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Albin Schrey (†): Experiment#

(Ausstellung März 2026)#

Das Malen, Zeichnen, Fotografieren, aber auch das Experimentieren, sind Bereiche, die Arbeiter Albin Schrey (Jahrgang 1916) erkundet hat. Er ist ein bemerkenswertes oststeirisches Beispiel für meine bevorzugte Annahme, daß die Natur Talente blind ausstreut.

Bild 'licht010a'

Ab da kommt es dann sehr wesentlich auf die Lebensumstände eines Menschen an, ob er sich aufraffen kann, seine Talente in der Praxis zu entwickeln. Für manche unter ihnen sind die Barrieren dabei zu hoch, andere, wie Schrey, setzen sich damit durch.

Auch Maler Hannes Schwarz ist ein Beispiel dafür, daß ein Talent in sehr bescheidenen Lebensverhältnissen nicht untergegangen ist, auch wenn sein Weg radikal anders war als der von Schrey. Ich erwähne ihn, weil in Gleisdorf eben mit einer Ausstellung an seinen 100. erinnert wurde. (Siehe dazu den Link „Inhalte, Handwerk, geistige Prozesse“ am Seitenende!)

Bild 'licht010b'

Wie an anderer Stelle schon erwähnt, ich halte diese Künstler (Schrey und Schwarz) für die zweite Welle von Kräftespielen, mit denen sich das geistige Leben der Region veränderte, was bedeutet: An manchen Stellen war dann die Provinz nicht mehr provinziell.

Dem gegenüber die erste Welle, Künstler wie Kurt Weber (Jahrgang 1893) oder Camillo Kurtz (1896). Wir sind in dieser Entwicklung die dritte Welle, in der sich unter anderem zeigt, daß soziale Schranken nachrangig geworden sind. Wir sorgen gemeinsam für Beiträge zu einem geistigen Leben, was zu etlichen kulturellen Ereignissen führt, die denen in Graz nichts nachstehen.



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