn. Auf nationaler Ebene verteidigte er 2011 erfolgreich seinen Juniorenmeistertitel in der Abfahrt.[4] Im Europacup erzielte er 2010/2011 die ersten Top-10-Platzierungen, während er im Weltcup bei seinen ersten drei Riesenslalom-Einsätzen noch nicht bis in den zweiten Durchgang kam.

Am 23. Februar 2012 feierte Kriechmayr in der Super-Kombination von Sella Nevea seinen ersten Sieg im Europacup, womit er sich auch den Sieg in der Super-Kombinations-Disziplinenwertung der Saison 2011/12 sicherte. Im Weltcup kam er in diesem Winter nur einmal zum Einsatz: Im Riesenslalom von Sölden konnte er sich erneut nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren. Im Frühjahr 2012 stieg Kriechmayr vom B- in den A-Kader des ÖSV auf. Die ersten Weltcuppunkte gewann er am 7. Dezember 2013, als er im Super-G von Beaver Creek auf den 16. Platz fuhr. Am 2. März 2014 fuhr er mit Rang 5 im Super-G von Kvitfjell zum ersten Mal in die Top-10.

In der Saison 2014/15 bestätigte Kriechmayr seine Leistungen durch konstante Ergebnisse in den Top 30. Am 20. Dezember 2014 erreichte er im Super-G von Gröden den 4. Platz.[6] Am 8. März 2015 fuhr er im Super-G von Kvitfjell hinter Kjetil Jansrud auf den 2. Platz; es war dies seine erste Weltcup-Podestplatzierung.[7]

Erfolge

Weltmeisterschaften

Weltcup

  • 22 Platzierungen unter den besten zehn, davon 3 Podestplätze

Weltcupwertungen

Saison Gesamt Abfahrt Super-G Riesenslalom Kombination
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
2013/14 59. 104 - - 23. 79 - - 18. 25
2014/15 24. 356 21. 112 6. 196 48. 6 12. 42
2015/16 14. 555 18. 182 4. 298 - - 10. 75
2016/17 28. 309 14. 160 14. 117 - - 17. 32

Juniorenweltmeisterschaften

Europacup

  • Saison 2011/12: 1. Super-Kombinations-Wertung
  • Saison 2012/13: 3. Gesamtwertung, 2. Super-G-Wertung, 4. Super-Kombinations-Wertung, 7. Abfahrtswertung
  • Saison 2013/14: 8. Gesamtwertung, 1. Super-Kombinations-Wertung
  • 8 Podestplätze, davon 3 Siege:
Datum Ort Land Disziplin
23. Februar 2012 Sella Nevea Italien Super-Kombination
28. Jänner 2014 Crans-Montana Schweiz Super-G
29. Jänner 2014 Crans-Montana Schweiz Super-Kombination

Weitere Erfolge

  • Zweifacher Österreichischer Meister (Super-G und Kombination 2017)
  • Österreichischer Jugendmeister (Jugend II) in Riesenslalom, Super-G und Abfahrt 2010 sowie in der Abfahrt 2011
  • 6 Siege in FIS-Rennen

Einzelnachweise

  1. 1 2 Österreichischer Skiverband (Hrsg.): Nationalkader 2011/12. Ablinger & Garber, Hall in Tirol 2011, S. 32.
  2. 3 Fragen an…Vincent Kriechmayr. Oberösterreichische Nachrichten, 20. Dezember 2010, abgerufen am 29. Februar 2012.
  3. Vincent Kriechmayr malt sich einen Sieg aus. skionline.ch, 8. März 2015, abgerufen am 8. März 2015.
  4. 1 2 Medaillengewinne von Vincent Kriechmayr bei österreichischen Jugendmeisterschaften. Österreichischer Skiverband, abgerufen am 25. Februar 2012.
  5. ÖSV gibt Kaderaufstellungen für 2010-2011 mit großer OÖ Beteiligung bekannt. Landesskiverband Oberösterreich, 10. Mai 2010, abgerufen am 25. Februar 2012.
  6. Vincent Kriechmayr in der FIS Datenbank. FIS-Ski, 21. Februar 2015, abgerufen am 21. Februar 2015.
  7. Jansrud gewinnt vor Kriechmayr in Kvitfjell. ORF, 8. März 2015, abgerufen am 8. März 2015.