Johannes Rubey#
Künstler#
Der Mehrsparten-Mann ist Jahrgang 1960, stammt aus Wien, zog Mitte der 1980er Jahre in die Steiermark. Rubey absolvierte ursprünglich bei den Bundestheatern eine Tischlerlehre, war dann als Restaurator selbstständig, hat also eine solide handwerkliche Basis.
Diesen Kompetenzbereich setzte er auch in der Jugendarbeit um, was bedeutet, er ist mit anspruchsvollen Team-Situationen vertraut. Genau das nützt einem ebenso, wenn man als Teil eines Musikensembles auf der Bühne sitzt.
Bei Rubeys Hang zum Jazz kommt das ersten über die Gitarre und hat zweitens einen Schwerpunkt im Gipsy Swing. Zitat: „Meine Wurzeln liege in meinem Plattenspieler.“
All das ist mit einer Sammelleidenschaft hinterlegt. Die bezieht sich auf alte Magazine aus Musikwelten, natürlich Jazz, und Kino, gesamt mit einem Fokus auf Popularkultur. In genau diesem Zusammenhang hat Rubey seine graphischen Fähigkeiten verfeinert, indem er mit peniblen Arbeiten auf Vorgefundenes reagiert.
Dieser Teil seines Schaffens war bisher in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt. Rubey hat eben erst begonnen, sein graphisches Werk zugänglich zu machen. Heuer über einen Akzent im Gleisdorfer „Zeit.Raum“, dann mit einer Serie von Beiträgen für das Buchprojekt „Mini Fabula“. Aktuell arbeitet Rubey an einem Graphik-Zyklus, über den er Stationen der Geschichte des Jazz in den Fokus rückt.
Notizen#
- 02) Debatte und Projektentwicklung (Konferenz in Permanenz)
- 01) Laufende Debatten (Konferenz in Permanenz reloaded)
Kontext#
- Zeit.Raum, Episode 62: Zwei Arbeiten aus den Look-Books (Johannes Rubey)
- Mini Fabula (Zur Sache des Buches)
- Ausstellung & Buchpräsentation: artgerecht
- Tesserakt: Screen (Startseite)
