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Notiz 100: Blickrichtung#

(Richard Mayr und die Wegmarken)#

Von Martin Krusche#

Es sind die Tiere, wegen derer Fotograf Richard Mayr derzeit dazu neigt, an etlichen Tagen gegen 3:00 Uhr morgens aufzustehen. Dann kommt es auf die Ausdauer an. Ich wußte nicht, wie unglaublich schnell ein Wiedehopf ist. Hochauflösende Fotografie zeigt ihn und andere Arten in erstaunlichen Posen. Es gibt unfaßbar kleine Greifvögel. Hab ich je einen Stieglitz gesehen? Den Ibis erkenne ich dank seines markanten Schnabels, aber die meisten Vögel sind mir fremd. Das alles ist zugleich wie eine kleine Design-Schule. Die Dekors der Federkleider verblüffen.

Debatte mit Richard Mayr: Welches Papier eignet sich in einem Buch für Fotografie. (Foto: Martin Krusche)
Debatte mit Richard Mayr: Welches Papier eignet sich in einem Buch für Fotografie. (Foto: Martin Krusche)

Was wir aber miteinander zu tun haben, handelt von Motiven, die nicht herumflattern und beim geringsten fremden Geräusch weg sind. Klein- und Flurdenkmäler. Bildstöcke, Kapellen, allerhand Wegmarken, von denen wir eine Auswahl in der Kleinregion Gleisdorf näher betrachten werden.

Sowas läuft auf eine üppige Ausrüstung hinaus. Ich renne allerweil mit einer kleinen Kompaktkamera herum. Das ist eine andere Art in der Welt zu sein. Meine Fotos sind Notizen und müssen keinen gehobenen Ansprüchen gerecht werden. (Mayrs Foto-Equipment kommt meinen Talenten als Handlanger entgegen. Da wird einiges zu schleppen sein.)

Unser Projekt hat allerhand Verschiebungen erfahren. Ich mußte eben nachschlagen: wann saßen wir im Team zuletzt gemeinsam an einem Tisch? Konferenzzentrum Saulauf, 15. Juni 2019. Naja, manche Mühlen mahlen eben langsam. Nun kommt also wieder Bewegung in die Sache.

An der Dokumentation im Internet konnte ich derweil ungehindert weiterarbeiten. Wie schon angedeutet, die Wegmarken rennen einem nicht davon und ihre Standorte sind mit keinen Corona-Reglements bezogen. Heuer sollten wir also, was das Buch angeht, zu einem Abschluß kommen können.