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Garten
Gartengestaltung. Gemeinfrei von pixabay.com
Die Anfänge der Gartenkunst sind wohl im Orient zu finden, man denke an die hängenden Gärten der Semiramis in Babylon, einst eines der sieben klassischen Weltwunder, aber auch an die vielen anderen noch erhaltenen Beispiele für den Versuch, einem eher trockenen Klima und einer kargen Landschaft ein Abbild des Paradieses abzutrotzen, mit plätschernden Wasserbecken, kunstvoll angelegten Wegen und schattigen Ruheplätzen.

Schon in den Gärten der alten Römer gediehen neben Nutzpflanzen und Heilkräutern auch reine Zierpflanzen wie z.B. der Oleander. Doch richtig berühmt wurde die Gartenkultur in Europa erst mit den Gartenanlagen des Barockzeitalters, gefolgt von den ganz anders angelegten weitläufigen englischen Landschaftsgärten. Beide Gartenstile finden sich noch heute wieder, wenn auch in kleinerem Maßstab als streng gegliederter Bauerngarten einerseits oder wild wuchernd als romantischer Garten.

In letzter Zeit erfreut sich auch der Nutzgarten vor allem unter Städtern wieder größerer Beliebtheit. Wohl dank einem immer größer werdenden Bedürfnis nach Naturnähe und gesunder Lebensweise entstehen gemeinschaftlich bewirtschaftete Gärten mit Gemüsebeeten, Beerenobststräuchern und Obstbäumen im urbanen Raum - sogar auf Dächern mitten in der Stadt!

Für welche Gartenform man sich auch entscheidet – für alle gilt das chinesische Sprichwort: Das Leben beginnt mit dem Tag, an dem Du einen Garten anlegst.

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