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Episode VII: Chris Scheuer…#

(…geht in‘s Holz)#

Von Martin Krusche#

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Auch wenn Chris Scheuer gelegentlich als Maler in Erscheinung tritt, seine vorrangige Obsession ist das Grafische. So kam es vor ein paar Jahren, daß er sich im Holzschnitt versuchen mochte. Naja, versuchen trifft es nicht so genau. Er ging konsequent in dieses Material hinein. (Siehe dazu auch das kleine Feature zum Thema, Link am Ende der Seite!)

Der Holzschnitt ist naturgemäß weit physischer als Stift oder Pinsel. In dem Zusammenhang interessierte ihn auch der Linolschnitt. Davon erzählt zum Beispiel aktuell das Bändchen „The Office“ (Art, Linocut, Print), das in limitierter Auflage erschien.

Aber am Holz gefällt ihm besser, daß er sich beim jeweiligen Motiv auf die Struktur und die Maserung des Druckstocks einlassen muß, während das Linoleum von durchgängig gleicher Konsistenz ist.

Ein kleiner Hinweis auf die Bedeutung des körperlichen Anteils, welcher Scheuer bei seiner Arbeit wichtig ist. Er sagt dann auch zum Beispiel: „Das Prädikat Kunst ehrt mich, aber ich bin vor allem Handwerker.“

Darin spiegelt sich der Umstand, daß Kunst etwas Geistiges ist, während es sich beim Materialisieren in einem Werk physikalisch ausdrücken kann, was eben handwerkliche Kompetenzen verlangt. Das bedeutet auch: da wird aus gemeinsamen Quellen geschöpft, hier in der Kunst und dort im Handwerk.




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