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Ich hab mich von einer KI in einen seriösen Abteilungsleiter verwandeln lasse, der für eine konventionelle Bibliothek mit leistungsstarker EDV verantwortlich ist.
Ich hab mich von einer KI in einen seriösen Abteilungsleiter verwandeln lasse, der für eine konventionelle Bibliothek mit leistungsstarker EDV verantwortlich ist.

Mini Fabula: Das Labor#

(Weiterführende Arbeitsebenen)#

von Martin Krusche

Diese prozeßhafte Projektarbeit hat einen starken Teleworking-Anteil, denn die Spanne zwischen den Wohnorten der beteiligten Kräfte von „Mini Fabula“ reicht von Prag und Wien über Graz nach Beograd. Die Konzeption des Booklets betont nicht ein durchgängiges Thema, sondern war der Frage gewidmet, wo die Beteiligten genau jetzt, in dieser Zeit der Unruhe und des Umbruchs, ihren Fokus haben.

Das führte in den Beiträgen zu einer Vielfalt der Themen und Textarten, damit aber auch zu einer begleitenden Kommunikation, die neue Motive und nächste Momente aufwarf. Daher habe ich drei „Laborbereiche“ eingeführt, durch die von innen und von außen nachvollziehbar wird, was sich rund um den Kernbereich des Booklets tut.

Da ist im Zentrum eine Arbeit des Redaktions-Teams Martin Krusche, Richard Mayr und Luis Siegl. Aber wer auch immer Laune dazu hat, bringt ebenso andere Aspekte ein. Ich sehe das als ein Beispiel der Best Practice im Genre Netzkultur.

Die drei Laborbereiche#

Unter „Echo: Verzweigungen“ (Begleitendes Geschehen) liste ich eingegangene Beiträge auf, die nicht ins Booklet kamen. Aber auch Beiträge von Crew-Members, die zu einem anderen Teilthema führen. (Zum Beispiel Sigi Lemmerer und seine Auffassung von „Alpine Music.) Sowas kann später der Anlaß für ein neues, eigenständiges Teilprojekt sein.

Die „Die KI-Werkbank“ enthält Beiträge, welche sich ergaben, als wir im Kontext „Mini Fabula“ angefangen haben, Optionen der Künstlichen Intelligenz zu erkunden. Das ergab schließlich auch den „KI-Feedback“. Stoffe, die jemand unter KI-Anwendung auf einen konkreten Booklet-Inhalt bezogen hat.

Die Laborbereiche im Web#

So entfaltet sich im Gesamtzusammenhang des Konzeptes „Das erweiterte Buch“ (Krusche & Mayr) ein Geschehen, welches im Kern seinen Anker in der Literatur hat, sich aber mit anderen Genres verbindet und entlang der verschiedenen Entstehungsprozesse ausdifferenziert, entfaltet.

Das geschieht aktuell sehr wesentlich durch die Ausstellung und Buchpräsentation „artgerecht“. Das ist unser konkreter Anlaß, die Summe unserer Aktivitäten zu bündeln und vom Internet in den Raum der realen sozialen Begegnung zurückzuführen. Dabei ist konzeptionell und physisch etwas Neues entstanden: unser „Kulturraum“. Den haben wir in Gleisdorf mit einer anderen Innenstadt-Kubatur verknüpft, dem „Zeit.Raum“, den wir seit Jahren bespielen.

Der größere Zusammenhang#

Dabei habe ich auf dem Weg hinter den nächsten Horizont konzeptionell „Das schwebende Museum“ eingerichtet. Es bringt Realraum und virtuellen Raum in Wechselwirkung. Parallel führt aber auch ein Pfad auf ganz andere Art in den Cyberspace. Dabei speziell in Bereiche der Künstlichen Intelligenz. Das ist die von Jürgen Kapeller aufgebaute Plattform „Art Challenge“. Sie sehen, unser Laborbereich ist ein komplementär angeordnetes Geflecht sehr unterschiedlicher Arbeitsfelder.

Archipelisches#

Hier noch ein ergänzender Überblick, denn wir haben im Gleisdorfer ein ganzjähriges Programm in Arbeit. Außerdem haben etliche der archipelischen Kräfte rund um den Vorstand verschiedene Buchpublikationen in konventioneller Art vorzuweisen.